Kühlschränke: Test/Vergleich 2026
Inhaltsverzeichnis anzeigen Alle Abschnitte dieser Vergleichsseite auf einen Blick
Änderungshistorie anzeigen Letzte inhaltliche Aktualisierungen und neue Modelle
Umstellung auf die neue V2-Darstellung mit überarbeiteter Vergleichsübersicht, moderner Produktbox und optimierter mobiler Ansicht.
Kaufberatung, Praxis-Ratgeber und visuelle Entscheidungshilfen für Kühlschränke redaktionell aktualisiert.
Testergebnisse der Stiftung Warentest 03/2026 im Praxistest ergänzt.
Praxis-Ratgeber zum Thema Kühlschränke ergänzt.
Der Inhalt dieser Seite wurde überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
FAQ-Liste erweitert und aktualisiert.
Kühlschränke mit Gefrierfach: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: LG GBV22NCCEP, Samsung RL38C600CSA/EG und Siemens KG39E8XBA.
Kühlschränke ohne Gefrierfach: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: AEG TSK5O88WDF, Gorenje R 619 EES5 und Telefunken EK88S134E.
Kühlschränke Side-by-Side: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: Gorenje NRR 9185 EABXLWDG, LG GSLC40PYPE und Midea MDRS791MIC28.
Kühlschränke mit Gefrierfach: Folgende Modelle bewertet und neu aufgenommen: Samsung RL38C602CB1/EG und Siemens KG39N2XAG iQ300.
Testergebnisse Stiftung Warentest 08/2025 in Abschnitt Praxistest ergänzt.
Vergleichsübersicht: Mit Gefrierfach
| Modelle im Vergleich |
Leise Küche und Komfort
Gesamtnote
SEHR GUT
1,33
|
Gefrierfach und Vorräte
Gesamtnote
SEHR GUT
1,43
|
Gesamtnote
SEHR GUT
1,46
|
Preisbewusste Alternative
Gesamtnote
SEHR GUT
1,47
|
Gesamtnote
GUT
1,50
|
Gesamtnote
GUT
1,51
|
Gesamtnote
GUT
1,62
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bedienung/Lautstärke (25%) |
294 von 300 Punkte
|
258 von 300 Punkte
|
241 von 300 Punkte
|
258 von 300 Punkte
|
258 von 300 Punkte
|
258 von 300 Punkte
|
141 von 300 Punkte
|
|
Luftschallemission
Luftschallemission
Geräuschpegel in dB(A) (Dezibel). Niedrigere Werte sind meist angenehmer, besonders in offenen Wohnküchen.
| 29 dB(A) | 35 dB(A) | 38 dB(A) | 35 dB(A) | 35 dB(A) | 35 dB(A) | 38 dB(A) |
|
Abtauautomatik
Abtauautomatik
Gibt an, ob eine Abtauautomatik (z. B. NoFrost) vorhanden ist. Sie reduziert Eisbildung und den Aufwand für manuelles Abtauen (je nach Gerät für Kühl- und/oder Gefrierteil).
| |||||||
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Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
Wie gut die Anleitung Nutzung, Sicherheit und Pflege erklärt:★★★ ausführlich★★☆ basis★☆☆ dürftig
| ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich | ★★★ ausführlich |
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Installationstyp1)
Installationstyp
Gibt an, ob das Gerät z. B. für Einbau/Unterbau oder freistehend vorgesehen ist. Das ist wichtig, damit es in Nische und Küchenplanung passt.
| Freistehend | Freistehend | Freistehend | Freistehend | Freistehend | Freistehend | Freistehend |
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Gewicht (Kg)1)
Gewicht (Kg)
Gewicht des Kühlschranks ohne Verpackung in Kilogramm (kg). Ein geringeres Gewicht kann Transport und Aufstellen erleichtern.
| 95,3 Kg | 109 Kg | 75 Kg | 84 Kg | 79 Kg | 80 Kg | 86,3 Kg |
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Luftschallemissionsklasse (Skala von A bis D)1)
Luftschallemissionsklasse (Skala von A bis D)
Geräuschklasse auf einer Skala von A (leiser) bis D (lauter). Sie ergänzt den dB(A)-Wert für eine schnelle Einordnung.
