Saugroboter: Markengeräte Vergleich 2021

Roboter, die noch vor 15 bis 20 Jahren fast ausschließlich in der Industrie, der Raumfahrt und beim Militär verwendet wurden, findet man heutzutage in immer mehr Haushalten in Gestalt der Saug- und Wischroboter oder im privaten Garten als Rasenmäher Roboter vor.

Die fleissigen Robo-Helfer unterstützen ihre Besitzer bei der täglichen Hausarbeit, wobei sie vollkommen autonom arbeiten und auch in Abwesenheit die Wohnung sauberhalten. Hierzu verfügen sie über eine Menge Technik, auf die wir in unserem Produkt-Ratgeber detailliert eingehen.

Wegen der großen Funktionsvielfalt der Geräte stellt unsere Vergleichstabelle eine praktische Entscheidungshilfe für den Kauf eines Saugroboters dar. Die Tabelle enthält alle relevanten Leistungsdaten im Vergleich, so daß sie schnell den für Sie optimal geeigneten Staubsaugerroboter finden.

In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt fallen täglich rund 6,2 Milligramm Staub pro Quadratmeter an. Je mehr Personen (oder auch Tiere) in einem Haushalt leben, desto größer wird die Staubmenge.

Machen Sie sich bitte klar: der Staub auf dem Boden Ihrer Wohnung besteht nicht nur aus normalem Abrieb wie Fasern, Gummi- oder Lederpartikeln. Vor allem sind darin organische Partikel enthalten: Brotkrümel, abgestorbene Hautzellen, Bakterien und Pilzsporen sowie Tierhaare.

Über einen solchen "Nahrungsteppich" freuen sich dann Kleinstlebewesen wie Hausstaubmilben und Schimmelpilze, und gegen die und die vielen anderen Schadstoffe im Staub hilft nur eines: Reinigen, und das so oft wie möglich!

Gerade die letztere Forderung des "so oft wie möglich" läßt sich aber am besten mit einem Saugroboter verwirklichen. Der klagt selbst dann nicht, wenn er 10x am Tag zur Arbeit antreten muß .

Die von uns beschriebenen Geräte können im privaten Bereich für fast alle Typen von Wohnungen eingesetzt werden. Anhand der Vergleichstabelle läßt sich leicht ermitteln, welcher Roboter für welchen Wohnungstyp geeignet ist.

Entscheidend ist die Bodenbeschaffenheit (Hartböden, Teppiche) und eine möglichst große, freie und ebene Arbeitsfläche für den Roboter. Treppen stellen derzeit noch ein Hindernis für alle Roboter dar, das sie aber mit ihren Absturzsensoren erkennen können. Badezimmer zählen nur dann zu den Einsatzgebieten, wenn ihre Böden absolut trocken sind.

Das sollten Sie natürlich auch bei allen anderen Zimmertypen beachten, da Staubsauger-Roboter in der Regel auf trockenen Böden zum Einsatz kommen. Eine Ausnahme von dieser Regel ist der Einsatz eines Saug-Wisch-Roboters, der den zuvor trocken gesaugten Boden anschließend mittels seiner Wischfunktion säubert - genaueres hierzu finden Sie im Abschnitt über die Naß-Wisch-Funktion.

In Abhängigkeit von der Navigationstechnik können Staubsaug-Roboter bis zu 80 qm in einem Arbeitsgang reinigen, danach müssen sie wieder aufgeladen werden. Grundsätzlich können daher die hier vorgestellten Roboter auch größere Wohnungen mit 4 oder mehr Zimmern reinigen, auch wenn diese über mehrere Etagen verteilt sind, jedoch verlängert sich dann die Reinigungszeit, und dem Grad der Automatisierung sind hier natürlich auch Grenzen gesetzt.

Viele der vorgestellten Roboter sind aber in der Lage, eine 4-Zimmer-Wohnung völlig autonom in Abwesenheit der Bewohner zu reinigen - ein Vorteil, der besonders im Vergleich zu Geräten, die noch menschliche Unterstützung benötigen, zum Tragen kommt.

Weitere Informationen zum Thema Saugroboter findet man z.B. auf der Seite der Stiftung Warentest: Saugroboter im Test.

Fahrwerk, Sensoren und Navigation

Die vorgestellten Robotersauger haben die Gestalt eines flachen Zylinders mit einem Durchmesser ab 30 cm, die Höhe beträgt etwa 5 cm und mehr. Sie besitzen zwei seitlich angebrachte Antriebsräder sowie ein Steuerrad an der Frontseite.

