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Waschmaschinen gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert.

Die moderne vollautomatische Waschmaschine ist mittlerweile in rund 96% (Quelle Statistisches Bundesamt) der privaten deutschen Haushalte vertreten.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr zu Aufstellungsarten, Bauformen, Waschprogrammen und Technik dieser unentbehrlichen Haushaltshelfer.

Wer sich heutzutage eine Waschmaschine anschafft, braucht dafür zunächst einen geeigneten Platz in Haus/Wohnung oder Keller. Unabdingbare Voraussetzung ist ein Wasseranschluß und eine elektrische Steckdose: ohne die geht überhaupt nichts.

Aber was ist, wenn man gerade im australischen Busch mit dem Zelt oder Campingbus unterwegs ist oder durch die Fußgängerzone von Saigon spaziert? Ganz einfach: selbst für solche Umgebungen braucht man aufs Waschen mit einer "Waschmaschine" nicht zu verzichten, man braucht dazu nur einen 150 Gramm "schweren" Scrubba Camping Wash Machine Bag, und schon hat man wieder frisch gewaschene Hemden und Hosen.

Das ist natürlich eher eine Kuriosität unter den Waschmaschinen, aber man sieht daran und an anderen Lösungen wie dem Bicilavadora des MIT (Massachusetts Institute of Technology), daß man auf das Waschen mit einer Maschine in Umgebungen, die nicht perfekt mit Wasser- und Stromanschlüssen ausgestattet sind, keineswegs verzichten muß.

Wenden wir uns jetzt aber den elektrischen Waschmaschinen zu, wie sie in privaten Haushalten heutzutage verwendet werden. Eine erste, grobe Differenzierung erreichen wir durch die Einteilung in

  • Trommel-Waschmaschinen und

  • Bottich-Waschmaschinen.

Hinweis:

Der grundsätzliche Unterschied zwischen Trommel- und Bottich-Waschmaschinen besteht in der Lage der Drehachse der Waschtrommel: bei Trommelwaschmaschinen ist diese horizontal (d.h. parallel zur Erdoberfläche) gelagert.

Bei Bottichwaschmaschinen (bei denen der Behälter für die Wäsche "Bottich" heißt) ist die Drehachse des mittig angeordneten Rührarms dagegen vertikal, d.h. senkrecht zur Erdoberfläche angeordnet.

Im Folgenden werden wir uns aber ausschließlich mit Trommelwaschmaschinen beschäftigen, weil Bottichwaschmaschinen hauptsächlich in den USA, Asien und Australien verbreitet sind und auf dem deutschen Markt keine Rolle spielen.

Bei den Trommelwaschmaschinen unterscheidet man

  • Toplader, bei denen die Wäsche von oben in die Trommel zugeführt wird,

  • und Frontlader, bei denen ein "Bullauge" von vorne den Blick in die Waschtrommel freigibt und die Wäsche von dort auch zugeführt und wieder entnommen wird.

Ein Vergleich der Angebote der vier großen Hersteller auf dem Waschmaschinenmarkt zeigt hierbei eindeutig, welche Bauform derzeit von den Kunden bevorzugt wird: es sind die Frontlader. Siemens etwa stellt 57 Frontlader her, aber nur 6 Toplader, bei Miele beträgt das Verhältnis Frontlader zu Toplader 29 zu 5, bei Bauknecht ist es 57 zu 20, und Beko stellt überhaupt keine Toplader her, dafür aber 40 Frontlader-Waschmaschinen.

Der Trend geht heute also eindeutig in Richtung "Frontlader". Toplader findet man aber immer noch häufig im Keller, da sie erheblich weniger Gewicht als Frontlader haben, also leichter zu transportieren sind und man im Keller den Deckel der Waschtrommel unbehindert z.B. von einer Küchenzeile nach oben klappen kann, wohingegen die Frontlader auf ihrer Oberseite Platz für einen Wäschetrockner oder für eine Arbeitsfläche bieten. Deshalb werden Frontlader auch häufig komplett (anstelle eines Unterschranks) in eine Küchenzeile eingebaut.

Aufstellung und Anschluß der Waschmaschine wird häufig schon vom Lieferanten vorgenommen, kann aber auch dank der sehr ausführlichen Beschreibungen in den Bedienungsanleitungen leicht vom Endkunden vorgenommen werden.