| A | B | C | B | B | B | C |
| Leistung/EU-Kennwerte (40%) |
452 von 500 Punkte
|
387 von 500 Punkte
|
375 von 500 Punkte
|
333 von 500 Punkte
|
323 von 500 Punkte
|
333 von 500 Punkte
|
394 von 500 Punkte
|
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Jährlicher Stromverbrauch
Jährlicher Stromverbrauch
Angabe in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr, ermittelt in einem standardisierten Testverfahren.Auf dieser Grundlage wurden - unter Berücksichtigung eines durchschnittl. Strompreises von rund €0.30 pro kWh - die Stromkosten pro Jahr berechnet.
| 112 kWh | 114 kWh | 149 kWh | 169 kWh | 174 kWh | 169 kWh | 119 kWh |
|
Klimaklasse
Klimaklasse
Kennzeichnung für den Temperaturbereich, in dem das Gerät zuverlässig betrieben werden soll (z. B. SN, N, ST, T). Je nach Aufstellort ist eine passende Klimaklasse wichtig.
| SN-T | SN-ST | SN-T | SN-T | T | SN-T | SN-T |
|
Sternekennzeichnung
Sternekennzeichnung
Zeigt, wie kalt das Gefrierfach mindestens wird und wofür es geeignet ist: mehr Sterne bedeuten niedrigere Temperaturen. Ab *** sind typischerweise etwa -18 °C zum Lagern von Tiefkühlware möglich; **** steht zusätzlich fürs Einfrieren frischer Lebensmittel (modellabhängig).
| **** | **** | **** | **** | **** | **** | **** |
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Gefriervermögen
Gefriervermögen
Gefrierleistung in Kilogramm pro 24 Stunden (kg/24 h). Sie gibt an, wie viel frische Ware das Gerät pro Tag auf etwa -18 °C herunterkühlen kann (unter Normbedingungen).
| 10 Kg/24 Std. | 10 Kg/24 Std. | 5,5 Kg/24 Std. | 8 Kg/24 Std. | 10 Kg/24 Std. | 8,0 Kg/24 Std. | 5,5 Kg/24 Std. |
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Lagerzeit bei Störungen
Lagerzeit bei Störungen
Maximale Zeit, die Tiefkühlware bei Stromausfall im Gefrierteil noch sicher kalt bleibt (in Stunden, h). Sie hängt u. a. von Füllstand und Umgebungstemperatur ab.
| 21 Std. | 16 Std. | 18 Std. | 9 Std. | 8 Std. | 9 Std. | 18 Std. |
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Energieeffizienzklasse (Skala von A bis G)1)
Energieeffizienzklasse (Skala von A bis G)
Einstufung der Energieeffizienz von A (sehr effizient) bis G (weniger effizient). Sie hilft beim schnellen Vergleich, maßgeblich für die laufenden Kosten ist aber der kWh/Jahr-Wert.
| A | A | C | C | C | C | B |
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Umgebungstemperatur1)
Umgebungstemperatur
Zulässiger Temperaturbereich am Aufstellort (Minimum/Maximum), abgeleitet aus der Klimaklasse. Er hilft einzuschätzen, ob das Gerät z. B. in Küche, Hauswirtschaftsraum oder kühlerem Keller geeignet ist.
| 10-43 Grad | 10-38 Grad | 10-43 Grad | 10-43 Grad | 16-43 Grad | 10-43 °C | 10-43 Grad |
| Ausstattung (35%) |
523 von 800 Punkte
|
586 von 800 Punkte
|
616 von 800 Punkte
|
643 von 800 Punkte
|
622 von 800 Punkte
|
598 von 800 Punkte
|
587 von 800 Punkte
|
|
Nutzinhalt Kühlfach
Nutzinhalt Kühlfach
Nutzinhalt des Kühlteils in Litern (l). Er zeigt, wie viel Platz für frische Lebensmittel zur Verfügung steht.
| 260 Liter | 289 Liter | 249 Liter | 276 Liter | 277 Liter | 276 Liter | 249 Liter |
|
Nutzinhalt Gefrierfach
Nutzinhalt Gefrierfach
Nutzinhalt des Gefrierteils in Litern (l). Relevant, wenn Sie regelmäßig Tiefkühlware lagern.
| 103 Liter | 120 Liter | 94 Liter | 114 Liter | 110 Liter | 114 Liter | 94 Liter |
|
Anzahl Kühlfächer
Anzahl Kühlfächer
Wie viele Ablagen/Fächer im Kühlteil vorhanden sind. Das beeinflusst, wie flexibel Sie Lebensmittel sortieren können.
