Elektrorasierer: Test/Vergleich 2026
Inhaltsverzeichnis anzeigen Alle Abschnitte dieser Vergleichsseite auf einen Blick
Änderungshistorie anzeigen Letzte inhaltliche Aktualisierungen und neue Modelle
Umstellung auf die neue V2-Darstellung mit überarbeiteter Vergleichsübersicht, moderner Produktbox und optimierter mobiler Ansicht.
Kaufberatung, Empfehlungen und Einordnung externer Tests für die Elektrorasierer-Seite aktualisiert.
Die FAQ-Liste wurde aktualisiert und erweitert.
Elektro-Folienrasierer: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: Panasonic ES-LS6A-K803 und Panasonic ES-LV97.
Elektro-Rotationsrasierer: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: Philips S5889/50 und Philips S7887/35.
Elektro-Folienrasierer: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: Braun Series 9 Pro+ 9517s und Braun Series 5 52-B7000cc.
Vergleichsübersicht: Rotationsrasierer
Für Elektrorasierer Vergleich liegt derzeit noch keine vollständige Vergleichsübersicht vor. Wir zeigen eine Rangliste erst, wenn genügend Modelle und belastbare Bewertungsdaten vorhanden sind.
Folie, Rotation und Nassrasur: die wichtigsten Unterschiede vor dem Vergleich
Bei Elektrorasierern zählt vor allem, ob Bauart, Schersystem, Akku, Reinigung und Zubehör zu Bartwuchs, Haut und Rasurroutine passen. Die Vergleichsübersicht ist ein sinnvoller Startpunkt, die eigentliche Vorauswahl treffen Sie aber über Folienrasierer oder Rotationsrasierer, Nass-/Trockenfreigabe, Ersatzteile, Reinigungsaufwand und die Frage, wie Sie den Rasierer im Alltag nutzen.
- Folienrasierer
Sind oft gut für präzise Konturen, kurze Stoppeln und eine kontrollierte Rasur auf eher geraden Flächen. - Rotationsrasierer
Können bei dichterem oder unterschiedlich wachsendem Bart und an Kinn oder Hals angenehmer sein. - Nassrasur
Ist nur relevant, wenn der Rasierer dafür freigegeben ist und nach der Nutzung gründlich gereinigt und getrocknet wird. - Lange Laufzeit und Schnellladung
Helfen vor allem auf Reisen oder wenn mehrere Rasuren ohne Netzteil möglich sein sollen. - Reinigungsstationen
Erhöhen den Komfort, verursachen aber Folgekosten und ersetzen nicht jede manuelle Pflege.
Welcher Elektrorasierer passt zu welcher Routine?
- Tägliche schnelle Rasur
Achten Sie auf kurze Rasurdauer, einfache Reinigung und ein angenehmes Hautgefühl. - Präzise Konturen und Oberlippe
Ein Folienrasierer, Langhaarschneider und gut kontrollierbarer Scherkopf sind hier oft hilfreich. - Dichter oder unterschiedlich wachsender Bart
Flexible Scherelemente, Rotationsrasierer oder Vortrimmen können die Rasur erleichtern. - Empfindliche Haut
Wenig Druck, saubere Scherteile und gegebenenfalls eine Nassrasur-Freigabe sind wichtiger als viele Zusatzfunktionen. - Reise und unterwegs
Laufzeit, Schnellladung, Ladeanzeige, Etui und Reisesperre machen den Alltag praktischer. - Wenig Pflegeaufwand
Ein abwaschbarer Scherkopf oder eine Reinigungsstation kann helfen, Folgekosten sollten aber mitgerechnet werden.
Folienrasierer oder Rotationsrasierer?
