Waschmaschinen: Test/Vergleich 2026

Welche Waschmaschine passt zu Haushalt, Stellplatz und Wäschemenge?
Finden Sie passende Waschmaschinen für kleine Haushalte, Familien, schmale Nischen und viel Wäsche. Die Vergleichsübersicht ordnet Modelle nach Bauart, Kapazität, Verbrauch, Lautstärke, Schleuderwirkung, Wasserschutz, Programmen und Bedienkomfort ein, damit Sie schneller erkennen, welches Gerät zu Ihrem Alltag passt.
7 Modelle im VergleichNoten von 1,42 bis 1,842x SEHR GUT
Unsere Einschätzung
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Eric Herber
Redaktionell geprüft
Aktualisiert: Juni 2026
Neben Aspekten wie Energieeffizienz und Waschprogramme ist es für Verbraucher wichtig, eine Waschmaschine mit einer geeigneten Beladungskapazität zu wählen, die optimal auf die Bedürfnisse des eigenen Haushalts abgestimmt ist.
Änderungshistorie anzeigen Letzte inhaltliche Aktualisierungen und neue Modelle
Änderungen der letzten 12 Monate
Die Liste zeigt relevante inhaltliche Aktualisierungen dieser Vergleichsseite.

Umstellung auf die neue V2-Darstellung mit überarbeiteter Vergleichsübersicht, moderner Produktbox und optimierter mobiler Ansicht.

Infografik und Empfehlungsbox wurden redaktionell ergänzt und eingebunden.

Alle Inhalte wurden erneuert und aktualisiert. Wir haben Angaben, Empfehlungen und Bewertungskriterien auf den neuesten Stand gebracht.

Testergebnisse der Stiftung Warentest 11/2025 unter Praxistest zusammengefasst.

Die FAQ-Liste wurde aktualisiert und erweitert.

Kategorie Toplader - neu im Vergleich: AEG LTR7A70260, Candy TCA474TM5-S, Exquisit LTO51207.

Kategorie Frontlader/xxl - neu im Vergleich: Bosch WGB256041, LG F6WV710P1, Samsung WW90CGC04AABEG und Siemens WG44B20Z0 iQ700.

Kategorie Frontlader/5-8kg - neu im Vergleich: AEG L6FBG51470, Bauknecht WAM 814 A, Bosch WUU28T70 und Midea MF10EW80BA10.

Vergleichsübersicht: Frontlader 5-8kg

Gerätekategorie wählen
Stand: 10.07.2026, 18:17 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Einige Angebotslinks sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Unsere Empfehlungen nach Nutzung
Gerätekategorie: Frontlader 5-8kg

Aus der Vergleichsübersicht abgeleitet - als Orientierung für typische Nutzungssituationen.

So entstehen unsere Empfehlungen: Grundlage sind die gewichteten Bewertungskategorien der Vergleichsübersicht. Externe Testsieger, Stiftung Warentest und Preise werden separat eingeordnet.

Wer eine Waschmaschine sucht, erwartet meist zuerst eine schnelle Orientierung und danach eine klare Einordnung: Welches Modell passt zu Haushalt, Stellplatz und Wäschemenge? Genau dafür ist der Vergleich auf dieser Seite gedacht. Die Vergleichsübersicht zeigt die Geräte mit Bewertung, Preisbereich und wichtigen Eigenschaften; die Kaufberatung darunter erklärt, welche Kriterien Sie vor dem Kauf gewichten sollten.

Kurz gesagt: Frontlader sind für die meisten Haushalte die Standardwahl. Toplader werden vor allem interessant, wenn in Bad, Küche oder Hauswirtschaftsraum wenig Stellbreite vorhanden ist. Für kleine Familien reichen häufig 7 bis 8 kg, während sich 9 kg und mehr vor allem bei viel Wäsche, Bettwäsche oder größeren Haushalten lohnen. Energieverbrauch, Schleuderwirkung, Lautstärke und Wasserschutz sind meist wichtiger als eine besonders lange Programmliste.