| 5 | 3 | 4 | 5 | 3 | 4 | 5 |
|
Anzahl Gefrierfächer
Anzahl Gefrierfächer
Wie viele Gefrierfächer bzw. Schubladen vorhanden sind. Mehr Fächer erleichtern das Sortieren von Tiefkühlware.
| 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
|
Anzahl Gemüsefächer
Anzahl Gemüsefächer
Wie viele Gemüse-/Frischefächer vorhanden sind. Separate Fächer können helfen, Obst und Gemüse übersichtlich zu lagern.
| 1 | 1 | 2 | 1 | 2 | 1 | 1 |
|
Anzahl Türablagen
Anzahl Türablagen
Wie viele Türablagen im Kühlteil vorhanden sind (z. B. für Flaschen, Dosen, Gläser). Die nutzbare Höhe und Stabilität ist je nach Modell unterschiedlich.
| 4 | 3 | 4 | 4 | 4 | 3 | 3 |
|
Innenraumventilator
Innenraumventilator
Ventilator zur gleichmäßigeren Kälteverteilung im Innenraum. Das kann Temperaturunterschiede zwischen den Ebenen verringern (modellabhängig).
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Akustischer Türalarm
Akustischer Türalarm
Warnt akustisch, wenn die Tür zu lange offen steht. Das kann helfen, Temperaturanstieg und unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.
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| Anbieter |
Aus der Vergleichsübersicht abgeleitet - als Orientierung für typische Nutzungssituationen.


Kühl-Gefrierkombination, Vollraum und Side-by-Side: was für die Vorauswahl wichtig ist
Ein guter Kühlschrank muss zu Küche, Stellplatz, Einkaufsverhalten und Kühlbedarf passen. Für viele Haushalte ist eine Kühl-Gefrierkombination der praktische Standard. Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach lohnt sich, wenn Sie kaum einfrieren oder ein separates Gefriergerät besitzen. Side-by-Side Kühlschränke passen vor allem zu großen Haushalten mit viel Vorratsbedarf und ausreichend Stellfläche.
Kurz gesagt: Erst Bauart und Größe klären, dann Jahresverbrauch, Lautstärke, Innenaufteilung und Komfortfunktionen vergleichen. Energieklasse, No-Frost oder Eiswürfelspender helfen nur dann wirklich, wenn das Gerät auch räumlich und praktisch zu Ihrem Alltag passt. Externe Testsieger und Stiftung Warentest ordnen wir im Praxistest-Abschnitt getrennt ein, weil Testfeld, Testdatum und Geräteklasse entscheidend sind.
Welche Bauart passt zu Ihrer Küche?
Die Bauart entscheidet früh, welche Geräte überhaupt sinnvoll sind. Messen Sie deshalb zuerst Stellplatz, Nische, Türöffnung und Transportweg. Danach lässt sich besser beurteilen, ob ein freistehendes Gerät, ein Einbaugerät, ein Vollraumkühlschrank, eine Kühl-Gefrierkombination oder ein Side-by-Side passt.
Freistehend oder Einbau?
Freistehend
Flexibel, leichter austauschbar und in vielen Größen verfügbar.
- passt ohne feste Küchennische
- braucht sichtbaren Stellplatz
- Luftzirkulation rund um das Gerät einplanen
Einbau
Wirkt ruhiger in der Küchenzeile, ist aber stärker an Maße und Montage gebunden.
- Nische, Möbelfront und Türtechnik prüfen
- Belüftung und Sockelhöhe beachten
- späterer Austausch oft weniger flexibel
Vollraum, Kühl-Gefrierkombination oder Side-by-Side?
Ohne Gefrierfach
Sinnvoll, wenn frische Lebensmittel im Vordergrund stehen oder ein separates Gefriergerät vorhanden ist.
- viel Platz für Kühlgut
- kein ungenutztes Gefrierteil
- Gefrierbedarf separat lösen
Kühl-Gefrierkombination
Der typische Allrounder, wenn Kühlen und Einfrieren in einem Gerät kombiniert werden sollen.
- praktisch für viele Haushalte
- Kühl- und Gefriervolumen abwägen
- No-Frost und Lautstärke prüfen
Side-by-Side
Interessant bei viel Vorrat, Getränken und großem Gefrierbedarf.
