Geschirrspüler: Markengeräte Test/Vergleich 2024

Geschirrspüler Test
Automatische Spülmaschinen reinigen schmutziges Geschirr im Handumdrehen. Unser Vergleich bewertet einige der beliebtesten Geschirrspüler und liefert Ihnen die Testsieger der Fachmagazine.

Autor Information

Gründer der Marke HERBER Vergleichsportale - beschäftigt sich mit Energieffizienz und Technik von Geschirrspülern und weiteren Haushaltsgeräten.
"Die strengen EU-Energieeffizienzvorgaben stellen die Hersteller von Geschirrspülern vor eine echte Herausforderung. Es kann durchaus noch eine Weile dauern, bis auch Geräte aus dem mittleren Preissegment eine der vorderen Klassen (A und B) erreichen."
Gut zu wissen
Die Vergleichstabelle wird auf Smartphones als eine nach Gesamtnote sortierte Rangliste dargestellt. Wenn Sie ein Gerät mit weiteren aus der Rangliste vergleichen möchten, nutzen Sie bitte die Schaltfläche Gerätevergleich:
Gerätevergleich
Diese Schaltfläche befindet sich als aufklappbarer Bereich am Ende jedes Ranglisten-Eintrags.
Rang 1 von 6
Bauknecht BSUO 3033
Vergleichssieger
Gesamtnote SEHR GUT (1.48)
3.9 Sterne (69 Bewertungen)
  • Energieeffizienzklasse D
  • 8 Spülprogramme
  • Nennkapazität: 10 Maßgedecke
  • Kurzprogramm
  • Zeitvorwahl
  • Kindersicherung
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Gesamtnote GUT (1.54)
4.4 Sterne (9 Bewertungen)
  • 9 Maßgedecke
  • 5 Spülprogramme
  • 3 Sonderfunktionen
  • App-Steuerung (Home Connect)
  • Aqua-Stop
  • Aqua-Sensor
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Rang 3 von 6
Privileg RSFO 3T224
Topseller
Gesamtnote GUT (1.61)
4.5 Sterne (20 Bewertungen)
  • 8 Spülprogramme
  • 2 Sonderfunktionen
  • AquaStop
  • Zeitvorwahl
  • Leiser Betrieb
  • Kindersicherung
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Gesamtnote GUT (1.67)
4.3 Sterne (49 Bewertungen)
  • 10 Maßgedecke
  • 5 Spülprogramme
  • 3 Sonderfunktionen
  • Aqua-Stop
  • Aqua-Sensor
  • Beladungs-Sensor
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Rang 5 von 6
Bomann GSP 7407
Preistipp
Gesamtnote GUT (1.73)
4.3 Sterne (264 Bewertungen)
  • 10 Maßgedecke
  • 6 Spülprogramme
  • 2 Sonderfunktionen
  • Aqua-Stop
  • Salz-/Klarspüler Nachfüllanzeige
  • Kindersicherung
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Rang 6 von 6
Gorenje GS 541D10
Gesamtnote GUT (1.85)
4.1 Sterne (352 Bewertungen)
  • Energieeffizienzklasse D
  • Nennkapazität: 11 Maßgedecke
  • 5 Spülprogramme
  • 1 Sonderprogramme
  • Leiser Betrieb
  • Elektronische Restlauf-Anzeige
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Wenn Sie einen Geschirrspüler kaufen möchten, ist die erste Herausforderung, das richtige Modell aus der breiten Palette der verfügbaren Gerätetypen auszuwählen, das zu Ihrer bestehenden Küchenausstattung passt. Während einige Verbraucher es vorziehen ein freistehendes Gerät zu wählen, das flexibel in der Küche positioniert werden kann, gibt es eine wachsende Präferenz für Einbau-Geschirrspüler, die sich mehr oder weniger nahtlos in die Kücheneinrichtung integrieren lassen.

Die verschiedenen Gerätetypen können basierend auf ihrer Bauform in 4 Kategorien unterteilt werden:

  1. Vollintegrierbare Geschirrspüler
  2. Teilintegrierbare Geschirrspüler
  3. Unterbau-Geschirrspüler
  4. Freistehende Geschirrspüler

Hierzu zählen Geschirrspülmaschinen, die unter der durchgehenden Tischplatte einer Küchenzeile stehen und vorne mit einer Möbeltür versehen sind. Solche Geräte sind dann eigentlich "unsichtbar".