Viele Mieter finden aber heute schon beim Einzug in ihre Wohnung eine vom Vermieter fertig installierte Waschmaschine vor: da ist dann nichts mehr anzuschließen, lediglich ein sachgerechter Umgang mit der Maschine wird gefordert. Auf was man dabei achten muß, haben wir in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Das Bedienfeld moderner Waschmaschinen weist viele Ähnlichkeiten zu demjenigen von Geschirrspülern auf. Zentrales Element ist die Standard-Programmauswahl (meist in Form eines Drehschalters), mit der man die Art der Textilien und weitere Parameter (Beispiel: Baumwolle 60 Grad) festlegen kann.

Daneben gibt es meist noch einen Schalter zur Auswahl von Zusatzfunktionen wie etwa Schnellwaschen, Zusatzspülen oder Vorwaschen. Insgesamt geht der Trend in Richtung eines immer differenzierteren Angebots von Auswahlmöglichkeiten, so daß auch Spezialwaschgänge mit Sonderfunktionen wie dem Entfernen von Tierhaaren kombiniert werden können.

Dabei entstehen viele der Standardprogramme dadurch, daß man z.B. Textilien nach Farben, Gewebearten oder dem gewünschten Ökowaschgang unterscheidet. Auf diese Weise kommen Maschinen wie die Bauknecht WA Plus 744 auf immerhin 14 Standardprogramme, bei diesem Gerät noch ergänzt durch 6 Zusatzfunktionen.

Bei einer solch großen Menge an Auswahlmöglichkeiten ist es besonders wichtig, daß die Waschmaschine ein möglichst großes Display zur Darstellung der Parameter und des Programmablaufs bietet. Die folgenden Werte werden dabei von den meisten Displays angezeigt:

  • die Restzeit des aktuell laufenden Waschprogramms,

  • die Startzeit in Anzahl Stunden bis zum Beginn des Waschgangs,

  • das ausgewählte Standardprogramm,

  • eine Information über die Kindersicherung, sofern diese eingeschaltet wurde,

  • das Programmende, meist noch durch ein akustisches Signal unterstützt.

Neben dem Drehknopf für die Auswahl der Standardprogamme gibt es meist noch mehrere weitere Tasten. Darunter fallen solche

  • zur Bestimmung der Schleuderdrehzahl,

  • zum Einstellen der Temperatur,

  • zur Eingabe der gewünschten Startzeit,

  • zur Ausahl der Zusatzfunktion.

Zur Messung des Energieverbrauchs für den sog. Standardreinigungszyklus gibt es noch besonders energieeffiziente Programme, die man in den Produktdatenblättern der Hersteller ausführlich beschrieben findet. Bei Siemens-Maschinen z.B. handelt es sich dabei um die Programme „Baumwolle40°C+TasteEcoPerfect“ und „ Baumwolle60°C+TasteEcoPerfect“, bei Beko heißen sie ganz ähnlich: "Baumwoll-Öko 40 °C" und "Baumwoll-Öko 60 °C“ .

Bedienpanel

Moderne Waschmaschinen warten mit benutzerfreundlichen Bedienpanels auf.

Drehknopf, Auswahlschalter sowie ein LCD Display sind bei fast allen Geräten zu finden.

Auf diese Standard-Waschprogramme beziehen sich die Informationen auf dem Energie-Etikett und im Datenblatt. Sie sind zur Reinigung normal verschmutzter Baumwollwäsche geeignet und in Bezug auf den kombinierten Energie- und Wasserverbrauch am effizientesten. Weitere Informationen zum Thema Energie-Etikett finden Sie im Abschnitt Energieeffizienz.

In unserer Vergleichstabelle finden sich eine Menge Fachbegriffe, die spezielle technische Eigenschaften der Waschmaschinen beschreiben. Einige dieser Begriffe tauchen z.B. auch bei Geschirrspülern auf, weil beide Gerätetypen ja unbestreitbar einen ähnlichen Anwendungszweck haben: mit Wasser und geeigneten Waschmitteln etwas zu reinigen.