- breiten Stellplatz einplanen
- Verbrauch und Lautstärke prüfen
- für kleine Küchen oft zu groß
Mehr dazu im Ratgeber Kühl-Gefrierkombination, Vollraum oder Side-by-Side - was passt?.
Die entscheidenden Kriterien für eine gute Wahl
Bei Kühlschränken sind Bauart, Größe, Verbrauch, Lautstärke und Innenraum die Basis der Auswahl. Komfortextras sollten erst danach den Ausschlag geben. So vermeiden Sie, ein Gerät wegen einzelner Datenblattwerte zu wählen, das am Ende nicht zum Haushalt passt.
1. Energieeffizienz und Stromverbrauch
Kühlschränke laufen das ganze Jahr. Deshalb ist der Jahresverbrauch in kWh wichtiger als viele Komfortfunktionen. Die Effizienzklasse hilft beim Vorsortieren, aber erst der kWh-Wert macht die laufenden Kosten greifbar. Vergleichen Sie nur Geräte ähnlicher Bauart und Größe.
EU-Energielabel richtig lesen
Das EU-Energielabel zeigt Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch, Nutzinhalt und Geräuschangaben. Bei Kühlschränken ist das besonders wichtig, weil sie dauerhaft laufen und nicht nur in einzelnen Programmen Energie verbrauchen.
Achten Sie besonders auf:
- Jahresverbrauch in kWh: Grundlage für die Stromkostenrechnung.
- Nutzinhalt: getrennt nach Kühl- und Gefrierbereich betrachten.
- Geräuschpegel: wichtig bei offener Küche oder Wohnnähe.
- QR-Code: führt zur EPREL-Datenbank mit Produktdaten.
Quellen: EU-Produktdatenbank EPREL und EU-Kommission zu Kühl- und Gefriergeräten.
Beispiel: Stromkosten grob einordnen
Die folgende Tabelle zeigt exemplarisch, wie stark sich der Jahresverbrauch auf die laufenden Kosten auswirken kann. Die Rechnung ist als Orientierung gedacht. Tatsächliche Kosten hängen von Strompreis, Aufstellort, Nutzung, Beladung und Gerätezustand ab.
| Beispielverbrauch | Einordnung | Stromverbrauch pro Jahr | Stromkosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Sparsames Gerät | niedriger Jahresverbrauch | 100 kWh | 30,00 € |
| Mittlerer Verbrauch | typischer Orientierungswert | 200 kWh | 60,00 € +30,00 € gegenüber 100 kWh |
| Hoher Verbrauch | bei großen oder älteren Geräten möglich | 300 kWh | 90,00 € +60,00 € gegenüber 100 kWh |
Mehr dazu im Ratgeber Energielabel und Stromkosten bei Kühlschränken richtig einordnen.
2. Kapazität, Kühlraum und Innenaufteilung
Die passende Größe hängt nicht nur von der Personenzahl ab. Entscheidend ist, wie oft Sie einkaufen, wie viele frische Lebensmittel gelagert werden, ob Getränke Platz brauchen und wie viel Gefrierraum wirklich genutzt wird.
Kapazität grob einschätzen
| Nutzinhalt (Liter) | Anzahl Personen | Zielgruppe | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| 100 bis 150 Liter | 1-2 Personen-Haushalte | Singles/Alleinstehende, Paare ohne Kinder | Ein Nutzinhalt von 100 bis 150 Litern reicht typischerweise für die Bedürfnisse von Alleinstehenden und Paaren ohne Kinder aus. Ideal für kleinere Wohnungen oder als Zweitgerät. |
| 200 bis 250 Liter | 3-4 Personen-Haushalte | Kleine Familien, Wohngemeinschaften | Familien mit 3 bis 4 Personen finden mit einem Gerät dieser Größe genügend Platz für ihre Lebensmittel. Eine gute Balance zwischen Raumangebot und Energieeffizienz. |
| 300 Liter und mehr | 5 und mehr Personen-Haushalte | Größere Familien | Größere Haushalte mit 5 oder mehr Personen benötigen entsprechend mehr Stauraum für Lebensmittel. Modelle mit 300 Litern oder mehr bieten ausreichend Platz und oft zusätzliche Features wie No-Frost-Technologie. |
Die Übersichtswerte sind ein Startpunkt, ersetzen aber nicht den Praxischeck. Ein kleineres Gerät mit guter Innenaufteilung kann besser passen als ein größeres Modell mit ungünstigen Fächern. Mehr dazu im Ratgeber Wie viel Kühlschrankvolumen braucht mein Haushalt?.
