Fenstersauger: Markengeräte Vergleich 2021

Fenstersauger werden zum Reinigen aller glatten und wasserdichten Flächen im Haushalt (wie z.B. Fenster oder Glastüren) eingesetzt. Vor dem Absaugen müssen die Fenster aber gründlich gesäubert werden, weshalb man zusammen mit dem Fenstersauger meist auch eine Sprühflasche mit Reinigungsflüssigkeit bekommt.

Ein wesentlicher Vorteil des Fenstersaugers gegenüber der klassischen Fensterreinigung ist das automatische Absaugen des Schmutzwassers sowie das anschliessende Sammeln im dafür vorgesehenen Schmutzwasser-Behälter.

Der Name deutet es schon an: Fenstersauger saugen Schmutz und Wasser von Fenstern ab. Damit dies optimal geschehen kann, müssen die Fenster vor dem Einsatz des eigentlichen Saugers aber entsprechend bearbeitet werden, so dass im Endergebnis eine möglichst streifenfreie Reinigungsleistung erzielt wird.

Deshalb werden diese automatischen Fensterputzer meist zusammen mit einer Sprühflasche ausgeliefert, mit der man die Reinigungsflüssigkeit zunächst auf der Fensterscheibe verteilt. Danach kann man mit dem an der Sprühflasche angebrachten Mikrofaserwischbezug die Scheibe gründlich reinigen, um dann im letzten Schritt mit dem Sauger das Schmutzwasser abzusaugen. Diese Kombination von Sprühflasche mit Wischaufsatz wird oft auch als "Einwascher" bezeichnet.

Zum Lieferumfang des Kärcher WV 5 Premium zählen eine Sprühflasche mit Mikrofaserbezug, 20 Milliliter Glasreiniger-Konzentrat sowie eine zusätzliche schmale Saugdüse mit einer Breite von 17 cm.

Kärcher gibt für diesen Akkusauger eine Reinigungsleistung von 105 Quadratmeter (qm) pro Akkuladung an.

Insgesamt also ein kurzer Vorgang, auf jeden Fall kürzer und mit weniger körperlicher Anstrengung verbunden als das klassische Fernsterputzen mit Fensterleder, Tüchern und Küchenpapier, bei dem auch das Abtrocknen der Scheibe einige Mühe verursacht hat.

In welchen Hausbereichen kommt der Fenstersauger zum Einsatz? Eigentlich in allen, denn Fenster sind in der Regel über das ganze Haus verteilt. Im Keller gibt es zwar nicht immer großflächige Fenster, aber Glastüren und andere glatte Flächen findet man auch dort. Letztlich ist es unerheblich, ob sich ein Fenster im Erdgeschoß oder auf dem Dachboden befindet, es muß zur Reinigung lediglich einigermaßen gut erreichbar sein.

Wenn das nicht der Fall ist - wie z.B. bei einem Wintergarten, bei dem auch das Dach verglast ist -, können Fenstersauger trotzdem gut eingesetzt werden, da man für die meisten eine sog. "Teleskopstange" dazukaufen kann, die sich bei den Akku-Fenstersaugern von Kärcher z.B. bis auf 2 Meter ausziehen läßt. In den allermeisten Fällen jedoch wird man ohne Teleskopstange mit dem von der Hand geführten Sauger bequem alle Fensterflächen eines Haushalts erreichen können.

Einige Fenstersauger werden mit einer Teleskopstange ausgeliefert (z.B. der Leifheit 51147) bzw. diese ist als optionales Zubehör erhältlich.

So lassen sich auch schwer zugängliche Flächen mit dem Fenstersauger reinigen.

Fenstersauggeräte kommen aber nicht nur auf Fenstern zum Einsatz, sondern auch auf Glastischen, Glastüren, Spiegeln, Duschkabinen oder Fliesen, überhaupt kann man diese Geräte zum Säubern aller glatten und wasserdichten Flächen einsetzen (z.B. für die Wände und den Boden von Bad bzw. WC).