Die Antriebsräder ermöglichen dem Roboter aufgrund ihrer Federung das Überfahren von Hindernissen wie Kabeln, Teppichkanten und anderen Schwellen.

Der iRobot Roomba 782 Saugroboter verfügt über ein ausgefeiltes Cliff-Detect-System.

Um Treppen und Abgründe zuverlässig zu erkennen, sind mehrere Infrarot-Sensoren eingebaut.

Die Navigation erfolgt unterschiedlich: die meisten Staubsaugroboter ermitteln ihren Weg durch ein Zimmer mittels der sog. "Amöbenstrategie", indem sie möglichst lange gerade Strecken abfahren und bei Kollisionen, die ihnen durch ihre Infrarot-Sensoren gemeldet werden, die Fahrtrichtung so ändern, daß die nächste Reinigungsstrecke ebenfalls wieder eine möglichst lange gerade Strecke ist.

Eine etwas andere Form der Navigation verwenden z.B. die Samsung Saugroboter: diesen steht in Form einer an der Oberseite eingebauten Kamera eine zusätzliche Informationsquelle über ihre Umgebung zur Verfügung.

In das Programm zur optimalen Raumabdeckung werden in diesem Falle sowohl visuelle als auch Infrarot-Daten einbezogen.

Wichtig für die automatische Navigation sind auch die Absturzsensoren, von denen es je nach Hersteller und Typ unterschiedlich viele gibt. Diese bewirken, daß Staubsauger-Roboter, wie es Fachleute formulieren, "tabledance"-fähig sind: Sie können ein solches Gerät auf einen ebenen Tisch stellen und diesen säubern lassen, ohne daß der Roboter herunterfällt.

Der Reinigungsvorgang

Staubsauger-Roboter haben in der Regel mehrere Bürsten sowie eine Ansaugvorrichtung, um Schmutz und Staub in den dafür vorgesehenen Behälter zu lenken.

Man unterscheidet dabei zwischen Seitenbürsten, die bei der Reinigung von Zimmerrändern und Möbelkanten zur Anwendung kommen und einer oder zwei gegenläufig rotierenden Bürstenwalzen, die an der Unterseite des Saugroboters angebracht sind.

Es ist diese Kombination von zwei Reinigungsmethoden, die den Staubsaug-Roboter so überaus effektiv werden läßt: zuerst bearbeitet er mit einer Bürste Teppiche bzw. Boden und kann dann den so gelösten Staub absaugen.

Sie selbst können das am besten erkennen, wenn Sie Ihren neuen Roboter einmal in einem gründlich (mit einem herkömmlichen Staubsauger) gesaugten Raum einsetzen: er holt immer noch jede Menge Staub und Schmutz heraus.

Und das nicht nur, weil die Bürsten und die Saugvorrichtung so intensiv arbeiten, sondern weil er im Gegensatz zum Menschen mit einer unendlichen Geduld ausgestattet ist. Wer möchte schon gerne länger als eine Stunde am Stück staubsaugen?

Navigationshilfen für den Saugroboter

Bezüglich der Navigation gibt es einige Unterschiede bei den aufgeführten Geräten. Wenn Sie große Zimmer mit freien "Spielflächen" haben, so empfehlen wir Roboter, die nach der Mäander-Strategie navigieren: diese fahren in schnurgeraden parallelen Bahnen durch das Zimmer.

Wenn dagegen Stühle, Sofas, Regale oder Tischbeine die Navigation erschweren, ist es besser, einen Roboter zu verwenden, der nach einer Zufallsstrategie navigiert (man spricht auch von Amöbenstrategie).

So merkwürdig die Bewegungsabfolge solcher Roboter auch aussehen mag: sie ist sinnvoll und mathematisch durchdacht und dem Anwendungszweck optimal angepaßt.

Einige Staubsauger-Roboter werden mit sog. virtuellen Leuchttürmen (virtual lighthouses) ausgeliefert. Diese können zu zwei unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden: einmal dienen sie dazu, dem Roboter den Weg zu weisen, ihn also in einer größeren Wohnung von Raum zu Raum zu leiten und nach getaner Arbeit wieder zurück zur Ladestation zu schicken.