3. Bedienung, Lautstärke und Komfort
In offenen Küchen und kleinen Wohnungen ist die Lautstärke ein echtes Kaufkriterium. In separaten Küchen zählt sie weniger stark. Komfortfunktionen wie No-Frost, Türalarm, Innenraumventilator oder wechselbarer Türanschlag sind dann sinnvoll, wenn sie ein konkretes Alltagsproblem lösen.
Sinnvolle Einordnung:
- No-Frost: stark bei häufig genutztem Gefrierteil.
- Türalarm: hilfreich, wenn die Tür im Familienalltag öfter offen bleibt.
- Leiser Betrieb: wichtig bei offener Küche und Wohnnähe.
- Innenraumventilator: kann Temperaturunterschiede im Kühlraum verringern.
Mehr dazu im Ratgeber Wann lohnen sich No-Frost, Türalarm und leise Kühlschränke?.
4. Klimaklasse, Gefriervermögen und Störungssicherheit
Technische Kennwerte werden wichtig, wenn das Gerät nicht in einer normalen Küche steht oder das Gefrierteil stark genutzt wird. Die Klimaklasse passt den Kühlschrank an den Aufstellort an. Das Gefriervermögen zeigt, wie viel frische Ware innerhalb von 24 Stunden eingefroren werden kann. Die Lagerzeit bei Störungen hilft einzuschätzen, wie lange Gefriergut bei einem Ausfall geschützt bleibt.
Diese Werte sind vor allem relevant bei Keller, Garage, sehr warmer Küche, Vorratshaltung oder regelmäßigem Einfrieren größerer Mengen. Details erklärt der Ratgeber Was sagen Klimaklasse, Gefriervermögen und Lagerzeit bei Störungen im Alltag aus?.
Vor dem Kauf prüfen: kurzer Praxischeck
Freistehend, Einbau, Vollraum, Kombi oder Side-by-Side passend zum Stellplatz wählen.
Kühl- und Gefrierbereich getrennt prüfen, nicht nur die Gesamtliterzahl.
Breite, Tiefe, Türöffnung, Belüftung, Steckdose und Transportweg einplanen.
Jahresverbrauch in kWh mit ähnlichen Geräten vergleichen.
Bei offener Küche und Wohnnähe dB(A)-Wert und Geräuschklasse beachten.
Prüfen, ob ein Gefrierfach, eine Kombi oder ein separates Gefriergerät besser passt.
Die Infografik fasst die Kaufentscheidung vor den häufigen Detailfragen noch einmal kompakt zusammen: Erst Alltag und Stellplatz klären, dann Verbrauch, Lautstärke und Ausstattung bewerten.
FAQ-Liste
Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.
-
Ja, nach dem Transport sollte ein neuer Kühlschrank in der Regel erst eine Weile ruhig stehen, bevor Sie ihn einschalten. So kann sich das Kältemittel wieder sauber im System verteilen.
Praktische Faustregel:
- Nach einem stehenden Transport reichen oft einige Stunden.
- Nach einem liegenden oder stark geneigten Transport sollten Sie eher deutlich länger warten.
- Im Zweifel gilt immer die Bedienungsanleitung des Herstellers.
Wichtig ist vor allem: nicht sofort einstecken, nur weil das Gerät schon am Platz steht. Diese kurze Wartezeit kann helfen, Startprobleme und unnötige Belastung des Kompressors zu vermeiden.
-
Stehendes Wasser im Innenraum hat oft harmlose Ursachen. Häufig sitzt der Ablauf für das Tauwasser zu, Lebensmittel blockieren die Abflussrinne oder die Tür schließt nicht sauber.
Gehen Sie am besten so vor:
- Innenraum ausräumen und die Rückwand im Kühlteil prüfen.
- Ablauföffnung vorsichtig reinigen, wenn sich dort Schmutz oder Biofilm gesammelt hat.
- kontrollieren, ob das Gerät gerade steht.
- Türdichtung auf Schmutz, Risse oder schlecht schließende Stellen prüfen.
Wenn sich trotz Reinigung immer wieder Wasser sammelt, die Rückwand stark vereist oder Wasser unter dem Gerät austritt, ist eine genauere Prüfung sinnvoll. Dann kann auch ein Defekt an Ablauf, Dichtung oder Abtauung dahinterstecken.