Die wichtigste Grundentscheidung ist die Bauart. Beide Systeme können je nach Bartwuchs gut funktionieren, fühlen sich aber unterschiedlich an und passen nicht zu jeder Rasurroutine gleich gut.
| Aspekt | Folienrasierer | Rotationsrasierer |
|---|---|---|
| Bewegung | Gerade Züge über die Haut | Kreisende Bewegungen |
| Stärken | Konturen, kurze Stoppeln, klare Linien | Hals, Kinn, dichter oder unterschiedlich wachsender Bart |
| Hautgefühl | Oft kontrolliert und direkt | Kann an unebenen Partien flexibler wirken |
| Möglicher Nachteil | Braucht teils mehrere Züge | Kann bei empfindlicher Haut Eingewöhnung brauchen |
| Pflege | Scherfolie und Messer sauber halten | Scherköpfe und Kammern gründlich reinigen |
Wenn Sie bei der Bauart noch unsicher sind, ordnet der Ratgeber Folienrasierer oder Rotationsrasierer Bartwuchs, Konturen, Halsbereich und Pflegeaufwand ausführlicher ein.
Folienrasierer
Folienrasierer arbeiten mit Klingen unter einer gelochten Scherfolie. Die Folie schützt die Haut vor direktem Klingenkontakt und führt kurze Barthaare zu den Messern. Das kann bei täglichen Rasuren, Konturen an Koteletten oder Oberlippe und eher geraden Gesichtspartien helfen.
Grenzen gibt es bei längeren, flach anliegenden oder in viele Richtungen wachsenden Haaren. Dann sind mehrere Züge nötig oder ein Vortrimmen kann sinnvoll sein.
Rotationsrasierer
Rotationsrasierer nutzen runde Scherköpfe mit rotierenden Messern. Sie werden in kreisenden Bewegungen geführt und können sich an Kinn, Hals oder unebene Partien anpassen. Das kann je nach Bartdichte und Wuchsrichtung hilfreich sein.
Bei empfindlicher Haut ist die Verträglichkeit individuell. Wenn Sie bisher Folienrasierer nutzen, kann die Umstellung etwas Eingewöhnung brauchen.
Akku, Laufzeit und Laden
Bei Akku und Laden zählen nicht nur Minutenangaben. Entscheidend ist, ob eine Ladung zu Ihrer Rasiergewohnheit passt: tägliche kurze Rasur, mehrere Tage Bartwuchs, Reiseeinsatz oder Nutzung mit Reinigungsstation.
Laufzeit und Ladezeit:
Viele aktuelle Geräte arbeiten mit Lithium-Ionen-Akkus. Sie laden meist schneller und halten die Spannung stabiler als ältere NiMH-Akkus. Herstellerangaben zu Laufzeit und Ladezeit bleiben aber Orientierungswerte: Bartdichte, Rasierdauer, Reinigungsfunktionen und Alter des Akkus beeinflussen die Praxis.
Schnellladung:
Eine Schnellladefunktion ist praktisch, wenn der Akku kurz vor der Rasur leer ist. Sie ersetzt aber keine gut erkennbare Ladeanzeige, wenn Sie den Rasierer regelmäßig unterwegs nutzen.
Ladeart:
Ein Netzteil ist simpel, eine Ladestation bietet einen festen Platz im Bad, USB-Laden kann auf Reisen praktisch sein. Prüfen Sie dabei immer, welches Netzteil oder Kabel tatsächlich im Lieferumfang steckt und ob eine Rasur am Kabel möglich ist oder das Modell nur kabellos arbeitet.
Schersystem, Trimmer und Hautkomfort
Das Schersystem entscheidet mit darüber, wie gut Haare erfasst werden und wie angenehm sich die Rasur anfühlt. Mehr Scherelemente bedeuten nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Wichtiger ist, ob Scherkopf, flexible Elemente und Trimmer zu Bartwuchs und Rasurtechnik passen. Mehr Praxis zur hautschonenden Nutzung finden Sie im Ratgeber Elektrorasierer bei empfindlicher Haut, vor allem zu Druck, Pflege und Nassrasur-Freigabe.