Ein weiterer Zweck ist die Einrichtung einer Virtual Wall, eine künstliche Sperrzone also, die den Roboter am Betreten bestimmter Bereiche Ihrer Wohnung hindert.

Sie können diese virtuellen Leuchttürme natürlich auch kombiniert einsetzen, indem Sie z.B. vor dem zweiten und dritten Zimmer Ihrer Wohnung je einen Leuchtturm als "Posten" einsetzen und einen weiteren Leuchtturm im "Virtual-Wall-Modus" zum Schutz vor eine Spielecke setzen.

Leuchtturm als "Virtual Wall" im Einsatz: es wird eine Sperrzone errichtet, die dem Saugroboter den Zugang verwehrt.

Leuchttürme können umgekehrt auch als Wegweiser eingesetzt werden: in diesem Modus weisen sie dem Roboter den Weg zum nächsten Raum.

Welche Filtertechniken gibt es bei Saugrobotern?

Als Anwender sollte man beim Kauf eines Staubsaug-Roboters darauf achten, daß in dem Gerät hochwertige Filter zum Einsatz kommen. Es nützt nichts, wenn der Robotersauger den Staub einfängt und dann den Feinstaub wieder in die Luft bläst.

Hauptsächlich dieser Feinstaub nämlich - bestehend aus Partikeln mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern - ist gesundheitlich bedenklich und muß daher durch Spezialfilter abgefangen werden.

Die meisten der vorgestellten Roboter besitzen einen sog. EPA (Efficiency Particulate Arrestance)- bzw. einen HEPA (High Efficiency Particulate Arrestance)-Filter, der diesen Anforderungen genügt. Diese Filter unterscheiden sich hauptsächlich durch ihren Abscheidegrad, der z.B. im HEPA-Bereich einen Wert von mehr als 99,995% erreichen kann.

Werfen wir nun aber einen genaueren Blick auf die verschiedenen Typen von Filtern und deren technische Ausstattung.

Bei den EPA-Filtern gibt es 3 verschiedene Typen:

  • E10 ist hier der Filter mit dem niedrigsten Abscheidegrad, er beträgt bei Geräten dieser Kategorie mindestens 85%, so daß also mindestens 85% des im Staub enthaltenen Feinstaubes herausgefiltert, mithin auch nicht wieder an die Außenluft abgegeben werden.
  • Bei Filtern vom Typ E11 ist der Abscheidegrad noch erheblich höher. Hier wird mindestens 95% des Feinstaubs ausgefiltert und nicht wieder mit an die Außenluft abgegeben.
  • Den besten Abscheidegrad bei den EPA-Filtern haben dann die E12-Filter, bei denen dieser Wert mindestens 99,5% beträgt.

Es gibt bei den Saugrobotern zwar einige Geräte, die mit einem EPA-Filter ausgerüstet sind (meistens ein E11-Filter), jedoch hat die überwiegende Mehrheit der auf dem Markt angebotenen Saugroboter hochwertige HEPA-Filter, die nur extrem wenig Staub an die Außenluft durchlassen. Bei diesen HEPA-Filtern gibt es derzeit 2 verschiedene Typen:

  • HEPA13 (meist als H13 abgekürzt), mit einem solchen Filter erreicht man einen Abscheidegrad von 99,95%, womit die meisten Staubpartikel aus der Abluft des Saugroboters gefiltert werden.
  • Dann gibt es noch als Krönung des ganzen den HEPA14(H14)-Filter mit einem Abscheidegrad von mehr als 99,995%. Geräte mit einem solchen Filter können selbst von Staub-Allergikern ohne Bedenken eingesetzt werden, da in ihrer Abluft nur extrem kleine Partikel zu finden sind.

Trotzdem gibt es auch Geräte auf dem Markt, die noch feineren Staub abfiltern können. Diese Geräte haben dann einen sog. "ULPA"-Filter, der bis zu 99,999995% der Staubpartikel abfangen kann. Solche Geräte werden aber meist nur im professionellen Bereich eingesetzt: im Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Operationssäle) oder in Bereichen mit besonders hohen Sicherheitsvorkehrungen, wo man es mit gefährlichen Substanzen zu tun hat.

Bei Saugrobotern sind Geräte mit HEPA-Filter eindeutig am weitesten verbreitet. Sie haben den Vorteil einer langen Haltbarbeit und können außerdem unter fließendem Wasser gut und leicht gereinigt werden.