-
Dass ein Kühlschrank regelmäßig anspringt, ist normal. Auffällig wird es erst, wenn der Kompressor fast dauerhaft läuft oder das Gerät ungewöhnlich heiß und laut wirkt.
Häufige Ursachen sind:
- zu wenig Abstand zur Wand oder ein schlecht belüfteter Einbauplatz
- warme Speisen oder viele neue Einkäufe auf einmal
- eine zu niedrige Temperatureinstellung
- verschmutzte Dichtungen oder eine Tür, die nicht sauber schließt
Prüfen Sie zuerst diese einfachen Punkte. Bleibt das Verhalten bestehen, obwohl Aufstellung, Belüftung und Türschluss passen, sollte das Gerät genauer überprüft werden.
-
Ein Kühlschrank sollte gut genutzt, aber nicht vollgestopft sein. Die kalte Luft muss zwischen den Lebensmitteln noch zirkulieren können, sonst kühlen einzelne Bereiche schlechter.
Für den Alltag heißt das:
- Lebensmittel nicht direkt vor Luftauslässe oder an die Rückwand pressen.
- größere Töpfe, Boxen und Getränkekisten so einräumen, dass noch Luft dazwischen bleibt.
- sehr leere Geräte ebenfalls sinnvoll strukturieren, damit die Nutzung übersichtlich bleibt.
Wenn Sie regelmäßig an Platzgrenzen stoßen, ist das meist kein Einräumproblem mehr, sondern ein Hinweis darauf, dass das Gerät für Ihren Alltag eher zu klein ist.
-
Für die normale Reinigung reichen meist warmes Wasser, etwas mildes Spülmittel und ein weiches Tuch. Aggressive Reiniger sind im Innenraum oft unnötig und können Kunststoff oder Dichtungen auf Dauer angreifen.
Darauf sollten Sie achten:
- Türdichtungen regelmäßig auswischen, damit sie sauber schließen.
- Ablagen und Schubladen getrennt reinigen und gut trocknen.
- die Ablauföffnung hinten im Kühlteil gelegentlich kontrollieren.
- nach der Reinigung trocken nachwischen, damit sich weniger Feuchtigkeit sammelt.
Eine kurze Routine reicht oft schon aus, damit Gerüche, Feuchtigkeit und kleine Funktionsprobleme gar nicht erst entstehen.
Ratgeber für Kühlschränke
Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.
Stiftung Warentest: Kühlschränke
Im Praxistest-Abschnitt ordnen wir externe Tests zu Kühlschränken getrennt von unserer eigenen Vergleichsübersicht ein. Wichtig sind dabei Testdatum, Testfeld, Geräteklasse und die Frage, ob die geprüften Modelle zur aktuellen Kaufentscheidung passen.
| Fachzeitschrift | Titel | Ausgabe | Kategorie | Testsieger | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuletzt geprüft am 22.05.2026: kein neuerer Stiftung-Warentest-Test zu Kühlgeräten bekannt (letzter Test: 03/2026). | |||||
| Stiftung Warentest | "Günstig gekauft, teuer gekühlt" | 03/2026 | Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbauen | Miele KFN 7734C | GUT (1.9) |
| Große Einbau-Kühlschränke |
Bosch KIR41NSE0 Ikea Forsnäs Siemens KI41RNSE0 |
GUT (2.0) GUT (2.0) GUT (2.0) |
|||
| Kleine Einbau-Kühlschränke |
AEG TF5OS882DS Bosch KIL22NSE0 |
GUT (2.0) GUT (2.0) |
|||
| Stiftung Warentest | "Kostspielige Klötze" | 08/2025 | Kühl-Gefrier-Kombinationen (Standardbreite) |
LG GBB92MBB3P Siemens KG39NAIAT |
GUT (1.6) GUT (1.6) |
| Kühl-Gefrier-Kombinationen (Überbreite) | Siemens KG49NAXCF | GUT (1.9) | |||
| Side-by-Side-Kombis | LG GSLE91EVAC | GUT (2.2) | |||
| Stiftung Warentest | "Frierts bald?" | 07/2024 | Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbau | Miele KFN 7734C | GUT (1.9) |
| Einbau-Kühlschränke | Siemens KI81RVFE0 | GUT (1.9) | |||
| Stiftung Warentest | "Etiketten-Schwächen" | 03/2024 | Kühl-Gefrier-Kombinationen | Siemens KG39NAIAT | GUT (1.6) |
* Einige Testsieger-Links sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Praxistest-Besprechungen
Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.