Insbesondere ist das Tastenfeld auf der Oberseite der Gerätetür erst nach Öffnen der Türverriegelung zugänglich, wodurch bei diesem Gerätetyp auch die bei den anderen Aufstellungsarten übliche Tastatursperre (Kindersicherung) i.d.R. entfällt.

Vollintegrierter Geschirrspüler

Vollintegrierter Geschirrspüler, perfekt eingebettet in die Küchenzeile für ein harmonisches und nahtloses Küchendesign.

Die wesentlichen Merkmale eines vollintegrierten Geschirrspülers sind:

  1. Unauffälliges Design:
    Vollintegrierte Geschirrspüler sind dafür gedacht, vollständig hinter einer Küchenfrontplatte zu verschwinden, die dem Design der restlichen Küchenmöbel entspricht. Dadurch fügen sie sich nahtlos in das Gesamtbild der Küche ein und sind im geschlossenen Zustand kaum als Geschirrspüler erkennbar.

  2. Bedienelemente an der Oberseite:
    Die Bedienelemente und Anzeigen eines vollintegrierten Geschirrspülers befinden sich in der Regel an der Oberseite der Tür. Sie sind nur sichtbar, wenn die Tür geöffnet ist. Dies trägt zum unauffälligen Erscheinungsbild bei.

  3. Anpassungsfähigkeit:
    Vollintegrierte Geschirrspüler sind in verschiedenen Größen erhältlich, um in Standard-Küchenmöbel zu passen. Sie können sowohl in neue als auch in bestehende Küchen eingebaut werden, vorausgesetzt, die Maße stimmen überein.

  4. Leistung:
    Trotz ihres unauffälligen Designs bieten vollintegrierte Geschirrspüler die gleiche Leistung und Effizienz wie andere Geschirrspülermodelle. Sie verfügen über verschiedene Programme und Funktionen, um unterschiedliche Geschirrarten und Verschmutzungsgrade zu bewältigen.

  5. Geräuschpegel:
    Die Küchenfrontplatte als zusätzliche Dämmung trägt dazu bei, das vollintegrierte Geschirrspüler leise arbeiten. Dies kann besonders in offenen Küchen oder in Wohnungen mit offenen Grundrissen von Vorteil sein, wo Geräusche leicht in andere Bereiche übertragen werden können.

Bei diesen Geräten werden an der Vorderseite Original-Möbelfronten aufmontiert. Allerdings nicht auf die ganze Vorderseite: das Bedientastenfeld bleibt davon ausgespart und ist nach vorne hin sichtbar.

Für solche Geschirrspüler ist dann auch eine Kindersicherung wieder sinnvoll. Bei manchen Herstellern (etwa Bosch/Siemens) werden die teilintegrierbaren Geschirrspüler auch in der Kategorie "integrierbar" geführt.

Teilintegrierter Geschirrspüler

Teilintegrierter Geschirrspüler, der sich optimal in die Küchenzeile einfügt, wobei die Bedienblende nach aussen sichtbar bleibt.

Die Hauptunterschiede zwischen einem teilintegrierten und einem vollintegrierten Geschirrspüler sind:

  1. Sichtbarkeit der Bedienelemente:
    Bei teilintegrierten Modellen sind die Bedienelemente und Anzeigen im oberen Drittel
    der Tür auch im geschlossenen Zustand sichtbar. Bei vollintegrierten Modellen sind diese nur sichtbar, wenn die Tür geöffnet ist.

  2. Preis: In der Regel sind teilintegrierte Geschirrspüler etwas günstiger als vollintegrierte Modelle, da sie hinsichtlich der Konstruktion der Bedienelemente, die bei einem vollintegrierten Geschirrspüler an der Oberseite der Tür angebracht und im geschlossenen Zustand unsichtbar sind, weniger aufwendig sind.

Diese werden ohne Abdeckplatte geliefert. Man geht also davon aus, dass eine durchgehende Tischplatte in der Küchenzeile bereits vorhanden ist. Der Unterschied zu "teilintegrierbaren Einbauberäten" ist der: die Vorderfront ist nicht an die Möbel angepasst.

Insofern ist dieser Geschirrspüler dann also auch deutlich von vorne erkennbar. Wie bei den teilintegrierten Geschirrspüler ist auch bei Unterbaugeräten das Bedienpanel nach vorne zugänglich und sollte durch eine Tastatursperre entsprechend gesichert werden können (Kindersicherung).

Unterbau Geschirrspüler

Unterbau-Geschirrspüler, direkt unter der Arbeitsplatte installiert, für eine optimale Raumnutzung in der Küche.

Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale kurz zusammengefasst:

  1. Keine Frontplatte:
    Unterbau-Geschirrspüler sind nicht dafür vorgesehen, mit einer dekorativen Frontplatte versehen zu werden, die dem Design der Küchenmöbel entspricht. Stattdessen haben sie eine eigene fertige Front, die in der Regel aus Edelstahl oder einem anderen haltbaren Material besteht.

  2. Sichtbare Bedienelemente:
    Wie bei teilintegrierten Modellen sind die Bedienelemente und Anzeigen eines Unterbau- Geschirrspülers immer sichtbar. Sie befinden sich an der Vorderseite des Geräts.

  3. Einbau unter der Arbeitsplatte:
    Wie der Name schon sagt, sind Unterbau-Geschirrspüler dafür konzipiert, direkt unter der Küchenarbeitsplatte eingebaut zu werden. Sie haben keine eigene Arbeitsplatte und sind in der Regel so konzipiert, dass sie bündig mit der Küchenarbeitsplatte abschließen.

Diese Unterschiede machen Unterbau-Geschirrspüler zu einer guten Wahl für diejenigen, die einen Geschirrspüler möchten, der sich gut in ihre Küche einfügt, aber nicht unbedingt hinter einer Küchenfrontplatte versteckt sein muss. Sie sind oft eine kostengünstigere Option im Vergleich zu voll- oder teilintegrierten Modellen.

Dieser Gerätetyp ist identisch mit dem Typ Standgerät. Spülmaschinen dieses Typs können überall in der Wohnung aufgestellt werden, Hauptsache, es ist eine Steckdose und ein Wasseranschluss in der Nähe. Es spricht aber auch nichts gegen eine Verwendung als Unterbaugerät.

Ein wichtiger Vorteil ist dabei die belastbare Geräteabdeckung, die bei teil- bzw. vollintegrierten Geräten erst durch die Küchenzeile über dem Gerät bereitgestellt wird.

Freistehender Geschirrspüler

Freistehender Geschirrspüler, flexibel positionierbar und ideal für Küchen, in denen eine Integration in die Küchenzeile nicht möglich ist.

Freistehende Geschirrspüler sind eine weitere Option und unterscheiden sich in mehreren Aspekten von den integrierten Modellen:

  1. Flexibilität bei der Platzierung:
    Freistehende Geschirrspüler können überall aufgestellt werden, wo ein Wasseranschluss und ein Abfluss vorhanden sind. Sie müssen nicht in die Küchenmöbel integriert werden und bieten daher mehr Flexibilität bei der Platzierung.

  2. Einfache Installation:
    Da sie nicht in die Küchenmöbel eingebaut werden müssen, ist die Installation eines freistehenden Geschirrspülers in der Regel einfacher und schneller als die eines integrierten Modells.

  3. Sichtbare Bedienelemente:
    Bei freistehenden Geschirrspülern sind die Bedienelemente und Anzeigen immer sichtbar und leicht zugänglich.

  4. Eigene Oberfläche:
    Freistehende Geschirrspüler haben ihre eigene Oberfläche, die als zusätzliche Arbeitsfläche in der Küche genutzt werden kann.

  5. Vielfalt an Designs:
    Freistehende Geschirrspüler sind in einer Vielzahl von Designs und Farben erhältlich, sodass Sie ein Modell wählen können, das zu Ihrer Kücheneinrichtung passt.

  6. Kosten:
    In der Regel sind freistehende Geschirrspüler günstiger als integrierte Modelle, da sie weniger spezifische Anforderungen an die Installation stellen.

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Für eine reibungslose Integration in das vorhandenen Küchenmobilar ist selbstverständlich auch auf die Größe (Breite) des Geschirrspülers zu achten. Hier unterscheidet man zwischen schmalen Geräten (45 cm Breite) und normalen Geräten (60 cm Breite):

  1. 45 cm Breite:
    Dies ist die Standardgröße für schmale oder kompakte Geschirrspüler. Sie sind ideal für kleinere Küchen oder Haushalte mit weniger Geschirr. Sie bieten in der Regel Platz für 9 bis 10 Maßgedecke.

  2. 60 cm Breite:
    Dies ist die Standardgröße für große Geschirrspüler. Sie bieten in der Regel Platz für 11 bis 15 Maßgedecke, abhängig vom spezifischen Modell und Hersteller.

45 cm Geschirrspüler

Kompakter Geschirrspüler mit einer Breite von 45 cm, ideal für Singles oder kleinere Küchen mit begrenzten Platzverhältnissen.