Und sie sind vor allem für Asthmatiker und Allergiker sinnvoll, denn sie können die Auslöser für Atemprobleme bei diesem Personenkreis nachhaltig entfernen. Ob es Viren, Bakterien, Pollen, Hausstaubmilben oder Keime sind, sie werden alle von HEPA-Filtern wirkungsvoll abgefangen und schützen auf diese Weise ihre Anwender.

Schließlich sei noch ein letzter, eigentlich auch sebstverständlicher Gesichtspunkt bei der Benutzung der Filter eines Saugroboters erwähnt: sie sollten regelmäßig gereinigt werden, da sich hier ja mit der Zeit eine Menge an Staub ansammeln kann. Die Reinigung kann dabei unter fließendem Wasser erfolgen, danach muß der Filter gründlich getrocknet werden.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick zu den vielfältigen Möglichkeiten in Bezug auf Steuerung und Programmierung eines Reinigungsroboters.

Welcher Roboter welche Funktion im einzelnen unterstützt, können Sie unserer Vergleichstabelle entnehmen.

Tastenfeld auf dem Gerät

Obwohl die meisten Saugroboter heutzutage mit einer App- und vielfach auch mit zusätzlicher Sprachsteuerung ausgeliefert werden, lassen sie sich dennoch auch durch die am Gerät direkt angebrachten Tasten steuern. Dazu zählen dann Tasten zur Reinigung, zum Aufladen (meistens als "Dock" bezeichnet) oder zum Einschalten des Spot-Modus (Saugen im Kreis an einer Stelle).

Bei manchen Geräten kann man darüberhinaus auch noch einen ECO-Modus per Tastendruck einschalten, und schließlich darf auf so einem Tastenfeld auch eine Taste "Reinigung starten" nicht fehlen.

Ein Tastenfeld an der Oberseite des Staubsauger Roboters ermöglicht die direkte Programmierung am Gerät. Hierfür ist kein weiteres Setup (WLAN, App etc.) notwendig.

Der Trend geht allerdings verstärkt in Richtung App-Steuerung per Smartphone ergänzt durch Sprachsteuerung via Amazon Alexa sowie Google Home.

Smartphone App

Immer mehr Haushaltsgeräte werden heutzutage über Smartphone und Tablet gesteuert. Da ist es kein Wunder, daß auch unsere Staubsauger-Roboter von diesem Trend erfaßt werden. Allerdings sollten die Anwender eine wichtige Voraussetzung erfüllen: sie brauchen ein internetfähiges Endgerät (Smartphone oder Tablet) und - wer hätte das gedacht - ein stabiles WLAN.

Ohne letzteres könnte es passieren, daß der Roboter-Sauger den Befehlen seines Besitzers nicht mehr gehorcht und womöglich genau das Gegenteil tut, was sein Besitzer mit ihm vorhatte.

Für viele Saugroboter Modelle lassen sich in den App Stores von Google (Android) und Apple (iOS) von den Herstellern bereitgestelle Apps kostenlos herunterladen.

Die Apps ermöglichen eine komfortable Programmierung und Steuerung des Roboters.

Wer also einen App-gesteuerten Staubsauger-Roboter besitzt, kann diesen, sofern das WLAN am Einsatzort des Saugroboters stabil ist, von überall aus steuern und programmieren. Ob vom Büro oder aus dem Urlaub - der Saugroboter wird gehorchen!

Sprachbefehle (Alexa)

Zur Steuerung eines Saugroboters gibt es aktuell viele Möglichkeiten: man kann das Gerät soz. "klassisch" bedienen, indem man das Tastenfeld benutzt, das sich direkt auf dem Roboter befindet. Wer den Roboter häufig aus der Ferne steuert (und sei es auch nur von der Sofaecke aus), der wird wahrscheinlich die entsprechende App auf dem Smartphone nutzen oder, falls vom Gerät unterstützt, die Infrarot-Fernbedienung nutzen.

Bei allen diesen Steuerungsformen des Saugroboters muß der Benutzer allerdings auf den entsprechenden Eingabegeräten die richtigen Tasten drücken, woraus sich Befehle ergeben, die der Roboter auch versteht und in die entsprechenden Aktionen umsetzen kann.