Stiftung Warentest hat in Ausgabe 03/2026 insgesamt 37 Einbau-Kühlgeräte betrachtet: 18 Einbau-Kühl-Gefrier-Kombinationen und 18 Einbau-Kühlschränke, darunter auch nach Anbieterangaben baugleiche Varianten.
Für Verbraucher ist vor allem die Langzeitbetrachtung wichtig. Ein niedriger Anschaffungspreis kann sich relativieren, wenn Energieeffizienz, Kühlverhalten oder Handhabung schwächer ausfallen. Bei reinen Kühlschränken ohne Gefrierfach kann die laufende Nutzung günstiger sein, wenn bereits ein separates Gefriergerät vorhanden ist.
- Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbauen: 9× gut, 3× befriedigend, 3× ausreichend, 3× mangelhaft.
- Große Einbau-Kühlschränke: 4× gut, 6× befriedigend.
- Kleine Einbau-Kühlschränke: 6× gut, 3× befriedigend.
Bewertet wurden je nach Gerätetyp Kühlen, Einfrieren, Temperaturstabilität, Energieeffizienz, Handhabung, Geräusch und Verhalten bei Störungen. Bei Kühlschränken ohne Gefrierteil entfällt die Einfrierprüfung; Kühlen und Temperaturstabilität werden dort entsprechend stärker gewichtet.
- Der Test macht deutlich: Betriebskosten über viele Jahre sind bei Kühlgeräten kaufentscheidend, weil der Stromverbrauch dauerhaft anfällt.
- Bei Einbau-Kühl-Gefrier-Kombis führt der Miele KFN 7734C mit dem Qualitätsurteil GUT (1,9).
- Bei großen Einbau-Kühlschränken liegen Bosch KIR41NSE0, Ikea Forsnäs und Siemens KI41RNSE0 mit GUT (2,0) vorn.
- Bei kleinen Einbau-Kühlschränken schneiden AEG TF5OS882DS und Bosch KIL22NSE0 mit GUT (2,0) am besten ab.
- Schwächen zeigen sich je nach Modell unter anderem bei Energieeffizienz, Feuchteregulierung im Gemüsefach, Türalarm oder Verhalten bei Störungen.
Stiftung Warentest vergleicht freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationen in drei Gruppen: Standardbreite (ca. 60 cm), Überbreite (≥ 70 cm) und Side-by-Side/Multi-Door.
- Standardbreite: 9× gut, 5× befriedigend, 1× ausreichend, 1× mangelhaft.
- Überbreite (korrigiert): 4× gut, 6× befriedigend, 1× ausreichend, 1× mangelhaft.
- Side-by-Side: 2× gut, 3× befriedigend, 4× ausreichend.
Bewertet wurden u. a. Kühlen, Einfrieren, Temperaturstabilität, Energieeffizienz, Handhabung, Geräusch und Verhalten bei Störungen.
- Testsieger Standardbreite: LG GBB92MBB3P und Siemens KG39NAIAT – beide mit starkem Gesamtpaket aus Effizienz, Kühlleistung und Handhabung.
- Überbreite-Testsieger: Siemens KG49NAXCF; bietet viel Nutzinhalt bei gutem Qualitätsurteil – die breiteste Standardbauform mit dem besten Gesamtpaket.
- Side-by-Side-Testsieger: LG GSLE91EVAC; punktet als beste Side-by-Side-Kombi, allerdings mit höheren Langzeit-Stromkosten als schlankere Bauformen.
- Energieeffizienz und Handhabung haben hohes Gewicht in der Wertung; Kombis mit No-Frost und gut strukturiertem Innenraum sind im Alltag klar im Vorteil.
- Side-by-Side/XXL-Modelle bieten viel Platz, sind aber seltener „gut“ und verursachen erfahrungsgemäß höhere Betriebskosten.
In der Ausgabe 07/2024 der Zeitschrift Stiftung Warentest wurden insgesamt 16 Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbau sowie 6 Einbau-Kühlschränke getestet.
Bei den Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbau bekamen 7 Geräte das test-Qualitätsurteil GUT, bei den einbau-Kühlschränken bekamen alle getesteten Geräte (das waren insgesamt 6) die Note GUT.
