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Die erste Geschirrspülmaschine wurde auf der Weltausstellung 1893 in Chicago präsentiert. Seitdem hat sich eine Menge getan.

2014 besaßen laut Statistischem Bundesamt 68,3% der privaten Haushalte in Deutschland eine Geschirrspülmaschine.


Erfahren Sie in den nachfolgenden Abschnitten alles Wissenswerte zu Aufstellungsarten, Effizienzklassen, Ausstattung und zur Programmierung von Geschirrspülautomaten.

Wer sich einen Geschirrspüler anschafft, steht zunächst vor dem Problem, aus der Vielfalt der verschiedenen Gerätetypen etwas zu wählen, das in die jeweilige schon vorhandene Küchenausstattung hineinpasst. Die einen möchten einfach ein kleines Tischgerät haben, andere wieder ein "Standgerät", das man an beliebigen Stellen der Wohnung platzieren kann, und immer häufiger wird der Wunsch nach einer mehr oder weniger integrierbaren Einbau-Geschirrspülmaschine geäußert.

Die unterschiedlichen Gerätetypen lassen sich anhand der Bauform in folgende Segmente kategorisieren (unsere Geschirrspüler Testtabellen spiegeln die gleichen Segmente wieder):


Vollintegrierbar

Hierzu zählen Geschirrspülmaschinen, die unter der durchgehenden Tischplatte einer Küchenzeile stehen und vorne mit einer Möbeltür versehen sind. Solche Geräte sind dann eigentlich "unsichtbar".

Insbesondere ist das Tastenfeld auf der Oberseite der Gerätetür erst nach Öffnen der Türverriegelung zugänglich, wodurch bei diesem Gerätetyp auch die bei den anderen Aufstellungsarten notwendige Tastatursperre (Kindersicherung) i.d.R. entfällt.

Vorteile und Nutzen
  • Kindersicherung überflüssig
  • Optimal in die Küchenzeile integriert

Teilintegrierbar

Bei diesen Geräten werden an der Vorderseite Original-Möbelfronten aufmontiert. Allerdings nicht auf die ganze Vorderseite: das Bedientastenfeld bleibt davon ausgespart und ist nach vorne hin sichtbar.

Für solche Geschirrspüler ist dann auch eine Kindersicherung wieder sinnvoll. Bei manchen Herstellern (etwa Siemens) werden die teilintegrierbaren Geschirrspüler auch in der Kategorie "integrierbar" geführt.

Vorteile und Nutzen
  • Bedienfeld leicht zugänglich
  • Gut an die Küchenzeile angepasst

Unterbaugeräte

Diese werden ohne Abdeckplatte geliefert. Man geht also davon aus, dass eine durchgehende Tischplatte in der Küchenzeile bereits vorhanden ist. Der Unterschied zu "teilintegrierbare Einbauberäte" ist der: die Vorderfront ist nicht an die Möbel angepasst, da die Vordertür vom Hersteller des Geschirrspülers mitgeliefert wird.

Insofern ist dieser Geschirrspüler dann also auch deutlich von vorne erkennbar, insbesondere ist das Tastaturfeld nach vorne zugänglich und sollte durch eine Tastatursperre gesichert werden können (Kindersicherung).

Vorteile und Nutzen
  • Bedienfeld nach vorne zugänglich
  • Leicht aufzustellen

Freistehend

Dieser Gerätetyp ist identisch mit dem Typ Standgerät. Spülmaschinen dieses Typs können überall in der Wohnung aufgestellt werden, Hauptsache, es ist eine Steckdose und ein Wasseranschluss in der Nähe. Es spricht aber auch nichts gegen eine Verwendung als Unterbaugerät.

Ein wichtiger Vorteil ist dabei die belastbare Geräteabdeckung, die bei teil- bzw. vollintegrierten Geräten erst durch die Küchenzeile über dem Gerät bereitgestellt wird.

Vorteile und Nutzen
  • Unterbaufähig
  • Geräteabdeckung wird mitgeliefert
  • Kann überall aufgestellt werden

Tischgeräte

Hierbei handelt es sich besonders kompakte Geräte, die nur wenig Platz in Anspruch nehmen und sich primär für den Einsatz in Single-Haushalten eignen.