Diese Art der Kommunikation kann vereinfacht werden durch den Einsatz der Amazon Alexa Sprachsteuerung (bei einigen Geräten auch Google Home), die es ermöglicht, den Saugroboter ganz einfach mit der eigenen Stimme zu starten, zu stoppen und auch wieder aufladen zu lassen.

Das vernetzte, intelligente Heim - auch als Smart Home bezeichnet - ist auf dem Vormarsch. Die Internet-Riesen Amazon mit seiner Alexa Sprachsteuerung sowie Google mit Google Home ermöglichen den Herstellern die Integration dieser Dienste in ihre Haushaltsgeräte.

Eine Vielzahl von Saugroboter Modellen lässt sich bereits heute mit der eigenen Stimme steuern und programmieren. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend weiter verstärkt.

Fernbedienung

Einige Saugroboter Modelle werden auch mit einer Infrarot-Fernbedienung ausgeliefert (nicht zu verwechseln mit einer Smartphone App). Diese Fernbedienung dient - wie der Name bereits andeutet - dazu, das Gerät aus der "Ferne" zu steuern.

In der Regel aber wird die Person, die den Roboter per Fernbedienung steuert, nicht allzuweit entfernt sein: es reicht ja, wenn man von der Terrasse oder vom Sofa aus den kleinen Helfer in diejenigen Bereiche steuern kann, die gesäubert werden müssen.

Staubsaugroboter mit Fernbedienung lassen sich bequem vom Sofa aus programmieren und dirigieren.

Darüberhinaus kann man per Fernbedienung den Saug-Roboter starten und stoppen und ihn natürlich auch wieder zur Ladestation zurückkehren lassen. Wer allerdings gerade am Strand von Mallorca liegt, hat mit der Fernbedienung ein Problem, denn diese reicht meist nicht viel weiter als bis zum Nachbarhaus. Für Mallorca-Urlauber ist daher die Smartphone-Steuerung die bessere Wahl!

In Ergänzung zur reinen Saugfunktion eines Staubsaug-Roboters verfügen immer mehr Geräte zusätzlich über die Möglichkeit, den Boden nach dem Absaugen zu wischen. Um diese Funktion zu aktivieren, muß - je nach Modell - der Staubbehälter gegen einen Wassertank getauscht und das Wischtuch an der Unterseite des Roboters befestigt werden.

Die Menge des beigefügten Wassers lässt sich dabei bei vielen Modellen individuell einstellen, in der Regel wird man aber die voreingestellte Mengenbeigabe beibehalten.

Die Abbildung zeigt die Unterseite eines Saugroboters mit zusätzlicher Wischfunktion.

Manche Saugwischroboter verfügen auch über eine Kombination aus Wasser- und Staubbehälter. In diesem Falle besteht der Behälter also aus zwei Teilen: einem zur Aufnahme von Staub und einem mit Wasser gefüllten. Nachteil eines solchen Kombinationsbehälters ist jedoch, dass, aufgrund des i.d.R. geringeren Volumens, der Staubbehälter öfters entleert werden muss.

Es versteht sich von selbst, daß die Nass-Wischfunktion nur für Hartböden wie Laminat, Fliesen oder Parkett geeignet ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema findet man u.a. auf dieser Seite.

Auch die Wartung eines Staubsauger-Roboters ist denkbar einfach. Der Kauf von Staubbeuteln entfällt, da die Absaugbehälter als ganzes aus dem Roboter genommen werden können. Lediglich die Bürsten sowie die Sensoren und die Filter sind mit dem mitgelieferten Reinigungswerkzeug zu säubern.

Eine Steuerung per Fernbedienung ist eine angenehme Zusatzfunktion, jedoch nicht zwingend notwendig.

Der Trend geht in Richtung App-Steuerung per Smartphone/Tablet ergänzt durch Sprachbefehle.

Auch um einen einsatzbereiten Akku muss man sich bei den Saugrobotern keine Sorgen machen. Sollte der Akku zu Neige gehen, "laufen" die Geräte selbstständig zu ihrer Ladestation zurück. Dort werden sie mit neuer Energie versorgt, so dass sie schon bald wieder zum nächsten Arbeitseinsatz zur Verfügung stehen.