60 cm Geschirrspüler

Standard-Geschirrspüler mit einer Breite von 60 cm, bietet ausreichend Platz für das Geschirr eines durchschnittlichen Haushalts.

Geschirrspüler sind üblicherweise in diesen beiden Standardbreiten erhältlich, um sich nahtlos in die meisten Küchenkonfigurationen einzufügen. Nichtsdestotrotz ist es wichtig zu beachten, dass die genauen Maße von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller variieren können. Daher ist es immer ratsam, die spezifischen Abmessungen des gewählten Geschirrspülers zu überprüfen und sicherzustellen, dass er in den vorgesehenen Raum passt.

Wieviel Geschirr in eine Spülmaschine hineinpasst und auch effektiv gereinigt werden kann - dafür gibt es den Begriff des Maßgedecks, der ähnlich wie der Begriff der Energieeffizienz von der EU genau festgelegt wurde.

Ein Maßgedeck, in den Produktdatenblättern vieler Hersteller häufig auch als Standardgedeck bezeichnet, ist ein nach der Europäischen Norm EN 50242 zusammengestelltes Gedeck aus Geschirr-, Besteck- und Servierteilen, das zur Bestimmung des Fassungsvermögens von Geschirrspülern dient.

Es besteht aus je einem Essteller, Suppenteller, Dessertteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas, sowie je einem Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel.

Bei der Auswahl eines Gerätes spielt deshalb neben der Bauform auch die Nennkapazität (Anzahl Massgedecke) des Geschirrspülers eine wichtige Rolle. Eine gute Orientierungshilfe bietet hier die Größe des eigenen Haushalts:

Standardbreite Nennkapazität Haushaltsgröße Zielgruppe Bemerkungen
45 cm 9-10 Maßgedecke 1-2 Personen-Haushalte Singles/Alleinstehende, Paare ohne Kinder Für Alleinstehende und Paare ohne Kinder ist ein Geschirrspüler mit dieser Nennkapazität ausreichend. Solche Geräte in allen üblichen technischen Varianten angeboten - freistehend, teil- oder vollintegrierbar oder auch als Unterbau.
60 cm 11-15 Maßgedecke 3-5 Personen-Haushalte Familien, Wohngemeinschaften Familien mit 3 bis 5 Personen oder auch Wohngemeinschaften mit ähnlicher Personenzahl sind mit einem Geschirrspüler dieser Kapazität gut bedient.

In Bezug auf die Energieeffizienz lässt sich in den letzten Jahren ein klarer Trend zu Geschirrspülern mit besonders niedrigem Strom- und Wasserverbrauch erkennen. Dieser Trend wird durch die Richtlinien der Europäischen Union unterstützt und gefördert, die die Hersteller dazu verpflichten, ihre Geräte mit dem EU-Energielabel zu kennzeichnen.

Dieses Label findet man deutlich sichtbar an vielen Haushaltsgeräten, sei es ein Wärmepumpentrockner, eine Waschmaschine, oder eben eine Geschirrspülmaschine.

Auf dem reformierten und seit März 2021 geltenden EU-Energielabel für Geschirrspüler, welches im Rahmen einer Initiative zur Vereinfachung und Verbesserung der Verbraucherinformation eingeführt wurde, finden Sie eine Reihe von wichtigen Angaben. Diese Informationen sollen Ihnen dabei helfen, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, indem sie die Energieeffizienz und den Verbrauch des Geräts transparent machen.

EU-Energielabel mit neuer Klassen-Einteilung

Die Europäische Union hat mit der Reform der Energieeffizienzklassen strenge Vorgaben für die Hersteller aufgestellt, die u.a. aus marketing- und verkaufstechnischen Gründen danach streben, eine der vorderen Klassen A und B mit ihren Geräten zu erreichen.

Hier sind die spezifischen Werte, die auf dem aktualisierten Label angegeben sind:

  1. QR-Code:
    Für weiterführende Informationen zum jeweiligen Geschirsspüler enthält das Energielabel einen QR-Code. Dieser leitet an eine EU-Datenbank. weiter, welche u.a. ein Datenblatt zum jeweiligen Gerät bereitstellt.

  2. Energieeffizienzklasse:
    Diese Skala reicht von A bis G und gibt an, wie energieeffizient das Gerät im Vergleich zu anderen Modellen auf dem Markt ist. A ist die effizienteste Klasse, während G die am wenigsten effiziente Klasse ist. Die alten Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ sind komplett entfallen, um die Skala einfacher und verständlicher zu machen.