Flexibler Scherkopf:
Ein beweglicher Scherkopf kann an Kinn, Hals und Kieferlinie helfen. Zu viel Druck bleibt trotzdem ungünstig, weil die Haut dann stärker gereizt werden kann.
Scherelemente und Messer:
Scherfolien, Klingen und Rotationsköpfe müssen sauber und unbeschädigt bleiben. Wenn der Rasierer ziept, länger braucht oder mehr Druck erfordert, sind Reinigung, Ersatzteilwechsel und die Verfügbarkeit passender Scherteile oft wichtiger als ein stärkerer Motor.
Trimmer:
Ein integrierter Langhaarschneider ist hilfreich für Koteletten, Konturen und längere Stoppeln. Als Konturhilfe ist er praktisch, für gepflegte Bartlängen ersetzt er aber meist keinen separaten Barttrimmer mit festen Längeneinstellungen.
Trockenrasur, Nassrasur und Reinigung
Die Trockenrasur ist schnell und unkompliziert. Nassrasur mit Wasser, Schaum oder Gel kann sich angenehmer anfühlen, ist aber nur sinnvoll, wenn der Hersteller das Gerät ausdrücklich dafür freigibt.
| Nutzung | Wann sinnvoll? | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Trockenrasur | Für schnelle tägliche Rasur | Gesicht trocken, wenig Druck, Scherkopf regelmäßig reinigen |
| Nassrasur | Bei Wunsch nach mehr Gleitgefühl | Nur bei Freigabe, danach gründlich spülen und trocknen |
| Dusche | Nur bei ausdrücklich wasserdichten Geräten | Herstellerangabe beachten, Gerät danach offen trocknen lassen |
| Reinigung unter Wasser | Für einfache Pflege nach der Rasur | Scherkopf öffnen, Rückstände ausspülen, vollständig trocknen lassen |
Prüfen Sie in der Vergleichsübersicht, ob ein Modell wasserdicht ist und ob Reinigung mit Wasser, Nassrasur oder Duschnutzung tatsächlich vorgesehen sind. Die Unterschiede zwischen Trockenrasur, Nassrasur und Dusche ordnet der Ratgeber Trockenrasur, Nassrasur oder Dusche ausführlicher ein.
Lade- und Reinigungsstation: Komfort oder Pflicht?
Eine Lade- und Reinigungsstation ist vor allem Komfort. Sie kann den Rasierer laden, Scherkopf und Messer automatisch reinigen und je nach System pflegen oder trocknen. Pflicht ist sie nicht.
Sinnvoll ist eine Station, wenn Sie den Rasierer täglich nutzen, empfindliche Haut haben, wenig manuell reinigen möchten oder das Gerät nach jeder Rasur an einem festen Platz laden soll.
Eher verzichtbar ist sie, wenn Sie das Gerät problemlos unter Wasser reinigen können, Folgekosten für Kartuschen vermeiden möchten oder wenig Platz im Bad haben. Wie viel Pflege ohne Station nötig ist, erklärt der Ratgeber Elektrorasierer richtig reinigen und pflegen.
Vor dem Kauf praktisch prüfen
| Prüfen | Worauf achten? |
|---|---|
| Bartwuchs und Haut | Dichte, Wuchsrichtung, empfindliche Haut, Rasurhäufigkeit und mögliche Eingewöhnung realistisch einordnen. |
| Bauart | Folienrasierer für Konturen und kurze Stoppeln, Rotationsrasierer eher für Rundungen und dichteres Haar prüfen. |
| Nass-/Trockenfreigabe | Nur mit Schaum, Gel oder in der Dusche nutzen, wenn der Hersteller es erlaubt. |
| Akku | Laufzeit, Ladezeit, Schnellladung, Ladeanzeige und Netzbetrieb auf den Alltag abstimmen. |
| Reinigung | Wasserreinigung, Bürste, Reinigungsstation, Platzbedarf und Folgekosten für Kartuschen beachten. |
| Ersatzteile | Scherfolie, Scherkopf und Messer sollten verfügbar und wirtschaftlich vertretbar sein. |
| Reise und Zubehör | Etui, Schutzkappe, Reisesperre, Ladegerät oder USB-Laden nur bewerten, wenn Sie diese Funktionen nutzen. |
Ratgeber für Elektrorasierer
Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.