Der eigentliche Wasch- bzw. Reinigungsvorgang unterscheidet sich aber ganz erheblich, so daß bei den Waschmaschinen z.T. auch mit völlig anderen Sensoren gearbeitet wird. In der folgenden Auflistung geben wir eine kurze Beschreibung zu diesen Sensoren und auch allgemeiner zur Technik von Trommelwaschmaschinen:

Mengenautomatik

In der Regel werden in einem Waschgang verschiedene Arten von Textilien gewaschen, auch ist die Maschine nicht immer mit derselben Menge beladen. Darauf achtet die Mengenautomatik: je nach Textilart und Beladung passt sie den Wasserverbrauch optimal dem Programm an.

Auf diese Weise wird weniger Wasser und auch weniger Energie für das Aufheizen des Wassers benötigt.

Vorteile und Nutzen
  • Optimale Anpassung der Wassermenge

  • Geringerer Wasserverbrauch

  • Energieeinsparung

Unwuchtkontrolle

Diese erfolgt bei allen handelsüblichen Waschmaschinen durch ein automatisches Unwuchtkontrollsystem. In der Regel merkt man davon nicht viel, es sei denn, die Wäsche ist so ungleichmäßig in der Trommel verteilt, daß das System aus Sicherheitsgründen die Drehzahl beim Schleudervorgang entweder verringert oder diesen ganz abbricht.

Wer genau hinhört, wird auch bemerken, daß der Schleudervorgang nicht sofort einsetzt, sondern durch mehrere kleine Anschleuderversuche für eine optimal gleichmäßige Wäscheverteilung sorgt. Auf diese Weise wird also vermieden, daß die Waschtrommel in Eigenschwingungen versetzt wird und dadurch evtl. die Drehachse bzw. das Gehäuse beschädigt.

Vorteile und Nutzen
  • Gleichmäßige Gewichtsverteilung

  • Vermeidung von Schäden an Achse/Antrieb

  • Schleuder-Abbruch (falls notwendig)

Beladungssensor

Dieser erkennt bei geöffnetem Einfüllfenster den Grad der Beladung der Waschmaschine. Ein Balken im Anzeigefeld füllt sich allmählich, während man die Maschine belädt.

Damit der Beladungssensor die Wäschemenge vollständig erfassen kann, muss die Waschtrommel vor dem Einschalten der Waschmaschine leer sein.

Vorteile und Nutzen
  • Schutz vor Überladung

  • Dosierungempfehlung Waschmittel

  • Teilbeladungen problemlos möglich

AquaStop

Gerade bei Waschmaschinen, die in einer Küche stehen, ist dieser automatische Schutz vor Wasserschäden sinnvoll. In manchen Kellern gibt es ja noch im Fußboden einen Wasserablauf, so daß man sich keine Sorgen um umgekippte Wassereimer oder geplatzte Schläche machen muß.

In einer Küche oder einem Abstellraum im 1.Stock aber führen Lecks in der Waschmaschine oder defekte Wasserschläuche schnell zu einer mittleren Katastrophe mit unangenehmen Folgeschäden. Deshalb gibt es AquaStop: im Falle eines Lecks im Zulaufschlauch unterbricht ein Sicherheitsventil die Wasserzufuhr und man kann dann den Schlauch austauschen.

Vorteile und Nutzen
  • Sicherheitsventil stoppt Wasserzufuhr

  • Schutz vor Schlauchlecks

  • Verhindern von Wasserschäden

AquaSensor

Dieser Sensor ist eine Spezialität der Waschmaschinen von Siemens und Bosch. Seine Aufgabe besteht in der Prüfung des Trübungsgrades der Waschlauge. Abhängig davon werden Dauer und Anzahl der Spülgänge festgelegt.

Man beachte dabei: hier wird nicht aufgrund einer Messung die Wassermenge bestimmt, die für den weiteren Spülgang benötigt wird, sondern lediglich Dauer und Anzahl der Spülgänge. Für die Wassermenge ist immer die Mengenautomatik zuständig.