Externe Testsieger und Stiftung Warentest ordnen wir im Praxistest-Abschnitt getrennt ein, weil Testfeld, Testdatum und Geräteklasse entscheidend sind.

Die beste Wahl hängt weniger von der längsten Ausstattungsliste ab als vom Einsatzprofil. Diese Übersicht hilft, die Vergleichsübersicht schneller auf den eigenen Alltag zu übertragen.

Nutzungssituation Eher wichtig Worauf achten?
Single oder Paar passende Kapazität, niedriger Verbrauch 6 bis 8 kg reichen häufig; zu große Trommel vermeiden
Familie mit viel Wäsche 8 bis 9 kg, robuste Programme, gute Schleuderwirkung Bettwäsche, Handtücher und Alltagswäsche realistisch einplanen
Kleines Bad oder schmale Nische Bauart und Maße Toplader oder kompakter Frontlader, Türöffnung und Schläuche mitmessen
Wohnnähe oder Mietwohnung Lautstärke und Wasserschutz Schleudergeräusch, Unwuchtkontrolle und Aquastop höher gewichten
Häufige Flecken oder Babywäsche Programme und Zusatzspülen Hygiene, Extra Spülen, Fleckenoptionen nur bei echtem Bedarf
Komfort und wenig Dosieraufwand Dosierautomatik und Mengenautomatik nützlich bei häufigem Waschen und wechselnden Ladungen

Für die Detailentscheidung helfen die Ratgeber zu Bauart und Kapazität, Energielabel und Kosten und Waschprogrammen im Alltag.

Eine Waschmaschine soll nicht nur sauber waschen, sondern zu Ihrem Haushalt, Ihrem Platzangebot und Ihrer Wäscheroutine passen. Für eine fundierte Kaufentscheidung sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich:

  1. Bauart und Stellfläche:
    Frontlader sind der Standard, Toplader helfen vor allem bei schmalen Nischen.
  2. Ladekapazität:
    Zu kleine Trommeln nerven auf Dauer, zu große Modelle lohnen sich bei wenig Wäsche oft nicht.
  3. Verbrauch und Lautstärke:
    Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Geräuschpegel wirken sich direkt auf Kosten und Komfort aus.
  4. Programme und Optionen:
    Viele Extras lesen sich gut, gebraucht werden später aber meist nur wenige davon.

Nicht jede Waschmaschine passt automatisch zu jedem Stellplatz. In der Praxis sollten Sie zuerst die Bauart klären und danach die Kapazität passend zu Haushaltsgröße und Wäschemenge einordnen.

Bauart: Frontlader oder Toplader?

Frontlader passen in die meisten Haushalte, weil sie unterbaufähig sind, sich mit einem Trockner stapeln lassen und die größte Modellauswahl bieten. Toplader werden vor allem dann interessant, wenn die Waschmaschine in eine schmale Nische passen muss.

Frontlader
Frontlader haben meist 60 cm Breite und werden über das Bullauge vorne beladen.
Toplader sind oft nur rund 40 cm breit und werden von oben beladen.

Als grobe Orientierung gilt:

  • Frontlader sind meist die richtige Wahl für Familien, Waschküchen und Haushalte mit regelmäßigem Wäscheaufkommen, weil sie mehr Auswahl bei Kapazität, Programmen und Ausstattung bieten.
  • Toplader lohnen sich vor allem in kleinen Bädern, engen Küchen oder sehr schmalen Hauswirtschaftsräumen, wenn die verfügbare Stellbreite für einen klassischen Frontlader nicht ausreicht. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob nach oben genug Platz zum Öffnen des Deckels bleibt.
  • Unterbaufähigkeit, Stapelbarkeit und Gerätegröße sollten früh geprüft werden, weil sie oft wichtiger sind als kleine Unterschiede bei Programmliste oder Komfortfunktionen.

Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede zwischen Frontlader und Toplader kompakt gegenüber:

Merkmal Frontlader Toplader
Platzbedarf Standardbreite von 60 cm, oft unterbaufähig und stapelbar Schmaler gebaut, dafür nach oben zu öffnen
Ergonomie Bücken beim Be- und Entladen Bequemer Zugriff von oben
Lautstärke Oft ruhiger und stabiler beim Schleudern Kann etwas stärker vibrieren
Programmauswahl Große Auswahl an Programmen und Zusatzfunktionen Meist etwas kompakter ausgestattet
Preisniveau Breites Spektrum von günstig bis Premium Kleinere Auswahl, oft vor allem bei speziellen Platzanforderungen interessant

Ladekapazität: Wie viel Trommelvolumen ist sinnvoll?

Bei der Kapazität ist weder zu klein noch zu groß ideal. Zu kleine Trommeln sorgen dafür, dass öfter gewaschen werden muss und sperrigere Wäsche schlechter hineinpasst. Zu große Trommeln werden dagegen oft nicht vollständig ausgelastet.

Ladekapazität Frontlader-Waschmaschine
Die Trommelgröße sollte zur Haushaltsgröße und zur typischen Wäschemenge passen.

Bei der Wahl der passenden Ladekapazität hilft die folgende Tabelle:

Ladekapazität Sinnvoll bei Kurz eingeordnet
5 bis 6 kg 1 bis 2 Personen oft ausreichend für Singles und Paare; bei wenig Platz kann ein Toplader gut passen
7 bis 8 kg 3 bis 4 Personen meist passend für kleine Familien oder Wohngemeinschaften; Frontlader bieten hier die größte Auswahl
9 kg und mehr 5 und mehr Personen sinnvoll für größere Familien und regelmäßig viel Wäsche; meist als Frontlader erhältlich

Bauart und Kapazität als Infografik

Die folgende Grafik fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen Bauart und Kapazität noch einmal kompakt zusammen.

Infografik: Frontlader, Toplader und empfohlene Ladekapazitäten bei Waschmaschinen
Die Infografik zeigt, wann Frontlader oder Toplader passen und welche Ladekapazität für typische Haushaltsgrößen sinnvoll ist.

Mehr dazu im Ratgeber: Welche Bauart und Kapazität passt zu Haushalt und Platzangebot?

Die Effizienzklasse auf dem Energielabel liefert beim Vergleich von Waschmaschinen eine erste Orientierung, zeigt aber nur einen Teil des Bildes. Für eine bessere Einordnung lohnt es sich, zwischen den Angaben auf dem Label und ergänzenden Praxiswerten zu unterscheiden.

Direkt auf dem Energielabel finden Sie vor allem diese Werte:

  • Energie- und Wasserverbrauch: Sie bestimmen die laufenden Kosten und zeigen, wie sparsam eine Maschine im Eco-Programm arbeitet. Gerade über viele Waschgänge pro Jahr machen sich selbst kleinere Unterschiede spürbar bemerkbar.
  • Lautstärke beim Schleudern: Dieser Wert ist besonders wichtig, wenn die Maschine nah an Wohn- oder Schlafräumen steht. Dort fällt der Unterschied im Gebrauch meist deutlicher auf als das reine Waschgeräusch.
  • Programmdauer im Eco-Programm: Lange Laufzeiten sind bei sparsamen Programmen normal und sollten nicht zwingend als Nachteil gewertet werden. Wichtig ist vor allem, ob die Dauer zeitlich zu Ihrer Nutzung passt.

Gut zu wissen: Die Label-Werte beziehen sich auf das Eco-Programm. In der Praxis können Verbrauch und Laufzeit je nach Programmwahl, Beladung und Nutzung deshalb abweichen.

Darüber hinaus lohnt es sich, auf die folgenden Werte zu achten, die Sie in unserer Vergleichsübersicht oder auch in den Herstellerangaben finden:

  • Schleuderdrehzahl und Restfeuchte: Sie beeinflussen, wie trocken die Wäsche aus der Trommel kommt und wie viel Zeit anschließend auf Leine oder im Trockner noch nötig ist. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn viel Wäsche anfällt oder häufig direkt weitergetrocknet wird.
Das EU-Energielabel ordnet Waschmaschinen in die Energieeffizienzklassen A bis G ein.

Wie stark sich Unterschiede bei Energie- und Wasserverbrauch auswirken, zeigt die folgende Beispielrechnung zu den laufenden Kosten.