  3. Energieverbrauch:
    Dieser Wert wird in Kilowattstunden pro 100 Betriebszyklen angegeben und gibt an, wie viel Strom das Gerät im Durchschnitt verbraucht. Ein niedrigerer Wert bedeutet einen geringeren Energieverbrauch und damit auch niedrigere Stromkosten.

  4. Wasserverbrauch:
    Dieser Wert wird in Litern pro Zyklus angegeben und gibt an, wie viel Wasser das Gerät im Durchschnitt für einen Spülgang verbraucht. Ein niedrigerer Wert bedeutet weniger Wasserkosten.

  5. Kapazität:
    Dieser Wert gibt an, wie viele Standardgedecke das Gerät in einem Durchgang reinigen kann.

  6. Geräuschpegel:
    Dieser Wert wird in Dezibel angegeben und gibt an, wie laut das Gerät während des Betriebs ist. Ein niedrigerer Wert bedeutet einen leiseren Betrieb, was insbesondere in offenen Küchen oder in Wohnungen mit offenen Grundrissen von Vorteil sein kann.

  7. Dauer des Eco-Programms:
    Die Dauer des standardisierten Eco-Programms wird in Minuten angegeben. Dies gibt Ihnen eine Vorstellung davon, wie lange das Gerät für einen typischen, energieeffizienten Spülgang benötigt.

Nachstehend finden Sie eine Beispielrechnung hinsichtlich der jährlich anfallenden Kosten für drei exemplarisch ausgewählte Geschirrspülmaschinen mit einer Breite von 60 cm und den neuen Energieeffizienzklassen B, D und F. Der Beispielrechnung liegen 280 Standardreinigungszyklen pro Jahr, ein Strompreis von 0,30 € pro Kilowattsstunde (kWh) sowie ein Wasserpreis von 4,50 € pro Kubikmeter (1.000 Liter) zugrunde:

Modell/
Effizienzklasse
Wasserverbrauch
pro Jahr
Wasserkosten
pro Jahr
Stromverbrauch
pro Jahr
Stromkosten
pro Jahr
Gesamtkosten (Wasser+Strom)
pro Jahr
Siemens SN47YS01CE
B
2.660 Liter 11,97 € 180,6 kWh 54,18 € 66,15 €
AEG FSB53907Z V
D
2.940 Liter 13,23 € 237,44 kWh 71,23 € 84,46 €
+18,31 € im Vergleich zu Klasse B
Neff GV1400A
F
3.360 Liter 15,12 € 286,16 kWh 85,85 € 100,97 €
+34,82 € im Vergleich zu Klasse B

Die Energieeffizienz wird bei Geschirrspülern auch von dem jeweils verwendeten Trocknungsverfahren beeinflusst. Denn was das Trocknen des Geschirrs angeht, so gibt es auch hier viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Um den Trocknungsmechanismus, der in den meisten Geräten die Restwärme nutzt, effektiv arbeiten zu lassen, sollte die Tür des Geschirrspülers nach Abschluss des Spül- und Trockenvorgangs für etwa 30 Minuten geschlossen bleiben. Danach sollte das Geschirr vollständig trocken sein.

Die EU setzt seit Einführung der neuender Energieeffizienzklassen (03/2021) eine Mindest-Trocknungsleistung voraus. Es erfolgt keine weitere Einteilung in granulare Trocknungs-Effizienzklassen wie beim alten EU-Energielabel, stattdessen müssen die Hersteller von Geschirrspülern sicherstellen, dass ihre Geräte mindestens über einen Wirkungsgrad bei der Trocknung verfügen, der der zuvor gültigen höchsten Effizienzklasse "A" entspricht.

Die Angabe der Trocknungseffizienzklasse auf dem EU-Energielabel ist damit Geschichte, denn "A" ist der für alle Hersteller gültige neue Standard.

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Als besonders fortschrittlich bei der Trocknung ist der Einsatz von Zeolith-Trocknungssystemen zu nennen, deren Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen darin besteht, daß hier beim Trocknungsvorgang keine elektrische Energie mehr benötigt wird. Zeolith ist ein natürliches Mineral, das die Fähigkeit hat, Feuchtigkeit aufzunehmen und dabei Wärme abzugeben. Diese Eigenschaften werden im Geschirrspüler genutzt, um das Geschirr effizient zu trocknen.

Hersteller, die das Zeolith-Trockungsverfahren in einigen Modellen einsetzen, sind beispielsweise Bosch, Siemens und Neff. Dabei gehen diese wie folgt vor:

  • Das Mineral Zeolith wird in Form von kleinen weißen Kügelchen in einem Edelstahlsieb im Geräteboden integriert.