Entsprechend ihrer Größe fällt auch der Energie- und Wasserbedarf der Tischgeschirrspüler i.d.R. geringer aus als bei den größeren Spülmaschinen.

Vorteile und Nutzen
  • Platzsparend
  • Geringer Energie- und Wasserbedarf


Während in früheren Zeiten noch die freistehenden Geräte in fast jedem Haushalt zu finden waren, geht heute der Trend eindeutig in Richtung "integrierbar": die voll oder teilweise integrierbaren oder wenigstens für den Unterbau geeigneten Geräte sind marktbeherrschend geworden. Immer mehr Küchen - auch und gerade in modernen Mietswohnungen - verfügen über komplett eingerichtete Küchenzeilen mit integrierten Geschirrspülmaschinen.

Für eine reibungslose Integration in das vorhandenen Küchenmobilar ist selbstverständlich auch auf die Größe (Breite) des Geschirrspülers zu achten. Hier unterscheidet man zwischen schmalen Geräten (45 cm Breite) und normalen Geräten (60 cm Breite). In unserem Geschirrspüler Test haben wir uns bei der Kategorisierung der Geräte an den beiden wichtigsten Kriterien - Bauart und Standardbreite - orientiert, so dass Sie das für Ihre Gegebenheiten optimal geeignete Gerät leicht ermitteln können.


Beko DSN 6634 FX

Der teilintegrierbare Geschirrspüler DSN 6634 FX von Beko besitzt mit A++ die zweithöchste Energieeffizienzklasse.

Das Gerät verfügt über 6 Spülprogramme und 3 Sonderfunktionen und ist mit einem Schalldruckpegel von 44 dB(A) angenehm leise.



An den Angeboten der ganz großen Haushaltsgeräte-Hersteller erkennt man den Trend: Siemens bietet alleine 247 Geschirrspüler an (Stand Frühjahr 2014), von denen aber nur noch 30 der Kategorie "freistehend/Standgerät" zuzurechnen sind. Bei Bosch ist es ähnlich: von den 176 Geräten sind noch 30 dem Typ Standgeräte zuzuordnen, wenn man das Angebot beider Firmen zusammenrechnet, machen die Standgeräte nur noch 7% der Gesamtmenge der Geschirrspüler aus.

Hat man sich einmal für eine Bauart entschieden, so gibt es weitere wichtige Fragen, die es zu klären gilt:

  • Was, wieviel und wie oft soll gespült werden?
  • Wieviel Energie darf höchstens verbraucht werden?

Bei der Energieeffizienz ist es ähnlich wie bei den Einbauformen: es gibt einen eindeutigen Trend. Und der geht hin zu Maschinen mit besonders geringem Strom-/Wasserverbrauch. Unterstützt und gefördert wird dies durch die Vorgaben der europäischen Union, die die Hersteller zur Kennzeichnung der Geräte mit dem EU-Energielabel verpflichten. Dieses Label prangt seit 1998 deutlich sichtbar an vielen Haushaltsgeräten, sei es eine Waschmaschine, eine Mikrowelle oder eben ein Geschirrspülautomat.

Wer sich heutzutage einen Geschirrspüler kauft, bekommt daher zu diesem auch immer gleich ein passendes EU-Energielabel (man spricht auch von der EU-Energieverbrauchskennzeichnung) mitgeliefert. In großen Hausgerätemärkten wie Media-Markt oder Saturn muß dieses Label deutlich sichtbar an der Ober-oder Vorderseite der Geschirrspüler angebracht sein, so daß der potentielle Käufer direkt ablesen kann, in welche Energieeffizienzklasse das betrachtete Gerät fällt.

Ganz oben kann man auf dem EU-Energielabel die gerade erwähnte Energieeffizienzklasse ablesen, ein Wert, der zwischen "D" und "A+++" schwankt, wobei die schlechten Energieeffizienzklassen in roten ("D", "C"), die mittleren in orange/gelb ("B", "A") und die guten in grüner Farbe (A+++ ist derzeit die beste Klasse) gehalten sind. Seit 2012 müssen alle Geschirrspüler auf dem EU-Markt die Reinigungs­klasse A schaffen, und wenn Sie sich die Geräte bei den großen Herstellern wie Siemens und Bosch anschauen, werden Sie feststellen, daß die meisten in die Klasse "A++" fallen. Selbstverständlich finden Sie diese Klasseneinteilung auch innerhalb unserer Testmatrix wieder. (Auf dem Energielabel ist die Angabe der Geräuschwerte erst ab 2012 Pflicht. )

Hinweis:
Zum Vergrößern bitte auf die nachfolgende Grafik klicken.