Wie bei jedem elektrischen Gerät, so entsteht auch bei den akkubetriebenen Fenstersaugern eine gewisse Geräuschkulisse, die je nach Hersteller und Modell variiert. Der WV5 Premium von Kärcher ist der Testsieger der Stiftung Warentest im Fenstersauger Praxistest von 04/2019. Die Prüfer attestieren diesem Modell eine besonders leise Arbeitsweise.

Manche Hersteller (wie z.B. Kärcher) liefern zusammen mit dem Fenstersauger auch immer gleich eine Flasche mit Reinigungsflüssigkeit. Bei anderen muß man sich diese gesondert zukaufen.

Welchen Typ von Glasreiniger man nun verwendet, ob vom Hersteller des Fenstersaugers oder einer anderen Firma, ist dem Fenstersauger letztendlich egal: er saugt sowieso alles ab, was man ihm anbietet. Für den Anwender des Gerätes reicht es aus zu wissen, daß die Glasreinigerflüssigkeiten, die zusammen mit dem Fenstersauger geliefert werden, alle mit einem herkömmlichen Glasreiniger vergleichbar sind.

Man kann also ohne weiteres in der Sprühflasche eine Reinigerflüssigkeit von Leifheit verwenden, wenn man anschließend mit einem Sauger von Kärcher die Flüssigkeit absaugt.

Zunächst sollte die Glasfläche mit einer Reinigungsflüssigkeit eingesprüht werden. Oft gehört diese bereits zum Lieferumfang des Fensterreinigers.

Spezielle Reiniungskonzentrate helfen auch hartnäckige Verschmutzungen zu lösen.

Neben der normalen Glasreinigerflüssigkeit, die standardmäßig bei den Kärcher-Saugern mitgeliefert wird, bietet diese Firma übrigens auch noch ein sog. "Fensterreiniger-Konzentrat" in einer Abreiß-Packung an. Dieses Konzentrat verwendet man bei einer besonders hartnäckigen Verschmutzung eines Fensters an. Der Schmutz löst sich bei Verwendung des Konzentrats wesentlich leichter vom Glas.

Die Reinigung eines Fensters mit Hilfe eines Fenstersaugers geht in zwei Schritten vor sich: zunächst bearbeitet man die Glasfläche unter Einsatz der Reinigungsflüssigkeit mit dem Mikrofaser-Wischbezug der Sprühflasche. Diesen ersten Teil der Fensterreinigung sollte man nicht unterschätzen: er kann schon mal etwas länger dauern, je nachdem welche Sorte Schmutz und wieviel davon an den Fenstern auf die Reinigung wartet.

Hat man nun den Schmutz auf der Scheibe vollständig gelöst, so wird die so bearbeitete Fensterfläche im 2.Schritt vom Fenstersauger abgesaugt, d.h. das Schmutzwasser inkl. dem darin aufgelösten Reinigungsmittel wird vom Gummiband des Saugers erfaßt und durch den erzeugten Luftunterdruck in den Behälter für das Schmutzwasser gesogen.

In der Regel wird man dabei den Sauger mit der Gummilippe von oben nach unten über die abzusaugende Oberfläche bewegen. Man kann den Sauger auch quer oder sogar über den Kopf bewegen, sollte aber immer an eines denken: die Bewegung muß grundsätzlich in Richtung des unteren Geräteendes erfolgen, nie in Richtung auf die Spitze des Saugers - in diesem Falle würde das Schmutzwasser ja über und nicht unter der Gummilippe abfließen, mit unangenehmen Folgen für den Bediener!

Beim Absaugen des Schmutzwassers sollte man darauf achten, die Gummilippe von oben nach unten über die Glas- bzw. Fensterfläche zu bewegen.

Für schwer zugängliche Bereiche ist eine schmale Sauglippe von Vorteil, die bei einigen Modellen mit zum Lieferumfang zählt.

Wegen der eingebauten Absaugvorrichtung benötigt dieser Absaugvorgang insgesamt nun erheblich weniger Zeit als beim Abwischen per Hand - was einer der wesentlichen Vorteile des Fenstersaugers gegenüber der klassischen Fensterreinigung ist.