  • Wenn der Reinigungszyklus in die Trocknungsphase kommt, wird ein kleiner Ventilator angeworfen, der die feuchte Luft im Spülraum in Richtung der Zeolith-Kügelchen bläst.

  • Diese nehmen die Feuchtigkeit in sich auf, erhitzen sich dabei und erhöhen dadurch gleichzeitig die Temperatur in Spülraum.

  • Wenn das Spülgut vollständig getrocknet ist, bleibt das Wasser im Zeolith gespeichert. Beim nächsten Spülgang wird es nach dem Aufheizen wieder in den Spülraum abgegeben (man spart mit dieser Technik also auch Wasser).

Das Zeolith-Trocknungsverfahren in Geschirrspülern bietet einige Vorteile, darunter eine hohe Energieeffizienz und sehr gute Trocknungsergebnisse. Zeolith behält seine Fähigkeit zur Aufnahme von Feuchtigkeit über viele Jahre hinweg, was zur Langlebigkeit des Systems beiträgt.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Geschirrspüler mit Zeolith-Trocknungssystemen sind in der Regel teurer in der Anschaffung als Modelle mit herkömmlichen Trocknungssystemen. Nur ein Teil der Hersteller bietet Geschirrspüler mit Zeolith-Trocknungstechnologie an, so dass die Auswahl an Modellen eingeschränkt ist.

Hinweis

Weitere Informationen zur Technik des Zeolith-Trocknungsverfahrens und der Entdeckung bei Bosch/Siemens können Sie im Wiki der BSH Haushaltsgeräte GmbH nachlesen.

Im Inneren eines Geschirrspülers finden Sie in der Regel drei Arten von Körben zur Aufnahme von Geschirr und Besteck:

  1. Unterkorb:
    Der Unterkorb ist in der Regel der größte Korb (Beladungshöhe) und wird hauptsächlich für Teller, Schüsseln, Töpfe und Pfannen verwendet. Er hat oft klappbare oder verstellbare Gestelle, um Platz für größere Gegenstände zu schaffen.

    Unterkorb eines Geschirrspülers, bietet Platz für größere Geschirrteile wie Teller, Töpfe und Pfannen für eine effiziente Reinigung.

  2. Oberkorb:
    Der Oberkorb ist in der Regel kleiner und wird für Gläser, Tassen und kleinere Küchenutensilien verwendet. Viele Modelle haben verstellbare oder abnehmbare Gestelle, um Platz für größere Gläser oder Tassen zu schaffen. Einige Geschirrspüler haben auch einen höhenverstellbaren Oberkorb, der je nach Bedarf angehoben oder abgesenkt werden kann.

    Oberkorb eines Geschirrspülers, ideal für kleinere und leichtere Gegenstände wie Gläser, Tassen und Unterteller.

  3. Besteckkorb oder Besteckschublade:
    Geschirrspüler verfügen entweder über einen Besteckkorb im Unterkorb oder eine Besteckschublade oben im Gerät. Der Besteckkorb bietet Flexibilität und kann bei Bedarf entfernt werden, während die Besteckschublade eine effektivere Reinigung und Trocknung ermöglicht, da jedes Besteckteil einzeln platziert wird.

Besteckkorb

Im Besteckkorb werden Messer, Gabel und Löffel zur Reinigung vertikal platziert. Der Besteckkorb befindet sich normalerweise im Unterkorb des Geschirrspülers und lässt sich bei Bedarf entfernen, um zusätzlichen Platz für Geschirr zu schaffen.

Besteckschublade

Die Besteckschublade ist flach und nimmt das Besteck horizontal auf. Sie ist i.d.R. im Oberkorb des Geschirrspülers angebracht.

Unter- und Oberkorb sind mit sog. "Stachelreihen" besetzt, die zur Aufnahme von Tellern und Untertassen dienen. Damit man aber auch größere Töpfe oder Pfannen gut unterbringen kann, sind die meisten dieser Stachelreihen umklappbar. D.h., sie können zur Seite geklappt werden und ermöglichen so die Unterbringung solcher sperriger Geschirrteile.

Das bereits zuvor erwähnte Maßgedeck dient nicht nur zur Bestimmung der Nennkapazität eines Geschirrspülers, sondern man verwendet es auch, um herauszubekommen, wieviel Geschirrteile ein Geschirrspüler in einem sog. Standardreinigungszyklus reinigen kann. Und damit diese Werte bei verschiedenen Maschinen miteinander verglichen werden können, wurde von den Normungsgremien genau festgelegt, was man im Einzelnen darunter zu verstehen hat.