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie einige Hersteller der Geräte aus unserer Vergleichstabelle eine kurze Beschreibung:

Die nachfolgende Übersicht enthält eine Auswahl von Testsieger Modellen, die in den letzten Jahren im Rahmen von Praxistests durch die Stiftung Warentest oder von der Fachpresse ermittelt wurden:

Unsere Praxistest-Besprechungen liefern eine kompakte Zusammenfassung zu den durchgeführten Testreihen der Stiftung Wartentest und der Fachpresse:

Praxistest Besprechungen

Die Bestenliste 2021 basiert auf unserem standardisierten Notenverfahren und spiegelt die aus den vorliegenden Daten des Marktes ableitbare qualitätsbezogene Position des jeweiligen Gerätes innerhalb des Vergleichs wieder.

Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung aller relevanten Daten und Eigenschaften der Geräte.

Weiterhin finden Sie die berechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zu unserer Infobox, die weitere Informationen zu einem Modell bereithält.

Zahlen & Fakten

Wir stützen uns ausschließlich auf Zahlen und Fakten.

Die mit größtmöglicher Sorgfalt recherchierten Daten unserer Vergleichstabelle bilden die Basis für unser einzigartiges, mathematisch basiertes Bewertungsystem.

Infobox Einzelwertung

Wir legen großen Wert auf Offenheit und Transparenz.

Innerhalb der jeweiligen Infobox für ein Gerät führt Sie der Reiter "Einzelwertung" zu einer detaillierten Übersicht mit erzielten Punktzahlen und berechneter Gesamtnote.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, so können Sie es über eines der aufgeführten Angebote bestellen. Wir verkaufen selbst keine Produkte. Unser Anspruch ist es, Ihnen hilfreiche Informationen für eine fundierte Kaufentscheidung zu liefern.

Gut zu wissen

Die Vergleichstabelle wird auf Smartphones als Rangliste sortiert nach Bestnote dargestellt.

Rang 1 von 7 - ECOVACS DEEBOT OZMO 950
Vergleichssieger
Gesamtnote SEHR GUT (1.46)
4.4 Sterne (6780 Bewertungen)
  • Volumen Staubbehälter: 430 ccm
  • Nass-Wischfunktion
  • 4 Seitenbürsten
  • 2 Reinigungsmodi
  • HEPA-Filter
  • Absturzsicherung
89 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 2 von 7 - eufy RoboVac G10
Gesamtnote SEHR GUT (1.47)
4.3 Sterne (5398 Bewertungen)
  • Volumen Staubbehälter: 450 ccm
  • Nass-Wischfunktion
  • 4 Seitenbürsten
  • 2 Reinigungsmodi
  • Absturzsicherung
  • Sport-Reinigungsmodus
26 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 3 von 7 - Roborock S5 Max
Gesamtnote SEHR GUT (1.49)
4.8 Sterne (998 Bewertungen)
  • Staubbehälter 460ccm Volumen
  • Nass-Wischfunktion
  • 1 Seitenbürste
  • 3 Reinigungsmodi
  • HEPA-Filter
  • Smartphone- und Sprachsteuerung
Rang 4 von 7 - Roborock E4
Gesamtnote GUT (1.58)
4.6 Sterne (60 Bewertungen)
  • Großer Staubbehälter (640ccm Volumen)
  • Nass-Wischfunktion
  • 1 Seitenbürste
  • E11 EPA-Filter
  • Teppicherkennung
  • Smartphone- und Sprachsteuerung
Rang 5 von 7 - ZACO V5s Pro
Preistipp
Gesamtnote GUT (1.59)
4.2 Sterne (10257 Bewertungen)
  • Nass-Wischfunktion
  • HEPA-Filter
  • Inkl. Fernbedienung
  • 2 zusätzliche Seitenbürsten
  • 3 Reinigungsprogramme
  • Spot-Reinigungsmodus
31 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 6 von 7 - MEDION MD 18500
Topseller
Gesamtnote GUT (1.73)
4.4 Sterne (4999 Bewertungen)
  • Inkl. Fernbedienung
  • 2 zusätzliche Seitenbürsten
  • 3 Reinigungsprogramme
  • HEPA Filter
  • Spot-Reinigungsmodus
  • Absturzsicherung
28 Besucher wählten in 2021 dieses Modell
Rang 7 von 7 - Tesvor X500
Gesamtnote GUT (1.73)
4.3 Sterne (9789 Bewertungen)
  • Intelligente Navigation
  • HEPA-Filter
  • 600 ccm Staubbehälter
  • Intelligente Schmutzerkennung
  • Akkustand-Anzeige
  • Absturzsicherung
19 Besucher wählten in 2021 dieses Modell