FAQ-Liste
Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.
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Folienrasierer sind oft gut kontrollierbar, wenn Sie kurze Stoppeln, Konturen oder den Bereich an der Oberlippe sauber bearbeiten möchten. Rotationsrasierer können bei Rundungen, Kinn, Hals und unterschiedlich wachsendem Bart besser passen.
Entscheidend bleiben Haut, Bartwuchs und Gewohnheit. Wenn Sie das System wechseln, kann eine kurze Eingewöhnung nötig sein. Mehr zur Bauartwahl erklärt der Ratgeber Folienrasierer oder Rotationsrasierer.
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Trockenrasur ist schnell, unkompliziert und für viele Nutzer die naheliegende Alltagslösung. Nassrasur mit Wasser, Schaum oder Gel kann angenehmer wirken, ist aber nur sinnvoll, wenn der Hersteller das Gerät dafür freigibt.
Nach Nassrasur oder Dusche muss der Scherkopf gründlich gespült und offen getrocknet werden. Sonst können Rückstände die nächste Rasur verschlechtern.
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Häufig helfen weniger Druck, saubere Scherteile und eine ruhigere Führung des Rasierers. Wenn der Rasierer zieht oder mehrere Durchgänge braucht, sind Reinigung, Ersatzteile oder Vortrimmen oft sinnvoller als stärkeres Aufdrücken.
Bei freigegebenen Geräten kann Nassrasur eine Komfortoption sein. Bleiben Beschwerden regelmäßig bestehen, sollten Sie Rasurmethode, Pflegeprodukte oder Hautzustand unabhängig vom Gerät prüfen.
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Eine Reinigungsstation lohnt sich vor allem als Komfortfunktion: bei täglicher Nutzung, wenig Zeit für manuelle Pflege oder wenn der Rasierer nach jeder Rasur einen festen Lade- und Pflegeplatz haben soll.
Pflicht ist sie nicht. Abwaschbare Geräte lassen sich je nach Modell auch manuell reinigen. Gegen eine Station sprechen vor allem Platzbedarf und Folgekosten für Kartuschen oder Reinigungsflüssigkeit.
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Nicht nur der Kalender zählt. Ein Wechsel ist naheliegend, wenn der Rasierer ziept, die Rasur länger dauert, mehr Druck nötig wird, die Haut häufiger reagiert oder die Scherfolie sichtbar beschädigt ist.
Herstellerangaben sind eine Orientierung. Wer häufig rasiert, dichten Bart hat oder das Gerät unregelmäßig reinigt, kann früher Verschleiß bemerken. Details finden Sie im Ratgeber Scherkopf, Scherfolie und Klingen wechseln.
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Längere Haare sollten Sie besser vortrimmen, statt mit Druck durch die Stoppeln zu arbeiten. Ein integrierter Langhaarschneider hilft bei Konturen und einzelnen längeren Haaren.
Wenn Sie regelmäßig gepflegte Bartlängen tragen, ist ein separater Barttrimmer meist die passendere Ergänzung. Der Elektrorasierer ist vor allem für die anschließende Glattrasur gedacht.
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Für Reisen zählen Laufzeit, Schnellladung, Ladeanzeige, Etui, Schutzkappe und Reisesperre. Prüfen Sie außerdem, ob Netzbetrieb möglich ist oder der Rasierer nur kabellos funktioniert.
Nach Nassrasur oder Reinigung sollte das Gerät vor dem Einpacken vollständig trocknen. Das schützt Scherkopf, Etui und Elektronik besser als ein feucht verstautes Gerät.