Hinweis: Der Beispielrechnung liegen 200 Standardwaschgänge im Jahr, ein Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde und ein Wasserpreis von 4,50 € pro Kubikmeter zugrunde. Die Rechnung ist als Orientierung gedacht; tatsächliche Kosten hängen von Strompreis, Wasserpreis, Programmwahl, Beladung und Nutzungshäufigkeit ab.

Modell Verbrauchswerte Stromkosten pro Jahr bei 200 Waschgängen Wasserkosten pro Jahr bei 200 Waschgängen Gesamtkosten pro Jahr bei 200 Waschgängen
Sparsameres Modell 47 kWh / 100 Waschgänge, 43 Liter pro Waschgang 28,20 Euro 38,70 Euro 66,90 Euro
Verbrauchsstärkeres Modell 69 kWh / 100 Waschgänge, 58 Liter pro Waschgang 41,40 Euro 52,20 Euro 93,60 Euro
Ersparnis pro Jahr - - - 26,70 Euro

Über 10 Jahre Nutzung summiert sich dieser Unterschied bereits auf rund 267 Euro bei Strom- und Wasserkosten.

Mehr dazu in den Ratgebern:

Für die meisten Haushalte ist keine lange Programmliste entscheidend. Wichtiger ist, dass die Waschmaschine die typischen Anforderungen zuverlässig abdeckt und sich bei Bedarf sinnvoll anpassen lässt. Dafür reichen oft schon wenige Programme:

  • Baumwolle oder Eco für Handtücher, Bettwäsche und robuste Alltagswäsche, die gründlich sauber werden soll. Gerade das Eco-Programm ist für normale Baumwollwäsche oft die wichtigste Spar-Einstellung bei normaler Nutzung, auch wenn es länger läuft.
  • Pflegeleicht für Mischgewebe und typische Alltagskleidung, wenn Stoffe etwas schonender behandelt werden sollen. Das passt häufig zu Shirts, Blusen, Hemden oder synthetischen Materialien, die nicht unnötig stark beansprucht werden sollen.
  • Feinwäsche oder Wolle für empfindliche Stücke, die weniger Bewegung und niedrigere Belastung in der Trommel brauchen. Solche Programme sind sinnvoll, wenn feine Stoffe, Wolle oder empfindlichere Oberteile regelmäßig gewaschen werden.
  • Kurzprogramm für leicht verschmutzte Wäsche, wenn es schnell gehen muss und keine starke Reinigungsleistung nötig ist. Für kleine Mengen oder einmal getragene Kleidung kann das sehr praktisch sein, bei stark verschmutzter Wäsche reicht es dagegen oft nicht aus.
Bedienfeld Waschmaschine
Über das Bedienfeld lassen sich Programme, Temperatur, Schleuderdrehzahl und Zusatzfunktionen einstellen.

Neben den wichtigsten Standardprogrammen können je nach Nutzung noch weitere Programme und Zusatzfunktionen relevant sein. Das gilt besonders dann, wenn empfindliche Textilien, hartnäckige Flecken oder das schnelle Auffrischen getragener Kleidung häufiger vorkommen:

  • Allergie oder Hygiene, wenn empfindliche Haut, Allergien oder Babywäsche eine Rolle spielen und Wäsche hygienischer behandelt werden soll. Solche Programme arbeiten oft mit höheren Temperaturen oder zusätzlichen Spül- und Haltephasen.
  • Dampffunktion oder Auffrischen, wenn getragene Kleidung schnell aufgefrischt und Knitter etwas reduziert werden sollen. Solche Programme ersetzen keine normale Wäsche, können aber zwischen zwei Waschgängen praktisch sein.
  • Fleckenoption oder Vorwäsche, wenn stark verschmutzte Arbeits- oder Kinderkleidung häufig anfällt und normale Programme dafür nicht immer ausreichen. Gerade bei fest sitzendem Schmutz oder stark beanspruchter Kleidung kann das den Unterschied machen.
  • Extra Spülen, wenn Waschmittelreste stören und Rückstände möglichst reduziert werden sollen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Wäsche nach dem eigentlichen Waschgang noch gründlicher ausgespült werden soll.