Das test-Qualitätsurteil wurde dabei folgendermaßen gebildet: bei den Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbau setzte es sich zusammen aus 12,5% für das Kühlen, für das Einfrieren ebenfalls 12,5%, die Temperaturstabilität beim Lagern wurde mit 10% bewertet, die Energieeffizienz mit 30%, Handhabung mit 25%, Geräusch und Verhalten bei Störungen mit jeweils 5%.Bei den Einbau-Kühlschränken wurde es folgendermaßen gebildet: 25% für das Kühlen, 15% für die Temperaturstabilität beim Lagern, 30% für die Energieeffizienz, 25% für die Handhabung und 5% für Geräusche.
Das EU-Label misst den Stromverbrauch je Liter Kühl- und Gefrierinhalt. Der Stromverbrauch für regelmäßige Nutzung liegt allerdings weit höher als bei EU-gemäßer „sehr geringer“ Nutzung. Die Aussagekraft des EU-Labels ist daher leider nur begrenzt.
Wer Kinder hat, sollte beim Kauf dieser Geräte auf eine gute Alarmfunktion achten. Diese Funktion wird bei fast allen Geräten mit angeboten.
- Bei den Einbau-Kühl-Gefrier-Kombis wurde der Miele KFN 7734C zum Testsieger erklärt. Bei den Einbau-Kühlschränken wurde es der Siemens KI 81RVFE0.
- Der Testsieger Miele KFN 7734C kostet 1890 Euro plus 1020 Euro Stromkosten in 15 Jahren.
- Er verbraucht dafür aber auch am wenigsten Strom (bei den Einbau-Kühl-Gefrier-Kombis). Allerdings dauert das Einfrieren länger und ist nur befriedigend.
- Als Testsieger bei den Einbau-Kühlschränken kühlt der Siemens KI 81RVFE0 sowohl große als auch kleinere Mengen sehr schnell.
- Bei den Einbau-Kühl-Geräten ist es der Liebherr iRe 5100, der am wenigsten Strom verbraucht.
In der Ausgabe 03/2024 der Zeitschrift Stiftung Warentest wurden insgesamt 25 freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationen getestet, davon zwei mit Gefrierfächern oben.
12 Kühl-Gefrier-Kombinationen bekamen die Note GUT, 8 Geräte die Note BEFRIEDIGEND. Vier Geräte bekamen noch ein AUSREICHEND, eines bekam die Note MANGELHAFT.
Bei der Bewertungsskala fielen auf das Kühlen und Einfrieren jeweils 12,5%, die Temperaturstabilität beim Lagern wurde mit 10% gewichtet, die Energieeffizienz ging mit 30% in das Ergebnis ein, die Handhabung mit 25% und Geräusche sowie das Verhalten bei Störungen mit jeweils 5%.Der Stromverbrauch für das Herunterkühlen und Einfrieren von Lebensmitteln ging mit in den gesamten Energieaufwand ein. Zur Berücksichtigung des Klimawandels wurde die Temperaturstabilität jetzt bei 23 und 35 Grad Raumtemperatur gemessen (bisher waren es 25 und 32 Grad).
Die Aussagekraft des EU-Labels ist leider nur begrenzt. Die Geräte von Bomann und Miele z.B. sind im alltäglichen Gebrauch energieeffizienter als man aufgrund der Etiketten vermuten könnte.
Bei insgesamt 10 Geräten wird von den Testern der fehlende Alarm bei einem Stromausfall oder einer offen stehenden Tür des Gefrierteils bemängelt.
Zufrieden waren sie dagegen mit den meisten Gemüsefächern, nur aus fünf dieser Fächer verdunstete sehr viel.
- Der Testsieger KG39NAIAT von Siemens kostet 1260 Euro und überzeugte die Tester sowohl beim Kühlen als auch beim Einfrieren.
- Der von den Testern berechnete Stromverbrauch pro Jahr übersteigt den des EU-Labels um bis zu 80 Prozent.
- Der Grund dafür ist, daß das Prüfprogramm den Stromverbrauch auch dann mißt, wenn die Türen der Geräte regelmäßig geöffnet werden.
- Dies ist ja ein ganz normaler Vorgang bei einem solchen Gerät, da hier öfters Lebensmittel mit Raumtemperatur hineingelegt werden.
- Die Aussagekraft des EU-Labels ist begrenzt. Z.B. sind die Geräte von Bomann und Miele im alltäglichen Gebrauch energieeffizienter als es das EU-Label vermuten läßt.