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Unsere Rangliste basiert auf den gewichteten Kategorie-Punktzahlen aus der Vergleichstabelle. Externe Tests von Stiftung Warentest oder Fachmagazinen haben dagegen ein eigenes Testfeld, ein eigenes Testdatum und eigene Prüfkriterien.
Für die Kaufentscheidung sollten Sie Testsieger, Vergleichssieger und Ihre Routine getrennt betrachten: Bauart, Nass-/Trockenfreigabe, Reinigung, Akku und Ersatzteile müssen zum Alltag passen. Konkrete externe Tests ordnen wir im Praxistest-Abschnitt ein.
Stiftung Warentest/Fachzeitschriften: Elektrorasierer Test
Im Praxistest-Abschnitt ordnen wir externe Tests zu Elektrorasierern getrennt von unserer eigenen Vergleichsübersicht ein. Wichtig sind dabei Testdatum, Testfeld, Rasierertyp und die Frage, ob die geprüften Modelle noch zur aktuellen Kaufentscheidung passen.
| Fachzeitschrift | Titel | Ausgabe | Kategorie | Testsieger | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuletzt geprüft am 29.05.2026: kein neuerer Elektrorasierer-Praxistest bei ETM oder Stiftung Warentest bekannt (letzter berücksichtigter Test: 02/2022). | |||||
| ETM Testmagazin | "Für eine makellose Rasur" | 02/2022 | Folienrasierer | Panasonic ES-LV97 | SEHR GUT (96.0%) |
| Stiftung Warentest | "Ohne Gestrüpp" | 10/2021 | Folien-/Rotationsrasierer | Braun Series 9 Pro 9465cc | GUT (1.6) |
| ETM Testmagazin | "Den Bart schnell und präzise kürzen" | 01/2020 | Folienrasierer | Braun Series 8 8370cc | SEHR GUT (96.4%) |
| Stiftung Warentest | "Stoppeln stutzen" | 05/2017 | Folien-/Rotationsrasierer | Braun Series 9 9290cc | GUT (1.9) |
* Einige Testsieger-Links sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Praxistest-Besprechungen
Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.
Das etm-Testmagazin hat in der Ausgabe 02/2022 insgesamt 6 Elektrorasierer von den Firmen Braun, Koenic, Panasonic, Philips und Remington getestet.
Wichtigster Teil des Testurteils war mit 50% die Qualität der Rasur, das Rasiererlebnis trug mit 25% dazu bei, der Akkumulator mit 10%, das Material- und die Materialverarbeitungsqualität ebenfalls mit 10% und die Reinigung und Wartung schließlich mit 5%.
Sechs Wochen lang wurden die Geräte von mehreren Testern genau geprüft. Alle denkbaren Typen von Barthaaren wurden hierbei berücksichtigt.
Unter anderem wurde getestet, ob die Modelle beim Rasieren schwerer oder auch leichter Barthaare signifikante Probleme hatten.
Auch die Laufdauer der Akkumulatoren wurde registriert sowie die Auswirkungen der Rasiermesser auf das Hautgewebe.
Wichtig für die Beurteilung der Geräte waren auch die Erreichbarkeit der verschiedenen Tasten und das Ein- und Ausschalten bzw. die Bedienung des Trimmers.
4 Geräte bekamen die Testnote SEHR GUT, 2 Geräte bekamen ein GUT.
- Für den wichtigsten Teil des Tests, der mit 50% in das Ergebnis einging, wurden die Rasierer von 12 Männern 1-7 mal pro Woche verwendet.
- Dabei wurde vor allem darauf geachtet, wie viele Male und wie die Messer der Rasierapparate über die einzelnen Teile des Gesichts zu führen waren, damit anschließend eine wirklich glatte Gesichtshaut ohne Bartstoppeln das Ergebnis war.