Nicht die Menge an Programmen ist entscheidend, sondern deren praktischer Nutzen. Oft überschätzt werden Programme oder Extras, die nur selten gebraucht werden oder vor allem auf dem Papier beeindrucken. Entscheidend ist vor allem, ob die relevanten Programme sinnvoll abgestimmt sind und zuverlässig funktionieren.

Mehr dazu im Ratgeber: Welche Waschprogramme und Zusatzfunktionen sind im Alltag sinnvoll?

Home Connect: Einrichtung Waschmaschine
Mit Home Connect von BSH (Bosch/Siemens) lässt sich eine kompatible Waschmaschine ins Smart Home einbinden und per Smartphone steuern.

Bei der Technik lohnt sich eine klare Einordnung. Manche Funktionen sind wichtig, andere praktisch und wieder andere eher eine Frage des Komforts.

  • Pflicht beim Kauf sind ein verlässlicher Wasserschutz wie Aquastop oder ein vergleichbares System, eine gute Unwuchtkontrolle und bei Bedarf eine Kindersicherung. Diese Punkte schützen vor Ärger, Schäden und unnötig unruhigem Betrieb.
  • Wirklich hilfreich sind Funktionen wie Mengenautomatik, Beladungserkennung oder eine saubere Dosierunterstützung. Sie helfen dabei, Wasser und Waschmittel besser an die tatsächliche Ladung anzupassen und kleine Bedienfehler eher abzufangen.
  • Optional, aber je nach Haushalt sinnvoll sind automatische Waschmitteldosierung, Fleckenautomatik oder zusätzliche Komfortfunktionen. Wer häufig wäscht, wechselnde Ladungen hat oder beim Dosieren eher großzügig ist, profitiert davon meist stärker.
  • App-Steuerung ist dagegen selten ein Hauptgrund für den Kauf. Praktisch ist sie vor allem für Statusmeldungen, Erinnerungen oder Fernzugriff, wenn die Maschine nicht direkt in Sichtweite steht.

Mehr dazu in den Ratgebern:

Vor der endgültigen Modellwahl lohnt ein kurzer Realitätscheck. Viele spätere Ärgernisse entstehen, weil Stellplatz, Kapazität oder Komfortfunktionen vor dem Kauf nicht konkret genug geprüft wurden.

Stellplatz und Maße
Breite, Tiefe, Höhe, Nische und Platz für geöffnete Tür oder Deckel vorab prüfen.
Anschluss und Ablauf
Wasserzulauf, Ablauf, Schlauchlänge und Steckdose müssen zum geplanten Standort passen.
Transportweg
Treppenhaus, Türen, Flure und enge Ecken vor der Lieferung mit einplanen.
Kapazität
Nicht nur Personenzahl, sondern auch Bettwäsche, Handtücher und Sportwäsche berücksichtigen.
Lautstärke und Wasserschutz
In Wohnnähe zählen Schleudergeräusch, Unwuchtkontrolle und ein verlässlicher Wasserschutz besonders.
Programme
Grundprogramme sind wichtiger als selten genutzte Spezialnamen oder sehr lange Programmlisten.
Verbrauch
kWh pro 100 Zyklen und Liter pro Waschgang auf die eigene Nutzung umrechnen.
Trockner und Komfort
Bei maschinellem Trocknen hilft gute Schleuderwirkung; App, Dosierautomatik und Dampf bleiben Komfortextras.

Viele Fehlentscheidungen haben weniger mit der Qualität der Waschmaschine zu tun als mit den Kriterien, die bei der Modellwahl falsch gewichtet wurden:

  • Zu viel Kapazität kaufen: Große Trommeln klingen komfortabel, lohnen sich aber nur bei regelmäßig viel Wäsche.
  • Programme überbewerten: Zehn Sonderprogramme bringen wenig, wenn im Alltag am Ende nur drei genutzt werden.
  • Lautstärke unterschätzen: In kleinen Wohnungen oder bei Schleudern am Abend merkt man dB-Werte und gute Unwuchtkontrolle deutlich.
  • Stellplatz zu spät prüfen: Maße, Türöffnung, Schläuche und Laufweg sollten vor dem Kauf feststehen.