Wie bei vielen anderen Begriffen aus der Haushaltsgerätetechnik ist auch dieser Begriff in einer EU-Verordnung mit der Bezeichnung 2019/2022 exakt definiert. Im Grunde bedeutet er aber genau das, was man intuitiv als normal denkender Mensch damit verbindet, nämlich einen vollständigen Reinigungsvorgang von normal verschmutztem Geschirr inkl. abschließender Trocknung.

Trotzdem steckt noch etwas mehr dahinter. Der Standardreinigungszyklus wird nämlich zur Berechnung der Energieffizienzklasse des EU-Energielabels herangezogen. Die EU-Verordnung fordert deshalb von den Herstellern eindeutige Angaben über das als "Standardprogramm" bezeichnete Programm, das für diesen Reinigungszyklus gewählt wird.

EU-Verordnung 2019/2022:

"„eco“ bezeichnet das Programm eines Haushaltsgeschirrspülers, das nach Angaben des Herstellers, Importeurs oder Bevollmächtigten zur Reinigung von normal verschmutztem Geschirr geeignet ist und auf das sich die Ökodesign- Anforderungen zur Energieeffizienz sowie zur Reinigungs- und Trocknungsleistung beziehen."

Unter und über den Geschirrkörben rotieren die Sprüharme, die übrigens ihre Rotationsenergie alleine durch das herausspritzende Wasser bekommen, also keinen extra Antrieb benötigen. In der Regel hat man 2 Sprüharme, einen für den Unter- und einen für den Oberkorb. Sie sind dafür zuständig, das Wasser und das Reinigungsmittel gleichmäßig auf das Geschirr zu verteilen, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten:

  • Wasserzufuhr:
    Die Sprüharme sind mit dem Wasserkreislauf des Geschirrspülers verbunden. Während des Spülvorgangs wird Wasser in die Sprüharme gepumpt.

  • Rotation:
    Die Sprüharme sind so konstruiert, dass sie sich drehen, wenn Wasser durch sie hindurchgepumpt wird. Diese Rotation ermöglicht es, das Wasser gleichmäßig in alle Richtungen zu sprühen.

  • Sprühen von Wasser und Reinigungsmittel:
    An den Sprüharmen befinden sich mehrere Düsen, durch die das Wasser ausgestoßen wird. Während des Spülvorgangs wird das Wasser mit dem Reinigungsmittel vermischt und dann durch die Düsen auf das Geschirr gesprüht. Die Rotation der Sprüharme sorgt dafür, dass das Wasser und das Reinigungsmittel alle Teile des Geschirrs erreichen.

  • Mehrere Sprüharme:
    Die meisten Geschirrspüler haben mindestens zwei Sprüharme - einen unter dem Unterkorb und einen unter dem Oberkorb. Einige Modelle haben auch einen dritten Sprüharm an der Oberseite des Geräts oder spezielle Sprühdüsen für Töpfe und Pfannen.

Sprüharm

Innenansicht eines Geschirrspülers mit Sprüharm, der für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers und Reinigungsmittels sorgt, um eine gründliche Reinigung des Geschirrs zu gewährleisten.

Wichtig dabei ist, daß die abgegebene Wassermenge proportional zur Beladung ist: viel Geschirr wird in der Regel viel Wasser benötigen, und das ist auch der Grund dafür, daß manche Geschirrspüler ein Spezialprogramm "Halbe Beladung" haben: damit lässt sich Wasser und Strom sparen.

Die fortschrittlichere Version des Programms "Halbe Beladung" ist der Beladungssensor. Dieser Sensor, auch als "Beladungserkennung" bezeichnet, spielt eine wichtige Rolle bei der Optimierung des Spülvorgangs, da er den Wasserstand erkennt.

Befindet sich nämlich viel Geschirr in der Maschine, so wird pro Zeiteinheit mehr Wasser für das Geschirr benötigt, d.h. der Wasserspiegel sinkt schneller als bei weniger Geschirr. Infolgedessen muß hier also schneller neues Wasser zugeführt werden. Durch das Messen des Wasserspiegels garantiert der Beladungssensor auch bei halbvollem Spüler oder weniger Geschirr immer einen optimalen Wasserverbrauch:

  • Wenn der Geschirrspüler nur halb voll ist, reduziert der Sensor beispielsweise die Menge des verwendeten Wassers und die Dauer des Spülvorgangs, um Energie und Wasser zu sparen.