- Die Tester haben vor der Rasur ihr Gesicht einschließlich der Barthaare mit 28°C warmem Wasser gewaschen und behandelten dann ihre Gesichtshaut mit einem Alkohol enthaltenden Preshave.
- Außerdem wurde ermittelt, ob die Messer der Modelle dem Gesichts-Gewebe in irgendeiner Weise geschadet haben. Dazu wurden die betroffenen Hautsegmenete nach 6, 12 und 24 Stunden auf eventuelle Gewebsreaktionen geprüft.
- Ebenfalls geprüft wurde die Anpaßbarkeit der Modelle an die Ansprüche verschiedenen Anwender, z.B. bei der Anwendung eines Trimmers mit den vom jeweiligen Anwender gewünschten Winkeln.
In der Ausgabe 10/2021 werden von der Stiftung Warentest insgesamt 12 Elektrorasiere getestet. Dabei wurden 6 Geräte mit GUT beurteilt, 3 bekamen die Note BEFRIEDIGEND, eines die Note AUSREICHEND und 2 Geräte waren nur MANGELHAFT.
In das Testurteil gingen die Kategorien Rasieren und Hautschonung mit jeweils 30 % ein, bei der Handhabung und Haltbarkeit der Geräte waren es jeweils 20%.
Insgesamt 48 Männer rasierten sich für diesen Test im Labor, die Hälfte davon täglich, die andere Hälfte tat dies alle 5 Tage.
Beim 5-Tage-Bart wurden die Schnelligkeit der Rasur sowie das Entfernen längerer und einzelner Haare mit bewertet.
Für die Beurteilung der Handhabung der Geräte waren die Handlichkeit beim Ein- und Ausschalten, die Akku-Leistung sowie Geräusch und Vibrationen ausschlaggebend.
Zur Prüfung der Haltbarkeit der Geräte wurden pro Modell jeweils ein Handteil sowie zwei Scherköpfe getestet. Dabei liefen die Rasierer 5 Minuten lang auf einem Prüfstand.
Außerdem wurden die Funktionsfähigkeit des Handteils, die Scherkopfabnutzung und auch die Wasserdichtigkeit getestet.
- Als besonders gründlich für die tägliche Rasur erwiesen sich der Braun Series 7 und die Panasonic-Geräte. Beim 5-Tage-Bart waren dies der Braun Series 9 Pro sowie die Philips-Geräte Series 7000 und S9000.
- Der Braun Series 9 Pro wurde Testsieger beim Punkt Schnelligkeit, in Bezug auf die Lautstärke war es der Philips Series 3000, der die Prüfer am meisten überzeugte.
- Die Geräte Braun Series 7 und 9 Pro sowie Philips Series 7000 werden zusammen mit einer Reinigungsstation ausgeliefert, die die Reinigung dieser Geräte besonders leicht macht.
- Regelmäßige und gründliche Pflege nach jedem Einsatz des Rasierers erhöhen die Haltbarkeit der Geräte. Dabei gilt: sämtliche Modelle im Test lassen sich bequem per Hand reinigen (ausklopfen, Stoppeln mit Bürste entfernen und abspülen).
- Die Tester empfehlen den Nutzern der Geräte, die Scherfolien und -köpfe nur dann durch neue zu ersetzen, wenn es wirklich nötig ist. Erst wenn der Rasierer nicht mehr gründlich schneidet oder ziept, braucht man wirklich einen neuen Scherkopf.
Das etm-Testmagazin hat in der Ausgabe 01/2020 insgesamt 6 Elektrorasierer getestet, darunter 2 Folienrasierer und 4 Rotationsrasierer.
Wichtigster Teil des Testurteils war mit 60% das Rasurergebnis, die Rasur selbst (Bedienbarbeit, Betriebszeit usw.) trug mit 30% dazu bei, die Ausstattung noch einmal mit 10%.