Die beste Waschmaschine ist nicht die mit der längsten Ausstattungsliste, sondern die, die zu Wohnsituation, Wäschemenge und Alltag passt.

Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.

Eine 9-kg-Waschmaschine lohnt sich vor allem, wenn Sie regelmäßig große Mengen, Bettwäsche oder viele Handtücher waschen. Wird die Trommel im Alltag meist nur halb gefüllt, ist die zusätzliche Kapazität oft verschenkt.

Für viele Haushalte sind 7 bis 8 kg alltagstauglicher. Entscheidend ist nicht die größte Trommel, sondern eine Kapazität, die zu Ihrer üblichen Wäschemenge passt.

1.400 U/min reichen für viele Haushalte aus. Wichtig ist vor allem, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt.

1.600 U/min können sinnvoll sein, wenn Sie häufig einen Trockner nutzen oder wenig Platz zum Lufttrocknen haben. Bei empfindlicher Wäsche, Wohnnähe oder später Schleuderzeit sind Lautstärke, Vibrationen und Textilschonung aber ebenfalls wichtig.

Nein. Ein Toplader ist nicht grundsätzlich schlechter, sondern für andere Stellplätze gedacht. Er ist schmaler und wird von oben beladen, weshalb er bei wenig Breite im Bad oder Hauswirtschaftsraum praktisch sein kann.

Ein Frontlader bietet meist mehr Modellauswahl, größere Trommeln und lässt sich eher unter Arbeitsplatten oder in einen Waschturm integrieren. Die bessere Wahl hängt deshalb stärker vom Stellplatz als von der Bauart allein ab.

Beides zählt, aber für unterschiedliche Folgekosten. Die Energieklasse hilft beim Einordnen des Stromverbrauchs beim Waschen. Eine niedrige Restfeuchte ist besonders relevant, wenn die Wäsche anschließend in den Trockner kommt.

Wenn Sie fast immer lufttrocknen, sind Energieverbrauch, Wasserverbrauch und Lautstärke oft wichtiger. Bei häufiger Trocknernutzung sollte die Schleuderwirkung stärker in die Entscheidung einfließen.

Eine automatische Waschmitteldosierung lohnt sich vor allem, wenn Sie häufig waschen, wechselnde Beladungen haben oder Dosierfehler vermeiden möchten. Sie kann Komfort bringen und hilft, Waschmittel nicht pauschal zu hoch oder zu niedrig zu dosieren.

Pflicht ist die Funktion nicht. Wer bewusst dosiert und meist ähnliche Wäscheladungen wäscht, kommt auch ohne Automatik gut zurecht. Mehr Details finden Sie im Ratgeber automatische Waschmitteldosierung und Mengenautomatik.

In Wohnnähe zählen Lautstärke, Unwuchtkontrolle, ein sicherer Stand und Wasserschutz stärker als zusätzliche Spezialprogramme. Besonders das Schleudern kann je nach Boden, Aufstellung und Beladung deutlich hörbar sein.

Praktisch sind ein leiser Schleudergang, verstellbare Füße, ein ebener Untergrund und ein Wasserschutzsystem. In Mietwohnungen sollten Sie außerdem prüfen, ob Anschluss, Ablauf, Stellfläche und Ruhezeiten zum geplanten Betrieb passen.

Viele Programme klingen gut, werden im Alltag aber selten genutzt. Wichtiger sind zuverlässige Standardprogramme wie Baumwolle, Pflegeleicht, Eco, Kurzprogramm sowie passende Optionen für empfindliche Textilien.

Spezialprogramme, Dampf oder App-Steuerung können sinnvoll sein, sollten aber zu Ihrer Wäsche passen. Eine Einordnung finden Sie im Ratgeber Waschprogramme und Zusatzfunktionen.

Unsere Vergleichsübersicht basiert auf der eigenen Vergleichsmethodik und den verfügbaren Geräteangaben. Externe Tests arbeiten mit festem Testfeld, eigenem Bewertungsrahmen und einem bestimmten Veröffentlichungsdatum.