Die Angaben auf dem EU-Energielabel klingen vertrauenerweckend, sind aber, wie z.B. auch die Stiftung Warentest schreibt, "mit Vorsicht zu genießen": Auf dem Label werden nur die Verbrauchs­werte für das sog. "Sparprogramm" (auch als "Standardreinigungszyklus" bezeichnet) notiert, auf das wir im Abschnitt über die Innenausstattung näher eingehen. Es ist klar, daß die Hersteller die Verbrauchsdaten genau dieses Sparprogramms (meist mit dem Zusatz "Eco" oder "Bio" versehen) in das Energie-Etikett eintragen, über den Verbrauch der anderen Spülprogramme aber ist damit zunächst nichts gesagt. Auch beim ETM Testmagazin findet man entsprechende Hinweise.


In Ergänzung zu diesem Etikett müssen die Hersteller von Geschirrspülern auf einem Produktdatenblatt noch einmal alle Daten zusammenfassen, die auf dem Label grafisch abzulesen sind (siehe hierzu die EU-Verordnung 1059/2010).

Die Angabe der Energieeffizienzklasse ist allerdings zunächst nur eine abstrakte Kennzeichnung. Wie hoch die Verbrauchswerte bei den einzelnen Geräten wirklich sind, kann man unten auf dem EU-Label oder auch auf dem Produktdatenblatt ablesen, das jedem Gerät beigelegt werden muß. Dieses enthält u.a.:

  • den Stromverbrauch (berechnet in kWh pro Jahr),
  • den Wasserverbrauch,
  • die maximale Beladungsmenge,
  • die Trocknungseffizienzklasse.

Den letzten Punkt in dieser Aufzählung, die Trocknungseffizienzklasse (manchmal auch als Trockungswirkungsklasse bezeichnet), beschreiben wir im folgenden Abschnitt etwas ausführlicher.

Die Energieeffizienz wird bei Geschirrspülern auch stark von dem jeweils verwendeten Trocknungsverfahren beeinflusst. Denn was das Trocknen des Geschirrs angeht, so gibt es auch hier viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Und damit der Kunde und Anwender schon beim Kauf der Maschine weiß, wie effizient seine Geschirrspülmaschine das Geschirr trocknet, gibt es die sog. Trocknungseffizienzklasse.

Diese Trocknungseffizienzklasse ist ähnlich wie die Energieeffizienzklasse ein Wert, der auf der EU-Energieverbrauchskennzeichnung (dem EU-Energielabel) aufgeführt sein muß. Sie finden hier Klassen von "G" bis "A", wobei die Klasse "A" den besten erreichbaren Wert darstellt.

Die Einordnung in eine der 7 Trocknungseffizienzklassen gibt dem Käufer eines solchen Geräts einen Anhaltspunkt für die Effizienz der Trocknung des Geschirrs. Damit der Trocknungsmechnismus allerdings überhaupt wirken kann, muß die Tür des Geschirrspülers nach Ende des Spül- und Trockenvorgangs rund 30 Minuten verschlossen bleiben. Bei Geräten aus der Klasse "A" sollte danach das Geschirr vollständig trocken sein.

Und wie wird die Trocknungseffizienzklasse eines Geschirrspülers nun festgestellt? Hier muß und kann man sich auf die Herstellerangaben verlassen, die für jedes Gerät eine Prüfung des Trocknungseffizienzindex nach den Vorschriften der EU-Verordnung 1016/2010 durchführen. Aus diesem Index wird dann letztlich die Trocknungseffizienzklasse abgeleitet. (Den Text der EU-Verordnung kann man sich von den Servern der europäischen Union herunterladen: EU-Verordnung 1016/2010).

Als besonders fortschrittlich ist dabei der Einsatz von Zeolith-Trocknungssystemen zu nennen, deren Vorteil gegenüber herkömmlichen Trocknungssystemen darin besteht, daß hier beim Trocknungsvorgang überhaupt keine elektrische Energie mehr benötigt wird. Maschinen, die diese Technik einsetzen, gibt es derzeit leider nur bei Geschirrspülern von Siemens, Bosch und Neff.

Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Trocknungssystemen besteht in einem völligen Verzicht auf elektrische Energie für den Trocknungsvorgang. Wie das geht, beschreiben wir nachfolgend ganz kurz:

  • Das Mineral Zeolith wird in Form von kleinen weißen Kügelchen in einem Edelstahlsieb im Geräteboden integriert.

  • Wenn der Reinigungszyklus in die Trocknungsphase kommt, wird ein kleiner Ventilator angeworfen, der die feuchte Luft im Spülraum in Richtung der Zeolith-Kügelchen bläst.

  • Diese nehmen die Feuchtigkeit in sich auf, erhitzen sich dabei und erhöhen dadurch gleichzeitig die Temperatur in Spülraum.

  • Wenn das Spülgut vollständig getrocknet ist, bleibt das Wasser im Zeolith gespeichert. Beim nächsten Spülgang wird es nach dem Aufheizen wieder in den Spülraum abgegeben (man spart mit dieser Technik also sogar Wasser!).

Diese Technologie hat mehrere Vorteile: Zeolith ist ungiftig, kann somit problemlos entsorgt werden, und man spart Strom und Wasser. Einziger Nachteil ist bisher noch der Preis: Geschirrspüler mit Zeolith-Trocknungssystemen sind noch recht teuer und wenig verbreitet.

Hinweis:
Weitere Informationen zur Technik des Zeolith-Trockungsverfahrens und der Entdeckung bei Bosch-Siemens können Sie hier nachlesen.


Die verschiedenen Körbe zur Aufnahme des Geschirrs

Im Innern der Geschirrspülmaschinen findet man zur Aufnahme des Spülguts mehrere Körbe:

  • den Unterkorb, der in der Regel die schwereren Geschirrteile aufnimmt,
  • den Oberkorb, der die leichteren Bestandteile des Geschirrs aufnimmt (Tassen, kleine Teller, Gläser),
  • und gelegentlich auch noch über dem Oberkorb eine Besteckschublade, die dann anstelle des Besteckkorbes im Unterkorb verwendet wird.

Alle diese Körbe sind mit sog. "Stachelreihen" besetzt, die zur Aufnahme von Tellern und Unterassen dienen. Damit man aber auch größere Töpfe oder Pfannen gut unterbringen kann, sind die meisten dieser Stachelreihen umklappbar, d.h. sie können zur Seite geklappt werden und ermöglichen so eine platzsparende Unterbringung solcher sperriger Geschirrteile.

Geschirrspül-Körbe
Ober- und Unterkorb sowie der Besteckkorb bieten viel Platz für die Aufnahme von schmutzigem Geschirr. I.d.R. reicht der normale Besteckkorb aus, für Großfamilien mit viel Abwasch empfiehlt sich eine extra Besteckschublade.

Das Maßgedeck: wieviel paßt in die Geschirrspülmaschine hinein?

Besonders viel Geschirr fassen Geschirrspüler, die das Besteck in der oben schon erwähnten "Besteckschublade" unterbringen (wie z.B. beim Siemens SN66M098EU), die also den Unter- bzw. Oberkorb vollständig für Geschirr- und Servierteile verwenden können.

Aber wieviel nun wirklich in Ihre Maschine hineinpasst und auch effektiv gereinigt werden kann - dafür gibt es den Begriff des Maßgedecks, der ähnlich wie der Begriff der Energieeffizienz von der EU genau festgelegt wurde.

Ein Maßgedeck, in den Produktdatenblättern vieler Hersteller häufig auch als Standardgedeck bezeichnet, ist ein nach der Europäischen Norm EN 50242 zusammengestelltes Gedeck aus Geschirr-, Besteck- und Servierteilen, das zur Bestimmung des Fassungsvermögens von Geschirrspülern dient. Es besteht aus je einem Essteller, Suppenteller, Dessertteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas, sowie je einem Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel.

Wer es ganz genau wissen will, findet hier eine detaillierte Aufstellung der Bestandteile eines Maßgedeckes.