Vorteile und Nutzen
  • Dynamische Anpassung der Anzahl an Spülgängen

  • Dynamische Anpassung der Dauer der Spülgänge

Kindersicherung

Hier handelt es sich nicht um eine Einschaltsperre für das gesamte Gerät, sondern um einen Schutz vor einer ungewünschten Programmänderung. Die Kindersicherung einer Waschmaschine verhindert also, daß ein einmal gewähltes Waschprogramm durch wildes Herumdrücken auf der Tastatur des Bedienfeldes sich in ein anderes Programm verwandelt.

So kann es bei eingeschalteter Kindersicherung nicht passieren, daß empfindliche Woll-Textilien nach einem Programm "Wolle-kalt" so aussehen, als seien sie mit dem Programm "Kochwäsche-90 Grad intensiv" gewaschen worden.

Vorteile und Nutzen
  • Keine unbeabsichtigte Programmänderung

  • Schutz der Textilien

Die Hersteller von Haushaltsgeräten, die relativ viel Strom verbrauchen (und dazu gehören z.B. Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Staubsauger), sind dank der Vorgaben der europäischen Union zur Kennzeichnung der Geräte mit dem EU-Energielabel verpflichtet.

Diese Energie-Etiketten ähneln sich zwar stark, sind aber in einigen Punkten unterschiedlich, nicht nur wegen das verschieden hohen Energieverbrauchs, sondern auch wegen ungleicher Funktionalitäten und Meßverfahren. Nachfolgend ist das aktuelle EU-Energielabel für Waschmaschinen abgebildet:

EU-Energielabel Waschmaschinen

Ganz oben auf dem EU-Energielabel kann man die Energieeffizienzklasse ablesen, ein Wert, der zwischen D und A+++ schwankt, wobei die schlechten Energieeffizienzklassen in roter (D, C), die mittleren in orange/gelb (B, A) und die guten in grün (A+++ ist derzeit die beste Klasse) gehalten sind.

Seit 01.12.2013 müssen alle Waschmaschinen auf dem EU-Markt die Effizienz­klasse A+ schaffen, und wenn Sie sich z.B. die Geräte bei Siemens anschauen, so werden Sie feststellen, daß von den derzeit (2015) 57 angebotenen Waschmaschinen 56 in die Klasse A+++ fallen (und nur eine einzige in die Klasse A+).

Man sieht an diesen Zahlen, daß die Hersteller die Vorgaben der EU bestens erfüllen, und manche der Werte sind sogar aufgrund der rasanten technischen Entwicklung überflüssig geworden, wie etwa die sog Waschwirkungsklasse, die man in einigen Prospekten für die Produkte noch findet, die aber wegen des Mindeststandards "A+" inzwischen nicht mehr auf dem Energie-Etikett zu finden ist.

Die Angabe der Energieeffizienzklasse ist allerdings zunächst nur eine abstrakte Kennzeichnung. Wie hoch die Verbrauchswerte bei den einzelnen Geräten wirklich sind, kann man unten auf dem EU-Label oder auch auf dem Produktdatenblatt ablesen, das jedem Gerät beigelegt werden muß. Dieses enthält u.a.:

  • den Stromverbrauch berechnet in Kilowatt-Stunden (kWh) pro Jahr,

  • den Wasserverbrauch in Liter pro Jahr,

  • die Geräuschemission in dB(A) re 1 pW (Schallleistung), während der Waschphase im Standard-Waschprogramm 60 Grad Baumwolle bei voller Beladung,

  • die Geräuschemission in dB(A) re 1 pW (Schallleistung), während der Schleuderphase im Standard-Waschprogramm 60 °C Baumwolle bei voller Beladung,

  • die maximale Beladungsmenge, im Standard-Waschprogramm 60 Grad oder 40 Grad Baumwolle (je nachdem, welcher Wert niedriger ist),

  • die Schleuderwirkungsklasse, die sich aus der Restfeuchte (in Prozent) nach dem Schleudern berechnet (genaueres findet man hier: Schleuderwirkungsklasse auf dem EU-Energie-Label).

Für Waschmittel und Weichspüler besitzen moderne Waschmaschinen in der Waschmittelschublade zwei kleine Fächer, hinzu kommt noch ein Fach für das Vorwaschmittel. Was in diese Fächer im Einzelnen eingefüllt wird, bleibt dem Benutzer überlassen, dem der Markt der Waschmittelhersteller eine reiche Auswahl zur Verfügung stellt.