  • Wenn der Geschirrspüler voll beladen ist, stellt der Sensor sicher, dass genügend Wasser verwendet wird, um das gesamte Geschirr gründlich zu reinigen.

Durch diese Anpassung an die tatsächliche Beladung des Geschirrspülers trägt der Beladungssensor dazu bei, den Wasserverbrauch zu optimieren, Energie zu sparen und gleichzeitig eine effektive Reinigung zu gewährleisten.

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Ein weiteres wichtiges Detail im Innenraum ist der bei einigen Geschirrspülern vorhandene AquaSensor. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Trübung des Wassers zu messen, um den Grad der Verschmutzung zu bestimmen:

  • Messung der Trübung:
    Der AquaSensor verwendet eine Lichtschranke, um die Trübung des Wassers zu messen. Wenn das Wasser klar ist, bedeutet das, dass das Geschirr sauber ist. Wenn das Wasser trüb ist, bedeutet das, dass noch Essensreste oder andere Verschmutzungen im Wasser sind.

  • Anpassung des Spülvorgangs:
    Basierend auf der Messung der Trübung passt der AquaSensor den Spülvorgang an. Wenn das Wasser klar ist, kann der Spülvorgang beendet oder zur nächsten Phase übergegangen werden. Wenn das Wasser trüb ist, wird der Spülvorgang fortgesetzt oder intensiviert, um sicherzustellen, dass das Geschirr gründlich gereinigt wird.

  • Wassereinsparung:
    Indem der Spülvorgang basierend auf der tatsächlichen Verschmutzung des Geschirrs angepasst wird, kann der AquaSensor dazu beitragen, Wasser zu sparen. Anstatt einfach eine feste Menge Wasser zu verwenden, unabhängig davon, wie schmutzig das Geschirr ist, verwendet der Geschirrspüler nur so viel Wasser, wie tatsächlich benötigt wird, um das Geschirr sauber zu bekommen.

Die meisten Geschirrspüler bieten eine Vielzahl von Spülprogrammen, die auf verschiedene Arten von Geschirr und Verschmutzungsgraden abgestimmt sind. Die Programme lassen sich auf dem Bedienpanel per Knopfdruck auswählen. Ergänzt werden sie durch aktivierbare Zusatzfunktionen.

In der Regel ist in der Mitte ein Display angebracht, auf dem man den Stand des Programms mitverfolgen kann; links vom Display kann man die einzelnen Programme auswählen, rechts sind meist die Zusatzfunktionen untergebracht.

Bedienpanel

Die Schaltzentrale des Geschirrspülers: über das Bedienpanel lassen sich die verschiedenen Spülprogramme und Zusatzfunktionen komfortabel auswählen.

Hier sind einige der wichtigsten und am häufigsten verwendeten Programme bei Geschirrspülern:

  • Intensivprogramm:
    Dieses Programm ist für stark verschmutztes Geschirr und Kochgeschirr gedacht, das eine intensive Reinigung benötigt. Es verwendet hohe Temperaturen und einen längeren Spülvorgang, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen.

  • Normalprogramm:
    Dies ist das Standardprogramm für den täglichen Gebrauch. Es ist für normal verschmutztes Geschirr gedacht und bietet eine ausgewogene Mischung aus Reinigungsleistung und Energieeffizienz.

  • Eco-Programm:
    Dieses Programm ist darauf ausgelegt, so wenig Energie und Wasser wie möglich zu verbrauchen. Es dauert in der Regel länger als andere Programme, da es niedrigere Temperaturen verwendet und das Geschirr länger einweicht, um Energie zu sparen.

  • Schnellprogramm oder Kurzprogramm:
    Dieses Programm ist für leicht verschmutztes Geschirr gedacht oder wenn Sie das Geschirr schnell gereinigt haben möchten. Es benötigt weniger Zeit als andere Programme, reinigt aber möglicherweise nicht ganz so gründlich.

  • Gläser- oder Schonprogramm:
    Dieses Programm ist für empfindliche Gegenstände wie Gläser oder feines Porzellan gedacht. Es verwendet niedrigere Temperaturen und einen sanfteren Spülvorgang, um Beschädigungen zu vermeiden.

  • Automatikprogramm:
    Einige Geschirrspüler haben ein Automatikprogramm, das technische Hilfen wie den AquaSensor verwendet, um den Verschmutzungsgrad des Geschirrs zu messen und den Spülvorgang entsprechend anzupassen.

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