Der Standardreinigungszyklus

Das oben beschriebene Maßgedeck dient also nicht nur zur Bestimmung der Nennkapazität eines Geschirrspülers, sondern man verwendet es auch, um herauszubekommen, wieviel Geschirrteile ein Geschirrspüler in einem sog. Standardreinigungszyklus reinigen kann. Und damit diese Werte bei verschiedenen Maschinen miteinander verglichen werden können, wurde von den Normungsgremien genau festgelegt, was man im Einzelnen darunter zu verstehen hat.

Wie bei vielen anderen Begriffen aus der Haushaltsgerätetechnik ist auch dieser Begriff in einer EU-Verordnung (es ist die Verordnung mit der Bezeichnung 1016/2010) exakt definiert. Im Grunde bedeutet er aber genau das, was man intuitiv als normal denkender Mensch damit verbindet, nämlich einen vollständigen Reinigungsvorgang von normal verschmutztem Geschirr inkl. abschließender Trocknung.

Trotzdem steckt noch etwas mehr dahinter. Der Standardreinigungszyklus wird nämlich zur Berechnung der Energieffizienzklasse des EU-Energielabels herangezogen. Die EU-Verordnung fordert deshalb von den Herstellern eindeutige Angaben über das als „Standardprogramm“ bezeichnete Programm, das für diesen "Standardreinigungszyklus" gewählt wird.

Laut EU-Verordnung muß
das Standardrogramm zur Reinigung von normal verschmutztem Geschirr geeignet und in Bezug auf den kombinierten Energie- und Wasserverbrauch zur Reinigung dieser Art von Geschirr am effizientesten ist.
In den Produktdatenblättern der Geschirrspüler findet sich immer ein Hinweis darauf, welches der Programme für den "Standardreinigungszyklus" bei diesem Gerät gewählt wurde. Beim Siemens SN65M037EU ist es z.B. das Eco 50° Programm, beim Bosch SPS40E22EU ebenfalls das Eco 50 Programm, beim Beko DSN 6634 FX ist es das sog. "Referenz-Programm 50°".

Auf dem EU-Label findet man den Strom- und Wasserverbrauch für 280 Standardreinigungszyklen pro Jahr, da man annimmt, daß diese Anzahl Zyklen dem Gebrauch in einem durchschnittlichen Haushalt entspricht.

Die Sprüharme

Über den Geschirrkörben rotieren die Sprüharme, die übrigens ihre Rotationsenergie alleine durch das herausspritzende Wasser bekommen, also keinen extra Antrieb benötigen. In der Regel hat man 2 Sprüharme, einen für den Unter- und einen für den Oberkorb.

Wichtig dabei ist, daß die abgegebene Wassermenge proportional zur Beladung ist: viel Geschirr wird in der Regel viel Wasser benötigen, und das ist auch der Grund dafür, daß manche Geschirrspüler ein Spezialprogramm "Halbe Beladung" haben: damit lässt sich Wasser und Strom sparen.

Der Beladungssensor

Statt des eben erwähnten Spezialprogramms gibt es bei den Siemens-Maschinen noch den sog. Beladungssensor, der den Wasserstand erkennt. Befindet sich nämlich viel Geschirr in der Maschine, so wird pro Zeiteinheit mehr Wasser für das Geschirr benötigt, d.h. der Wasserspiegel sinkt schneller als bei weniger Geschirr.

Infolgedessen muß hier also schneller neues Wasser zugeführt werden. Durch das Messen des Wasserspiegels garantiert der Beladungssensor auch bei halbvollem Spüler oder weniger Geschirr immer einen optimalen Wasserverbrauch.

Der AquaSensor

Ein weiteres wichtiges Detail im Innenraum ist der bei manchen Geschirrspülern vorhandene AquaSensor. Dieser kontrolliert mit einem Lichtstrahl das Spülwasser. Je nachdem, wie trübe das Spülwasser geworden ist, kann der AquaSensor den Wasserverbrauch und auch die Anzahl der Spülgänge steuern.



Moderne Geschirrspüler verfügen meist über mehrere Spülprogramme, die auf dem Bedienfeld per Knopfdruck ausgewählt werden können. Ergänzt werden diese Programme durch weitere Zusatzfunktionen, so daß man z.B. ein Programm "Intensiv 70°" mit der Funktion "Zeit sparen" (varioSpeed) kombinieren kann. In der Regel ist in der Mitte ein Display angebracht, auf dem man den Stand des Programms mitverfolgen kann; links vom Display kann man die einzelnen Programme auswählen, rechts sind meist die Zusatzfunktionen untergebracht.