Ein Testsieger ist daher nur dann wirklich hilfreich, wenn Geräteklasse, Kapazität und Aufstellort zu Ihrer Kaufentscheidung passen. Details zu externen Tests gehören in den Praxistest-Abschnitt.

Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.

Im Praxistest-Abschnitt ordnen wir externe Tests zu Waschmaschinen getrennt von unserer eigenen Vergleichsübersicht ein. Wichtig sind dabei Testdatum, Testfeld, Geräteklasse und die Frage, ob die geprüften Modelle zur aktuellen Kaufentscheidung passen.

Fachzeitschrift Titel Ausgabe Kategorie Testsieger Bewertung
Zuletzt geprüft am 21.05.2026: kein neuerer Stiftung-Warentest-Test zu Waschmaschinen bekannt (letzter Test: 11/2025).
Stiftung Warentest "Mit Leichtigkeit zum Testsieg" 11/2025 Frontlader mit normaler Tiefe Bosch WGB24407
Bosch WUU28T71
Siemens WG44B2071
Siemens WU14UT71
GUT (1.7)
GUT (1.7)
GUT (1.7)
GUT (1.7)
Frontlader mit geringer Tiefe AEG LSR6F75479 BEFRIEDIGEND (2.8)
Stiftung Warentest "Front- gegen Toplader" 11/2024 Frontlader Bosch WUU28T70
Siemens WU14UT70
Miele WWE460 WPS
GUT (1.7)
GUT (1.7)
GUT (1.7)
Toplader AEG LTR7A70260 GUT (1.9)

* Einige Testsieger-Links sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.

Praxistest-Besprechungen

Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.

Quelle
Stiftung Warentest 11/2025
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Testsieger: Vier Maschinen liegen punktgleich vorn - Bosch WGB24407, Bosch WUU28T71, Siemens WG44B2071 und Siemens WU14UT71 (alle GUT 1,7). Preislich sind die Testsieger mit ca. 785 bis 979 Euro kein Schnäppchen. Das günstigste gute Gerät kommt von Beko (ca. 490 Euro). Preistipp: Samsung WW9ECGC04AAEEG ist gut und günstig und hat sehr niedrige Betriebskosten. Bei den platzsparenden Modellen mit geringer Tiefe erreicht keines ein GUT. AEG und Amica waschen zwar sauber und sind effizient und langlebig, ihnen fehlt aber ein Schwimmerschalter als Schutz vor Wasserschäden. Schlusslicht ist Gorenje: Im Dauertest fielen alle drei Prüfgeräte mit unterschiedlichen Defekten aus."
Testsieger nach Geräteklasse
Frontlader mit normaler Tiefe
10 Geräte / 10x GUT
Bosch WGB24407
Wertung GUT (1,7)

Bosch WUU28T71
Bosch WUU28T71
Wertung GUT (1,7)
Bei Amazon ansehen

Siemens WG44B2071
Siemens WG44B2071
Wertung GUT (1,7)
Bei Amazon ansehen

Siemens WU14UT71
Siemens WU14UT71
Wertung GUT (1,7)
Bei Amazon ansehen
Frontlader mit geringer Tiefe
4 Geräte / 2x BEFRIEDIGEND / 2x AUSREICHEND
AEG LSR6F75479
Wertung BEFRIEDIGEND (2,8)
* Einige Angebotslinks sind Affiliate Links . Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Einordnung für Verbraucher

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 11/2025 insgesamt 14 Waschmaschinen (Frontlader) getestet: 10 Modelle mit normaler Tiefe und 4 platzsparende Modelle mit geringer Tiefe.

Alle 10 Frontlader mit normaler Tiefe erreichen insgesamt die Note GUT. Den Testsieg teilen sich vier Modelle (Bosch WGB24407, Bosch WUU28T71, Siemens WG44B2071, Siemens WU14UT71) mit dem Qualitätsurteil GUT (1,7).