Waschmittelschublade

Die Waschmittelschublade besteht aus mehreren Fächern.

Hier kann der Anwender Waschmittel, Weichspüler und weitere Zusätze (z.B. einen Hygienespüler) einfüllen.

Dabei kommt es weniger auf die Waschmaschine selbst an als auf den Typ der Textilien, die man zu waschen beabsichtigt. Daher raten die Bedienungsanleitungen auch immer dazu, die Informationen auf den Waschmittelpackungen zu lesen und vor allem zu beachten, für welche Art von Textilien das jeweilige Waschmittel geeignet ist:

  • Vollwaschmittel:

    Besonders einfach ist natürlich die Verwendung von Vollwaschmitteln. Wie der Name schon sagt, sind diese für (fast) alle Arten von Wäsche geeignet und können bei allen Waschtemperaturen (20 °C bis 95 °C) eingesetzt werden. Lediglich bei empfindlichen farbigen Textilien sollte man wegen der im Vollwaschmittel enthaltenen Bleichmittel und optischen Aufheller vorsichtig sein, da hier die Gefahr des Ausbleichens besteht.

  • Buntwaschmittel:

    Deren Verwendung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Buntwaschmittel sind vor allem im Temperaturbereich von 20 °C bis 60 °C einsetzbar. Sie vermeiden in der Regel die wechselseitige Verfärbung von Textilien, wobei man auch hier natürlich keine 100-%ige Garantie dafür hat, daß die ursprünglichen Farben erhalten bleiben.

    Der Trend zu Buntwaschmitteln ist wie so vieles in der Waschmachinen-Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf den immer stärkeren Einfluß des Umweltschutzes zurückzuführen. Mit 90 °C zu waschen ist heutzutage fast schon überflüssig geworden: Buntwaschmittel sind so optimiert, daß sie mit 60 °C auch das schaffen, wofür man früher ein Vollwaschmittel mit 90 °C eingesetzt hat.

  • Feinwaschmittel & Co.:

    Neben diesen beiden Hauptgruppen von Waschmitteln gibt es noch Feinwaschmittel (für empfindliche Stoffe), Spezial-Waschmittel (für Sporttextilien aus synthetischen Materialien) und Waschmittel für bestimmte Wasserhärten. Diese Typen von Waschmitteln werden aber nur in Sonderfällen eingesetzt.

  • Weichspüler:

    Diese gehören i.d.R. zu jedem Waschgang heutzutage dazu. Für den Weichspüler besitzen die Waschschubladen immer ein extra Fach, in den dieser eingefüllt und dann je nach gewähltem Programm in die Waschtrommel geleitet wird. Die durch den Weichspüler vermiedene Trockenstarre der Wäsche erfreut besonders beim Bügeln frisch getrockneter Wäsche: man muß dann nicht mehr so stark drücken und die Textilien fühlen sich beim Tragen angenehm weich und flauschig an.

Wäsche, die man einer Waschmaschine nach dem Waschgang entnimmt, ist meistens durch das Schleudern schon "vorgetrocknet". Je nachdem wie stark geschleudert wurde (bei einigen Maschinen kann man bis zu 1600 Umdrehungen pro Minute wählen) bleibt aber eine Restfeuchte von mindestens 40%, so daß man die Wäsche zum vollständigen Trocknen entweder "klassisch" auf die Wäscheleine hängt oder in ein nur für das Trocknen zuständiges Gerät gibt: den Wäschetrockner.

In immer mehr Haushalten - besonders in den großen Städten - ist allerdings der Platz zum Aufhängen auf der Wäscheleine sehr begrenzt, so daß die Bewohner sich lieber einen Wäschetrockner anschaffen. Der belegt zwar weniger Platz als eine Wäscheleine im Keller oder Garten, kostet aber im Schnitt etwa so viel wie eine Waschmaschine und vergrößert den häuslichen Maschinenpark um ein weiteres "Schwergewicht".

Wer allerdings in einem Single-Haushalt mit begrenzter Wohnfläche lebt, hat wahrscheinlich gar nicht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Trockner aufzustellen, weil ihm einfach der Platz dazu fehlt.