Ein weiterer Vorteil einiger Fenstersauger aus unserer Vergleichstabelle ist das Vorhandensein zweier verschiedener Saugaufsätze: eine breite und eine schmale Sauglippe können nämlich das Absaugen erleichtern, die schmalere z.B. für kleinere oder schwer zugängliche Bereiche. Die Premium-Ausgabe der Kärcher-Geräte ist beispielsweise immer mit einer zusätzlichen Absaugdüse ausgestattet.

Das wichtigste Zubehör eines Fenstersaugers ist zunächst der Reiniger, bestehend aus Sprühflasche und Microfasertuch. Nicht immer wird die Reinigungsflüssigkeit mitgeliefert, dann muß man sich diese dazukaufen. Aber alles zusammen, also Sprühflasche, Reinigungsflüssigkeit sowie Microfasertuch sind unbedingt notwendiges Zubehör für ein funktionierendes Fensterreinigungssystem.

Allerdings: auch wenn alles das zusammengehört, es wird häufig einzeln angeboten. Die Reinigungsflüssigkeit ist irgendwann einmal verbraucht, das Microfasertuch abgenutzt, so daß sie durch neue Teile ersetzt werden müssen.

Ein wichtiges Zubehörteil eines Fenstersaugers ist natürlich der Akku. In den meisten Fällen sind die Fensterreinigungsgeräte aus unserer Vergleichstabelle mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Diese haben gegenüber den NiCd- und NiMh-Akkus (fast) keine Selbstentladung, eine höhere Lebensdauer und keinen Memory-Effekt, d.h. keinen Kapazitätsabfall durch häufige Teilentladungen.

Der Großteil der Fensterreinigungsgeräte verfügt über einen modernen Lithium-Ionen-Akku, der eine hohe Lebensdauer garantiert.

Das abgebildete Modell WV 5 Plus von Kärcher zeigt den aktuellen Ladestand des Akkus im Handgriff an.

Einige unserer Fenstersauger werden auch mit einem Ersatzakku geliefert. Das ist insbesondere dann sehr praktisch, wenn man einmal mehr als 100 qm Fensterfläche zu reinigen hat: dann wechselt man einfach den Akku und bearbeitet die nächsten 100 qm Fläche. Dieser Fall wird aber nur sehr selten eintreten, etwa bei einem komplett verglasten Wintergarten.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die vom Hersteller angegebene Reinigungsleistung pro Akkuladung in qm. Gute Geräte bringen es da auf mehr als 100 qm, so daß man bei vollständig geladenem Akku garantiert die gesamte Fensterfläche einer normalen Wohnung bearbeiten kann.

Zur Ausstattung gehört bei manchen Geräten auch ein sog. "automatisches Standby-System". Darunter versteht man folgendes: Bei längerer Pause schaltet dieses System sich automatisch ab und spart somit Akku-Laufzeit - wie beim Warten vor der Ampel: der Automotor schaltet sich da auch schon bei vielen Autos automatisch ab.

Die Ladezeit für die Akkus der Fenstersauger aus unserer Vergleichstabelle beträgt (leider) immer noch ein Vielfaches der Laufzeit. Für eine halbe Stunde Laufzeit muß man mindestens 3 Stunden Ladezeit einrechnen.

Wer den Sauger also wirklich einmal länger als eine halbe Stunde einsetzen will, ist gut beraten, sich ein Gerät mit Wechsel-Akku zu kaufen, so daß man die Möglichkeit hat, nach dem Ende der Laufzeit des ersten Akkus einfach den zweiten (voll geladenen) einzusetzen. Die Fenstersauger aus der WV5-Serie der Firma Kärcher beispielsweise bieten diese Möglichkeit, so daß man mit diesen Geräten auch sehr große Flächen (etwa über mehrere Etagen verteilt) reinigen kann.

Eines darf man dabei aber nicht vergessen: die Fensterreinigung an sich ist immer mit körperlicher Anstrengung verbunden - solange man keinen Roboter dafür einsetzt (auch das gibt es schon, siehe etwa den Fensterreinigungsroboter Ecovacs WINBOT 950). In der Regel wird man also mit einer Akku-Ladung auskommen und dafür die 2-3 Stunden Ladezeit nicht als Nachteil empfinden.

Der nachfolgende FAQ-Abschnitt enthält eine Liste mit häufig gestellten Fragen zum Thema.