Bei den 4 Frontladern mit geringer Tiefe schafft kein Gerät ein GUT. Bestes Gerät dieser Klasse ist die AEG LSR6F75479 mit BEFRIEDIGEND (2,8).

Das Test-Qualitätsurteil setzt sich zusammen aus: Waschen (40 %), Dauerprüfung (20 %), Handhabung (15 %), Umwelteigenschaften (15 %) und Schutz vor Wasserschäden (10 %).

Bewertungsschlüssel
Waschen 40%
Dauerprüfung 20%
Handhabung 15%
Umwelteigenschaften 15%
Schutz vor Wasserschäden 10%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • 14 Frontlader im Test: 10 mit normaler Tiefe (alle insgesamt GUT) und 4 mit geringer Tiefe (kein Gerät insgesamt GUT).
  • Vier Testsieger bei normaler Tiefe liegen punktgleich vorn mit GUT (1,7): 2x Bosch und 2x Siemens.
  • Preislich sind die Testsieger kein Schnäppchen (ca. 785 bis 979 Euro). Günstigste gute Maschine: Beko (ca. 490 Euro).
  • Preistipp: Samsung WW9ECGC04AAEEG ist gut, günstig und hat sehr niedrige Betriebskosten.
  • Bei den Slim-Modellen fehlt AEG und Amica ein Schwimmerschalter (relevant als Schutz vor Wasserschäden).
Quelle
Stiftung Warentest 11/2024
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Ganz vorn in der Tabelle stehen die Frontlader Bosch WUU28T70 für 750 Euro, die baugleiche Siemens WU14UT70 für 715 Euro sowie Miele WWE460 WPS für 1 300 Euro. Unter den Topladern gewinnt AEG LTR7A70260 für 765 Euro."
Testsieger nach Geräteklasse
Frontlader
9 Geräte / 8x GUT / 1x AUSREICHEND
Bosch WUU28T70
Bosch WUU28T70
Wertung GUT (1,7)
Bei Amazon ansehen

Miele WWE460 WPS
Wertung GUT (1,7)

Siemens WU14UT70
Siemens WU14UT70
Wertung GUT (1,7)
Bei Amazon ansehen
Toplader
4 Geräte / 2x GUT / 1x BEFRIEDIGEND / 1x AUSREICHEND
AEG LTR7A70260
AEG LTR7A70260
Wertung GUT (1,9)
Bei Amazon ansehen
* Einige Angebotslinks sind Affiliate Links . Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Einordnung für Verbraucher

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 11/2024 insgesamt 13 Waschmaschinen getestet, davon neun Frontlader und vier Toplader. Getestet wurden unter anderem die Kategorien Waschen, Dauerprüfung, Handhabung, Umwelteigenschaften und Schutz vor Wasserschäden.

Das Qualitätsurteil setzt sich aus fünf Hauptkategorien zusammen. Testsieger bei den Frontladern waren die Geräte von Bosch, Siemens und Miele mit einer Bewertung von GUT (1,7). Der beste Toplader, AEG LTR7A70260, erzielte ebenfalls GUT (1,9).

Die Maschinen unterscheiden sich in Lautstärke, Energieverbrauch und Waschdauer. Einige Geräte zeigten Schwächen in der Dauerprüfung, besonders von Bauknecht und Koenic.

Bewertungsschlüssel
Waschen 40%
Dauerprüfung 20%
Handhabung 15%
Umwelteigenschaften 15%
Schutz vor Wasserschäden 10%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Frontlader bieten mehr Fassungsvermögen (bis 8 kg) und sind oft leiser, Toplader sind kompakter und schneller.
  • Testsieger sind Bosch WUU28T70, Siemens WU14UT70 und Miele WWE460 WPS bei den Frontladern sowie AEG LTR7A70260 bei den Topladern.
  • Die Preistipps bieten gute Qualität zu niedrigeren Kosten: Bauknecht WMT Pro Eco 6ZB überzeugt als Toplader.
  • Toplader arbeiten schneller, aber Frontlader spülen in der Regel gründlicher und schonen Textilien besser.
  • Mehrere Geräte fielen im Dauertest aus, darunter Modelle von Bauknecht und Koenic.