Geschirr-Reinigung

Eine moderner Spülautomat macht es möglich: in wenigen Minuten wieder sauberes Geschirr.

Zur Auswahl stehen mehrere Spülprogramme, die sich bequem per Knopfdruck starten lassen.



Zur Messung des Energieverbrauchs für den Standardreinigungszyklus ist ein besonders energieeffizientes Programm vorgeschrieben, bei den Siemens-Geschirrspülern handelt es sich dabei immer um das Programm Eco 50°. Dieses Programm eignet sich allerdings nicht für stark verschmutztes oder besonders empfindliches Glasgeschirr: hierfür gibt es eben Spezialprogramme wie Intensiv 70° oder Sanft 40°, die in Verbindung mit den Zusatzfunktionen eine ausreichende Reinigung des Spülgutes bewirken.

Wichtig ist auch die Zusatzfunktion Startzeit, bei der man den Beginn des Spülvorgangs festlegen kann. So kann man etwa die Maschine nachts laufen lassen (günstiger Stromtarif) und hat dann am frühen Morgen das saubere Geschirr zur Verfügung. Dabei sollte man auf eins allerdings Wert legen: das ganze System muß gegen einen geplatzten Schlauch abgesichert sein, damit die Küche nicht unversehens mit Wasser überschwemmt wird.

Die meisten Geschirrspüler verfügen heutzutage über entsprechende Absicherungen: bei Siemens und Bosch heißen sie Aqua-Stop-System, bei Beko WaterSafe+. Bewirken tun sie alle dasselbe: der Zulauf am Wasserhahn wird automatisch verriegelt, wenn der Zulaufschlauch leckt.

Für Spülmittel und Klarspüler besitzen moderne Geschirrspülmaschinen je eine kleine (verschließbare) Vorratskammer in der Gerätetür, Regenerierungssalz kann man in den Vorratsbehälter für Spezialsalz nachfüllen, wenn die Anzeige im Display dies empfiehlt. Diese Anzeige dient jedoch nur für den Fall, daß man keine Reinigungsmittel mit Salzkomponente verwendet. Im Prinzip hat man zwei Möglichkeiten, für die Enthärtung des Leitungswassers zu sorgen:

  • die erste Möglichkeit besteht darin, ein spezielles Regeneriersalz in den Vorratsbehälter für das Spezialsalz einzufüllen. Um dies in der richtigen Menge zu tun, wird der Benutzer durch die Salznachfüllanzeige im Bedienfeld unterstützt. Diese muß aber zunächst "geeicht" werden, d.h. man muß sich beim zuständigen Wasserlieferanten nach der lokalen Wasserhärte erkundigen.

    Diesen Wert gibt man dann auf dem Bedienfeld ein und kann das Gerät nun solange benutzen, bis die Salznachfüllanzeige "Alarm schlägt": dann füllt man einfach das Regeneriersalz nach.

  • Die zweite Möglichkeit besteht im Gebrauch von Reinigungsmitteln mit Salzkomponente. Wenn man diese - egal ob in Tablettenform oder als Pulver - verwendet, ist der Einsatz von Spezialsalz nicht mehr nötig, es sei denn, der Härtegrad Ihres Wassers liegt über 21 Grad dH.

    Im Normalfall wird man also ohne das Regeneriersalz auskommen, und benötigt deshalb auch die Salznachfüllanzeige nicht mehr. Wer sich an deren Blinken stört, kann sie dann auch (zusammen mit der ganzen Enthärtungsanlage) ausschalten.


Siemens Geschirrspüler 60cm

Wasser ist die Basis für die effizienten Reinigungsvorgänge einer Geschirrspülmaschine.

Um die Geräte vor Kalkablagerungen zu schützen, sollten entweder Regeneriersalze oder Reinigungsmittel mit Salzkomponente verwendet werden.