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie für einige Hersteller aus unserer Vergleichstabelle eine kurze Beschreibung:

Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Auswahl von Testsiegern, die in den letzten Jahren durch die Stiftung Warentest bzw. von der Fachpresse im Rahmen von Praxisprüfungen ermittelt wurden.

Unsere Besprechungen liefern eine kompakte Zusammenfassung zu den Testberichten der Stiftung Wartentest und der Fachpresse:

Praxistest Besprechungen

Die Bestenliste 2021 basiert auf unserem standardisierten Notenverfahren und spiegelt die aus den vorliegenden Daten des Marktes ableitbare qualitätsbezogene Position des jeweiligen Gerätes innerhalb des Vergleichs wider.

Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung aller relevanten Daten und Eigenschaften der Geräte.

Weiterhin finden Sie die berechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zu unserer Infobox, die weitere Informationen zu einem Modell bereithält.

Zahlen & Fakten

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Die mit größtmöglicher Sorgfalt recherchierten Daten unserer Vergleichstabelle bilden die Basis für unser einzigartiges, mathematisch basiertes Bewertungsystem.

Infobox Einzelwertung

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Innerhalb der jeweiligen Infobox für ein Gerät führt Sie der Reiter "Einzelwertung" zu einer detaillierten Übersicht mit erzielten Punktzahlen und berechneter Gesamtnote.

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Hinweis
Die Vergleichstabelle wird auf Smartphones als eine nach Gesamtnote sortierte Rangliste dargestellt.
Rang 1 von 7
Vergleichssieger
Gesamtnote SEHR GUT (1.36)
4 Sterne (125 Bewertungen)
  • Akku-Ladezustandsanzeige
  • Akku-Laufzeit: 90 Minuten
  • Absaugdüse 29 cm
  • Reinigungsleistung 270 qm
  • 20 ml Glasreiniger-Konzentrat
  • Geringes Gewicht
Rang 2 von 7
Topseller
Gesamtnote SEHR GUT (1.48)
4.6 Sterne (10176 Bewertungen)
  • 20 ml Glasreiniger-Konzentrat
  • Sprühflasche mit Mikrofaserwischer
  • 1x breite Saugdüse
  • 1x schmale Saugdüse
  • Reinigungsleistung 105 qm
  • Auswechselbarer Akku
127 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 3 von 7
Gesamtnote GUT (1.50)
4.5 Sterne (7556 Bewertungen)
  • Ergonomischer Handgriff
  • Akku-Ladezustandsanzeige am Handgriff
  • Akku wechselbar
  • Komfortable Randreinigung
  • Reinigungsleistung 105 qm
  • Inkl. Mikrofaster-Wischbezug
Rang 4 von 7
Preistipp
Gesamtnote GUT (1.61)
4.4 Sterne (8653 Bewertungen)
  • Akku-Ladezeit 130 Minuten
  • Sprühflasche mit Mikrofaserwischer
  • 2 zusätzliche Wischaufsätze
  • Fassungsvermögen Schmutzwasser 100 ml
  • USB Ladegerät
30 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 5 von 7
Gesamtnote GUT (1.68)
4.6 Sterne (16006 Bewertungen)
  • Akku-Ladezeit: 185 Minuten
  • Akku-Laufzeit: 35 Minuten
  • Sprühflasche mit Mikrofaserwischer
  • 20 ml Glasreiniger-Konzentrat
  • Wechselbare Saugdüse (28 cm)
  • Leicht und handlich (0,6 Kg)
Rang 6 von 7
Gesamtnote GUT (1.71)
4.5 Sterne (300 Bewertungen)
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Akku-Laufzeit: 45 Minuten
  • Akku-Ladezeit: 180 Minuten
  • Reinigungsleistung 130 qm
  • Wasserdichtes Gehäuse (IPX7 zertifiziert)
  • Schmal und handlich
Rang 7 von 7
Gesamtnote GUT (1.74)
4.6 Sterne (4799 Bewertungen)
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Akku-Laufzeit: 35 Minuten
  • Akku-Ladezeit: 120 Minuten
  • Reinigungsleistung: 270 qm
  • Inkl. Verlängerungsstiel
10 Besucher wählten in 2021 dieses Modell