Zwei der getesteten Geräte waren Folienrasierer, die restlichen 4 zählten zur Kategorie der Rotationsrasierer.
Die Rasiergeräte wurden alle über einen Zeitraum von mehreren Monaten zur Rasur verwendet, dabei wurden sowohl die Trockenrasur als auch die Naßrasur getestet.
Bei der Rasur selbst, die mit 30% in das Ergebnis einging, wurde - neben anderen Punkten - z.B. die Erreichbarkeit der verschiedenen Tasten und das Ein- und Ausschalten des Trimmers sowie die Flexibilität des Rasier- bzw. Scherkopfs geprüft.
3 Geräte bekamen die Testnote SEHR GUT, 2 Geräte bekamen ein GUT und nur eines die Note BEFRIEDIGEND.
- Alle getesteten Geräte verfügen über einen Trimmer, mit dem sich auch längere Barthaare ohne Probleme kürzen lassen.
- Als positiv vermerkten die Tester auch, dass alle Geräte für eine Naßrasur mit Rasierschaum verwendet werden können.
- Aufbau und Funktionsweise von Folien- und Rotationsrasierern werden im Testheft ausführlich und mit vielen Bildern erklärt.
- Zum Testsieger Braun Series 8 8370cc Silver vermerkten die Tester, dass ihn eine hervorragende Bedienung, ein ebenso hervorragendes Rasurergebnis und eine leichte Reinigung auszeichnen.
- Für die Ermittlung des Rasurergebnisses wurden zu je 25% die Gründlichkeit von Trockenrasur, Naßrasur und Trimmer sowie Hautirritationen einberechnet.
Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 05/2017 insgesamt 12 Elektrorasierer getestet. 6 Geräte bekamen dabei die Testnote GUT, 4 Geräte bekamen ein BEFRIEDIGEND und 2 ein AUSREICHEND.
In das Testurteil gingen die Kategorien Rasieren und Hautschonung mit jeweils 40 % ein, die Handhabung der Geräte machte die restlichen 20 % aus.
Von den 12 getesteten Geräten waren sieben mit vibrierenden Scherblättern ausgestattet, die restlichen fünf mit den von Philips entwickelten rotierenden Scherköpfen.
Zur Prüfung des Punktes RASIEREN wurde bei 26 Männern eine tägliche Rasur ausgeführt, beim Dreitagebart rasierten sich 28 Männer mit jedem Gerät unter Aufsicht von Experten.
Beim Punkt Hautschonung, der mit derselben Gewichtung (40 %) in das Endergebnis einging, mußten die Probanden das Hautgefühl, Hautrötungen und kleinere Verletzungen beurteilen.
Für die Beurteilung der Handhabung der Geräte waren die Handlichkeit bei Anwendung, die Akku-Leistung sowie Geräusch und Vibrationen ausschlaggebend.
- Mit 2 Stunden und 52 Minuten Betriebsdauer ist der Akku des Modells von Braun (Serie 7) absoluter Spitzenreiter.
- Das Schlußlicht in der Produkttabelle, der Remington Hyperflex Aqua, konnte seinem Namen keine Ehre bringen, da er bei der Tauchprüfung versagte.
- Mit dem Eintagesbart wurden alle getesteten Rasierapparate gut fertig. Beim Dreitagebart sah das anders aus: hier gab es bei der Hälfte der Modelle nur mittelmäßige Rasierergebnisse - insbesondere bei längeren Stoppeln.
- Außer dem Philips Series 3000 konnten alle Geräte aus dem Test ohne Probleme für eine Naßrasur verwendet werden.
- Drei der getesteten Geräte verfügten über eine Reinigungsstation, mit der man den Scherkopf mittels einer speziellen Reinigungsflüssigkeit automatisch reinigen kann. Die Reinigungsflüssigkeit muß allerdings dazugekauft werden, sie wird in einer Kartusche geliefert und reicht dann für ein bis drei Monate.