Bei den Klarspülmitteln ist es ähnlich wie beim Spezialsalz für die Enthärtungsanlage: auch hier gibt es eine Nachfüllanzeige, die signalisiert, ob man neuen Klarspüler nachfüllen sollte oder die vorhandene Menge noch für einen weiteren Spülgang ausreicht. Wer sich für einen kombinierten Reiniger mit Klarspülerkomponente entscheidet, braucht natürlich auch kein Klarspülmittel mehr und kann diese Anzeige ausschalten. Einzige Einschränkung auch hier: das Ganze funktioniert nur bis zum Wasserhärtegrad 21 dH. Bei Werten darüber sollte man unbedingt extra Klarspülmittel einsetzen.

Setzt man den Klarspüler aber getrennt vom Reinigungsmittel ein, so kann man die Dosierung pro Spülgang meist mit den Programmtasten mehrstufig regulieren. Die werkseitige Vorgabe für die "Standarddosis" sollte insbesondere dann geändert werden, wenn man Schlieren (dann niedrigere Stufe einstellen) oder Wasserflecken (dann hochsetzen) nach dem Trocknen auf dem Geschirr entdeckt.

Optimale Spülergebnisse erzielt man beim derzeitigen Stand der Technik immer noch durch die getrennte Verwendung vom Spülmittel und Salz bzw. Klarspülern. Bei der Verwendung von Kombi-Reinigern sollte man auf die Anweisungen in den Bedienungsanleitungen achten.

Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung sowie Beschreibung der wichtigsten Funktionsmerkmale der Geräte.

Weiterhin finden Sie die errechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zur detaillierten Berechnung der Note, die sich aus den Kategoriewertungen sowie dem prozentualen Anteil der Kategorie am Gesamtergebnis ergibt.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, so können Sie es über die angegebene Online Bestellmöglichkeit beziehen. Wir selbst verkaufen keine Produkte. Unser Ziel ist es, Ihnen hilfreiche Informationen für eine fundierte Kaufentscheidung zur Verfügung zu stellen.

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Grunddaten
 Gerätetyp Vollintegrierbar Vollintegrierbar Vollintegrierbar Vollintegrierbar Vollintegrierbar Vollintegrierbar Vollintegrierbar
 Standard-Breite 60 cm 60 cm 60 cm 60 cm 60 cm 60 cm 60 cm
 Abmessungen (Höhe/Breite/Tiefe) 86,5/59,8/55,0 cm 81,5/59,8/55,0 cm 81,5/59,8/55 cm 81,5/59,8/55 cm 82,0/59,8/54,8 cm 81,8/59,6/55,5 cm 82,0/59,5/54,0 cm
 Nettogewicht 42 Kg 40 Kg 60 Kg 39 Kg 40 Kg 37 Kg 40 Kg
Energie/Wasserverbrauch
 Energieeffizienzklasse A++ A++ A++ A++ A++ A++ A+
 Energieverbrauch/Zyklus 0,92 kWh 0,93 kWh 0,92 kWh 0,92 kWh 0,9 kWh 0,932 kWh 1,02 kWh
 Wasserverbrauch/Zyklus 9,5 Liter 10 Liter 10 Liter 10 Liter 10 Liter 9,9 Liter 12 Liter
 Trocknungseffizienzklasse A A A A A A A
 Nennkapazität (Anzahl Massgedecke) 13 14 13 13 12 13 12
 Energieverbrauch/Jahr 262 kWh 266 kWh 262 kWh 262 kWh 258 kWh 262 kWh 290 kWh
 Wasserverbrauch/Jahr 2660 Liter 2800 Liter 2800 Liter 2800 Liter 2800 Liter 2775 Liter 3360 Liter
 Zeolith-Trocknungssystem
Sicherheit
 Aqua-Stop
 Kindersicherung
Lautstärke
 Lautstärke db(A) 44 dB(A) 46 dB(A) 44 dB(A) 46 dB(A) 44 dB(A) 47 dB(A) 48 dB(A)
Programme
 Anzahl Spülprogramme 6 4 5 5 8 6 6
 Programmdauer Standardreinigungszyklus 210 Min. 210 Min. 175 Min. 175 Min. 179 Min. 195 Min. 165 Min.
 Kurzprogramm
Zusatzfunktionen
 Anzahl Sonderfunktionen 2 2 3 1 2 0 0
 Aqua-Sensor
 Beladungssensor
 Zeitvorwahl
 Umklappbare Tellerreihen
 Oberkorb höhenverstellbar
 Salz-Nachfüllanzeige
 Klarspüler-Nachfüllanzeige
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