Was liegt da also näher, als sich einen Waschtrockner zuzulegen, der alles in einem kann: nämlich Waschen und Trocknen? Auf jeden Fall ist das eine Möglichkeit, die man bei begrenzter Wohnfläche in Erwägung ziehen sollte. Und auch der Geldbeutel wird dabei geschont, da ein einzelner Waschtrockner meist billiger ist als die Gerätekombination Waschmaschine/Wäschetrockner.

Waschtrockner

Waschtrockner kombinieren die Eigenschaften einer Waschmaschine und eines Trockners in einem einzelnen Gerät.

Vorteile ergeben sich vor allem aus der Platzersparnis beim Aufstellen des Gerätes.

Worauf muß man bei einem Waschtrockner besonders achten? Die Menge an Kleidung, die man mit dem Trockner alleine bearbeiten kann, entspricht ungefähr einer halben Waschladung. Oder anders ausgedrückt: nach einem Waschgang mit voller Maschine sind zwei Trockner-Durchläufe nötig.

Welche Maximalmengen für die einzelnen Vorgänge dabei jeweils anzusetzen sind, wird in den Bedienungsanleitungen der Maschinen ausführlich beschrieben.

Hinweis:
Wäschetrockner und Waschtrockner bezeichnen zwei sehr verschiedene Geräte: ein Wäschetrockner dient ausschließlich zum Trocknen der Wäsche, wohingegen der Waschtrockner beides kann, nämlich Waschen und Trocknen.

Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung sowie Beschreibung der wichtigsten Funktionsmerkmale der Geräte.

Weiterhin finden Sie die errechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zur detaillierten Berechnung der Note, die sich aus den Kategoriewertungen sowie dem prozentualen Anteil der Kategorie am Gesamtergebnis ergibt.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, so können Sie es über die angegebene Online Bestellmöglichkeit beziehen. Wir selbst verkaufen keine Produkte. Unser Ziel ist es, Ihnen hilfreiche Informationen für eine fundierte Kaufentscheidung zur Verfügung zu stellen.

Hinweis:
Auf einem kleinen Display (Smartphone) ist die Darstellung einer Vergleichstabelle nicht sinnvoll.
Deshalb zeigen wir Ihnen die Geräte nach Gesamtnote sortiert in Form einer Liste.

Gesamtnote
SEHR GUT (1.33)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • Geringer Wasserverbrauch
  • Restfeuchte 44%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 15 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl
  • Leiser Betrieb

Minuspunkte

  • Keine

Gesamtnote
SEHR GUT (1.38)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • Restzeitanzeige
  • 14 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl
  • Über Smartphone bedienbar

Minuspunkte

  • Keine

Gesamtnote
SEHR GUT (1.41)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • Restfeuchte 44%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 10 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl
  • Mengenautomatik

Minuspunkte

  • Keine Einschaltsperre

Gesamtnote
GUT (1.52)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • Restfeuchte 44%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 10 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl
  • Mengenautomatik

Minuspunkte

  • Keine Einschaltsperre

Gesamtnote
GUT (1.52)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse B
  • AquaStop
  • Leiser Betrieb
  • Kindersicherung
  • Restzeitanzeige
  • 10 Waschprogramme
  • Mengenautomatik

Minuspunkte

  • Keine Startzeitvorwahl

Gesamtnote
GUT (1.55)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse B
  • Restfeuchte 53%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 14 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl

Minuspunkte

  • Kein Beladungssensor

Gesamtnote
GUT (1.66)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse B
  • Restfeuchte 53%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 14 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl

Minuspunkte

  • Kein Beladungssensor

Gesamtnote
GUT (1.67)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • Restfeuchte 44%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 11 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl

Minuspunkte

  • Keine Einschaltsperre
  • Keine Unwuchtkontrolle

Gesamtnote
GUT (1.72)

Pluspunkte

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Schleudereffizienzklasse A
  • Restfeuchte 44%
  • AquaStop
  • Kindersicherung
  • 16 Waschprogramme
  • Startzeitvorwahl

Minuspunkte

  • Keine Einschaltsperre
  • Keine Mengenautomatik

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Waschmaschinen

Frontlader Geräte (5-6 Kg)

Frontlader Geräte (7-8 Kg)

Frontlader Geräte (9-10 Kg)

Toplader Geräte

Waschtrockner

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